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Von 29. Dezember 2013 Mehr →

Eine Reise zu den letzten Andenkondoren

In Ecuadors Nationalpark El Cajas leben die letzten 80 Andenkondore der Welt. (Foto: Ester Inbar)

In Ecuadors Nationalpark El Cajas leben die letzten 80 Andenkondore (Foto: Ester Inbar)

Grün blitzende Kolibris, buntschnäblige Berg-Tukane, anmutige Andenkondore – der Nationalpark El Cajas in den ecuadorianischen Anden ist der Lebensraum von über 152 Vogel- und 40 verschiedenen Säugetierarten. Darunter seltene und einzigartige Exemplare wie der hier endemische Purpurkehl-Glanzschwänzchen-Kolibri. Wer sich auf eine Entdeckungsreise durch den auf 3.100 bis 4.500 Metern über dem Meeresspiegel gelegenen Nationalpark begibt, sieht beeindruckende Naturlandschaften und trifft mit etwas Glück einige der 80 letzten freilebenden ecuadorianischen Andenkondore.

Der märchenhafte Nationalpark El Cajas, der als Biosphärenreservat unter dem Schutz der UNESCO steht, liegt nur 30 Kilometer nordwestlich von Cuenca, in der Provinz Azuay, mit seinen von Gletschern gezeichneten Paramolandschaften, den über 230 Bergseen und Lagunen, den wolkenbehangenen Nebelwäldern und den „Elfenwäldern“ aus moosbewachsenen Papierbäumen. Besucher finden hier ideale Bedingungen zum Wandern, Forellen-Fischen und, trotz der Nähe zu Ecuadors drittgrößter Stadt Cuenca, das Gefühl von absoluter Ruhe und Abgeschiedenheit. Zehn offizielle Wanderrouten führen durch den 28.000 Hektar großen Nationalpark. Dazu gehört auch der vier Kilometer lange Ingañán, ein antiker Inka-Pfad, der einst die Hochebene mit der Küste verband.

Mehr als 230 Seen finden sich im grandiosen Nationalpark El Cajas in Ecuador. (Foto: Delphine Ménard)

Mehr als 230 Seen finden sich im grandiosen Nationalpark El Cajas in Ecuador. (Foto: Delphine Ménard)

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine der geführten Vogel-Wanderungen durch den Nationalpark mit seiner außergewöhnlichen Artendichte. Zweieinhalb Stunden folgen die Gäste leise und ohne ein Wort zu sprechen den Spuren und dem Gesang der verschiedensten Vögel vom dichten Nebelwald bis zur Lagune Llaviuco. Die beste Zeit für schöne Vogelbilder ist gegen 9:30 Uhr. Dann gehen die Vögel auf Nahrungssuche und fliegen besonders tief.

Wer das Ökosystem „Anden“ individuell erkunden möchte, nimmt einen der öffentlichen Busse, die von Cuenca aus in 40 Minuten bis zum Eingang des Nationalparks fahren. Weitere Informationen unter www.cajaspark.com und unter www.cuenca.com.

Archiviert unter Amerika, Ecuador
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