Von 16. Juni 2014 Mehr →

Die Nordseeinsel Föhr mit dem Fahrrad erleben

Bei einer Radtour über die Insel Föhr bieten sich in der sogenannten Friesischen Karibik traumhafte Aussichten. (Foto Föhr Tourismus)

Bei einer Radtour über die Insel Föhr bieten sich in der sogenannten Friesischen Karibik traumhafte Aussichten. (Foto Föhr Tourismus)

Keine Frage, auf der Nordseeinsel Föhr findet jeder sein persönliches Radfahrerglück. Über 200 km ausgewiesene und leicht zu befahrene Radwege stehen für Freizeit-Radler und Fortgeschrittene bereit. Elf urige Friesendörfer und eine quirlige Inselhauptstadt, eingebettet in eine einmalige Natur mitten im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer, warten darauf mit dem Rad erobert zu werden.

Der Föhr-Urlauber weiß die abwechslungsreiche Landschaft des 82 Quadratkilometer großen Eilands zu schätzen, nicht umsonst ist für viele das Radfahren eine der Lieblingsaktivitäten während des Inselurlaubes. Gleichzeitig ist es die intimste und persönlichste Art die Insel kennenzulernen. Mit seinem gut ausgebauten Fahrradwegenetz hat Föhr für nahezu jeden Radfahrertyp etwas zu bieten. Auf dem Deich, im Wald und durch die Marschlandschaft, vorbei an Salzwiesen, Stränden, Wiesen und Weiden – die vielgestaltige Naturlandschaft macht Föhr zu einem echten Fahrradparadies.

Idyllische Dörfer - wie hier in Oldsum - lassen sich bei der Inseltour erfahren. (Foto: Föhr Tourismus)

Idyllische Dörfer – wie hier in Oldsum – lassen sich bei der Inseltour erfahren. (Foto: Föhr Tourismus)

Neben der einmaligen Natur mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, punktet Föhr mit elf gemütlichen Friesendörfern und einer lebhaften Inselhauptstadt. Natur, Land und Leute können am Besten auf einer der fünf gut ausgeschilderten Themen-Touren erfahren werden, die zu den Highlights der zweitgrößten nordfriesischen Insel führen. Aber egal ob auf den vorgezeichneten Wegen oder individuell – mit dem Rad lässt sich Föhr ganz speziell und persönlich erleben. Die fast ebenen Wege bieten optimale Bedingungen für Familien und Genussradler. Und das Beste: egal wo man sich befindet, die Nordsee ist immer nur wenige Meter entfernt.

Wer sein eigenes Fahrrad nicht mit auf die Insel nehmen möchte, kann sich bequem vor Ort eins ausleihen. Über 17 Verleihstationen haben für jeden Anspruch das richtige Rad. Die Auswahl an Zweirädern ist grenzenlos: vom Mountainbike oder Tandem bis hin zum Hollandrad, Trekkingrad oder Trailergespann für Elternteil und Kind. Und wer es ganz entspannt haben möchte leiht ein rasantes E-bike und trotzt so ganz leicht jeder Böe. Die meisten der Fahrradverleiher bieten sogar einen kostenlosen Bring- und Abholservice an und helfen bei eventuellen Pannen während der Radtour schnell aus.

Die ausgedehnte Eilun Tour ist mit 42 Kilometern die längste der ausgeschilderten Routen. Die „Marathon“-Tour führt zu vielen Sehenswürdigkeiten in den Inseldörfern und lockt zu Pausen in den reizenden Cafés. Die Tour eignet sich für einen Ganztagsausflug.

Herrliche Strände laden bei der Föhr-Tour zu Verschnaufspausen ein. (Foto: Föhr Tourismus)

Herrliche Strände laden bei der Föhr-Tour zu Verschnaufspausen ein. (Foto: Föhr Tourismus)

Lediglich 22 Kilometer lang ist die Route auf den Spuren der Föhrer Zeitzeugen. Wer waren die ersten Föhrer? Beherrschten einst Wikinger die Insel? Welche königlichen Hoheiten verbrachten Ihren Urlaub auf Föhr? Auf dieser Tour kommen nicht nur Hobbyarchäologen auf ihre Kosten. Hier wird die Geschichte der Insel lebendig.

Derweil steht die 15 Kilometer lange Route Klaar Kimming unter dem Motto „Meer erfahren, Horizonte sehen“. Viele Ausblicks- und Beobachtungspunkte laden zum Verweilen, Staunen und Erholen ein. Im Westen der Insel Föhr bieten die gut ausgebauten Radwege eine tolle Tour entlang der Küstenlinie.

Auf dem 21 Kilometer langen Kunstweg vom Südosten in den Nordwesten der Insel besucht man viele kulturelle Highlights wie das Dr. Carl-Haeberlin-Friesen-Museum oder das Museum Kunst der Westküste in Alkersum.

Ebenso lang ist die Tour durch das Marsch-Viertel: Die Natur und die Tiere des Marschlandes sind die „Sehenswürdigkeiten“ dieser ruhigen, vitalisierenden Natur-Route mit Erholungsgarantie. Im Norden der Insel erwartet die Radler eine Landschaft mit Weitblick. Weitere Informationen zum Thema „Radfahren auf Föhr“ finden sich hier.