China plant Verbesserungen der Infrastruktur

China will bis 2020 die Infrastruktur deutlich verbessern – dazu gehört auch das Transportwesen.

Bedeutende Reiseziele und Sehenswürdigkeiten in China sollen durch Verbesserungen der Infrastruktur attraktiver für Touristen werden. Laut der nationalen Tourismusverwaltung soll dies den Tourismus stärken. Die Maßnahmen sollen bis zum Jahre 2020 erfolgen.

Um Attraktionen wie die chinesische Mauer besser zugänglich zu machen, sollen Radwege ausgebaut und Busse optimiert werden.

Ein weiterer Grund für den Ausbau ist die immer wachsende Reisenachfrage in China. Außerdem möchte das Land verstärkt das Thema emissionsfreies Reisen angehen. Dazu werden in den kommenden vier Jahren 20 interregionale Fahrradwege gebaut, sowie mehr Reisebusse bereitgestellt. Letzteres soll den individuellen Verkehr zu den Sehenswürdigkeiten senken.

Auch sanitäre Einrichtungen und Hygiene-Standards sollen deutlich verbessern.

Die sanitären Einrichtungen an touristischen Sehenswürdigkeiten sind auch ein Teil des Entwicklungsplans. 100.000 Toiletten werden neu errichtet und modernisiert, damit die strengen Hygienestandards eingehalten werden. Auch hier ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. So sollen bei der Reinigung der sanitären Einrichtungen umweltfreundliche Methoden genutzt werden.

Mit der Verbesserung der Infrastruktur sollen mehr Touristen ins Land kommen.

Ein weiteres Element der Entwicklungsrichtlinie betrifft das Thema Reiseinformationen für Touristen. Diese sollen durch ein verbessertes System leichter auffindbar sein. Die Volksrepublik China sieht den Tourismussektor als zentrale Rolle für ihre Wirtschaftsplanung. Bis 2020 ist geplant zwei Billionen Yuan in den Tourismus zu investieren. Weitere Informationen unter www.china-tourism.de.

G. Schröder

ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.