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Bergbau-Historie im Erzgebirge entdecken

Das erzgebirgische Lebensgefühl wird am 6. und 7. Juni 2015 bei den Erlebnistagen hautnah und authentisch spürbar. (Foto R. Gaens)

Das erzgebirgische Lebensgefühl wird am 6. und 7. Juni 2015 bei den Erlebnistagen hautnah und authentisch spürbar. (Foto R. Gaens)

Wer im Erzgebirge unterwegs ist, dem begegnet das Brauchtum der Bergleute auch heute noch allerorten. Das herzliche „Glück auf“, das einem hier entgegenschallt, ist der beste Beweis dafür. Wo das Brauchtum seine Wurzeln hat, das lässt sich am besten mit einer Einfahrt in eines der vielen Schaubergwerke erkunden.

Mit dem Pferdegöpel in Marienberg wird Bergbaugeschichte lebendig. Die Förderanlage wurde im 19. Jahrhundert ursprünglich von Pferden angetrieben. (Foto B. Maerz)

Mit dem Pferdegöpel in Marienberg wird Bergbaugeschichte lebendig. Die Förderanlage wurde im 19. Jahrhundert ursprünglich von Pferden angetrieben. (Foto B. Maerz)

Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Sie bilden eine europaweit einzigartige Kulturlandschaft, weshalb die Region nun den Unesco-Welterbe-Titel anstrebt. Das Erzgebirge auf dem Weg zum Weltkulturerbe – dies ist ein idealer Anlass, um die Erlebnistage „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge“ zu veranstalten.

Gäste dürfen sich am Wochenende des 6. und 7. Juni 2015 auf ein buntes und einzigartiges Programm im gesamten Erzgebirge freuen. Bei jedem Besuch eines originalen Zeugnisses der 800-jährigen Bergbaugeschichte über oder unter Tage, wird ein Stück erzgebirgisches Lebensgefühl spürbar.

Die bunte Palette aus insgesamt 45 Angeboten reicht dabei von „Erlebnisführungen durch die Welt der Bergleute“ im Bergbaumuseum Oelsnitz bis hin zur Wiedereröffnung des Besucherbergwerks „Reiche Zeche“ in Freiberg. Teilnehmen kann man zudem an einem Kreativkurs Linolschnitt auf handgeschöpftem Papier im Technischen Museum Papiermühle Niederzwönitz und an einer Augustusburger Schloss-Brunnen-Segway-Tour, bei der die Stadt auf zwei Rädern erkundet wird.

Die Zeugnisse der 800-jährigen Bergbaugeschichte machen ein Stück erzgebirgisches Lebensgefühl spürbar. (Foto R. Gaens)

Die Zeugnisse der 800-jährigen Bergbaugeschichte machen ein Stück erzgebirgisches Lebensgefühl spürbar. (Foto R. Gaens)

Auch Partner im tschechischen Teil des Erzgebirges werden an diesem Tag ihre Türen öffnen, so zum Beispiel im Besucherbergwerk „Starý Martin“ (Alter Martin) in Krupka. Wer die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum Unesco-Welterbe erkunden möchte, ist bei den Erlebnistagen genau richtig.

Übersichtskarte enthält spannende Tourenvorschläge

Im Erzgebirge bieten Bergwerke und Bergbaumuseen am 6. und 7. Juni besondere Veranstaltungen an. (Foto Frank Graetz)

Im Erzgebirge bieten Bergwerke und Bergbaumuseen am 6. und 7. Juni besondere Veranstaltungen an. (Foto Frank Graetz)

Die Übersichtskarte „Glück auf im Erzgebirge“ gibt wichtige Hinweise zu den Erlebnistagen. Aber auch ganz unabhängig vom Aktionswochenende hat sie spannende Tipps, wie man das Erzgebirge auf unterschiedlichen Thementouren entdecken kann.

„Burgen und Schlösser, Handwerk und Kultur“ – so lautet eine der Entdeckungsreisen, bei einer anderen geht es durch „Alte Bergstädte entlang der Silberstraße“. Auch eine „Familientour – für kleine und große Entdecker“ darf nicht fehlen.

Die Karte ist beim Tourismusverband Erzgebirge telefonisch unter 03733-1880088 oder im Internet unter www.erzgebirge-tourismus.de erhältlich. Dort steht sie auch zum Download bereit. (djd/pt).


 

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