Wasser, Sand und Himmel, soweit das Auge reicht: Dafür ist der Sylter Weststrand bekannt. (Foto: djd)
Langsam, für das bloße Auge nicht sichtbar, aber doch stetig geht es voran. Immerhin bis zu zehn Meter pro Jahr legen die Wanderdünen im Sylter Norden zurück. So gemächlich das Tempo, so unaufhaltsam ist diese Naturerscheinung: Schnurstracks Richtung Osten werden die Dünen vom Wind weitergetrieben, sogar Straßen mussten deshalb bereits verlegt werden.
Schon seit 1923 steht diese einzigartige Landschaft unter Naturschutz und darf nicht betreten werden – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Wer diesem Phänomen nahekommen möchte, kann in List auf Sylt an einer geführten Wandertour zum Fuß der wandernden Düne teilnehmen.
Zutritt nur unter fachkundiger Führung: Bei den geleiteten Touren besteht Gelegenheit, die Wanderdüne bei List auf Sylt aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen. (Foto: djd)
Über mehrere Kilometer erstreckt sich die Dünenlandschaft, die nur mit Sondergenehmigungen betreten werden darf – und nicht ohne fachkundige Führung. Die Gelegenheit zur Dünentour gibt es in List auf Sylt von Mai bis Oktober regelmäßig, stets am ersten Freitag des Monats. Maximal 25 Wanderer dürfen auf der zweieinhalb Stunden langen Tour dabei sein, Treffpunkt ist bei der Kurverwaltung in List auf Sylt. Eine vorherige Anmeldung und Kartenerwerb empfiehlt sich in jedem Fall, unter www.list.de gibt es ausführliche Informationen dazu.
Mitarbeiter des Erlebniszentrums Naturgewalten führen die Wanderer sicher durch die einzigartige Heidelandschaft bis zur Wanderdüne. Unterwegs gibt es jede Menge Informationen zu Flora und Fauna dieses seltenen Lebensraumes und Wissenswertes zur Entstehung und Wanderung der Dünen. Wasserfestes Schuhwerk ist für die Wanderung erforderlich.
Geführte Touren zu Deutschlands größter Wanderdüne öffnen unvergessliche Einblicke in die Sylter Natur. (Foto: djd)
So beeindruckend Deutschlands größte Wanderdünen auch sind, dabei handelt es sich längst nicht um den einzigen natürlichen Rekord, den List bereithält. Ein „Muss“ bei jedem Inselbesuch ist auch ein Abstecher zum nördlichsten Punkt Deutschlands auf dem Sylter Ellenbogen. Mittlerweile ist ein kleiner Park mit Skulpturen rund um diesen Flecken entstanden – der perfekte Ort für Selfies und Grüße an die Lieben zu Hause.
Von Wind und Wasser geprägt: Sylts wilder Westen
Bis zu zehn Meter legt die Wanderdüne in List auf Sylt pro Jahr zurück – eine besondere Laune der Natur. (Foto: djd)
Stets eine frische Brise, tosende Brandung und dazu ein weiter Blick bis zum Horizont: Der Weststrand in List auf Sylt gilt als Lieblingsziel von Wasserratten und Naturliebhabern gleichermaßen. Wer mehr über die einzigartige Naturlandschaft erfahren möchte, ist bei einer geführten Tour richtig. Die Teilnehmer erfahren mehr zur Dünenentstehung, zu Küstenschutz und besonderen Funden am Strand. Los geht es auf der Aussichtsdüne oberhalb der Weststrandhalle. Mit etwas Glück kann man verschiedene Vogelarten und Meeressäuger beobachten – deshalb sollte man unbedingt ein Fernglas dabei haben. Auf dem Weg zum Strand geht es vorbei an den unterschiedlichen Dünenarten. Termine und mehr Informationen gibt es unter www.list.de (djd).
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G. Schröder
ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.
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