Von 21. November 2017 Mehr →

Lake Powell – der wohl schönste Stausee der USA

Lagerfeuerromantik oberhalb des Lake Powell in Arizona.

Der Lake Powell im US-Bundesstaat Arizona gilt nicht von ungefähr für viele als der vielleicht schönste Stausee in den Vereingten Staaten. Auch der nahegelegene Antelope Canyon oder die Horseshoe Bend stehen hoch in der Gunst der Naturliebhaber aus aller Welt. Neben Schwimmen und Sonnenbaden hält der See auch diverse Wassersportangebote bereit. Wer es also gern actionreich mag, kann zum Beispiel mit einem Jet-Ski über den Lake Powell flitzen. Verschiedene Schnellboote garantieren auf Wasserskiern und auf Wake- oder Knee-Boards rasanten Fahrspaß. Auch Ski Tubes und Kayaks mit der entsprechenden Ausrüstung können am Ufer des Lake Powell geliehen werden.

Bootsausflüge zu weltbekannten Fotomotiven

Mit dem Ausflugsboot lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes die Schönheit des Stausees erfahren.

Ein bisschen gemächlicher geht es bei den verschiedenen Bootstouren zu, wie bei einem Ausflug zur Rainbow Bridge, die an der Grenze der Bundesstaaten Arizona und Utah liegt. Das National Monument ist die größte natürliche Steinbrücke der Welt. Niemand darf allerdings über sie hinüber- oder hindurchgehen, denn die Rainbow Bridge ist den Navajo-Indianern heilig.

Atemberaubende Gesteinsformationen finden sich im Antilope Canyon.

Bei einer weiteren Tour können Besucher die mystische Schönheit des Antelope Canyon entdecken. Er teilt sich in Lower Antelope Canyon und Upper Antelope Canyon und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Gegend. Am Upper Antelope Canyon haben sich im Laufe der Jahre durch Erosion unglaubliche Formen gebildet, die ganz besonders zur Mittagszeit durch einfallende Sonne in spektakulären Farben erstrahlen. Die Mitnahme einer Kamera ist bei diesem Ausflug daher unbedingt ein Muss.

Auf dem Sand der Dünen lässt sich der stimmungsvolle Sonnenuntergang genießen.

Ein weiteres beliebtes Fotomotiv ist der Horseshoe Bend. Es empfiehlt sich eine Bootstour vom Glen Canyon Damm aus zu machen, der den Colorado River zum Lake Powell aufstaut. Etwa zehn Kilometer stromabwärts des Colorado Rivers offenbart sich schließlich der Horseshoe Bend in Form eines hufeisenförmigen Mäanders. Die spektakulärste Aussicht haben Besucher von einer höher gelegenen Aussichtsplattform. Doch hier ist Vorsicht geboten, da der Zugang zum Aussichtspunkt über keine Absperrung verfügt und die Felswände steil abfallen.

Von Page aus in den Glen Canyon

Die Rainbow Bridge ist fraglos eines der faszinierndsten Naturdenkmäler der USA:

Idealer Ausgangspunkt, um die atemberaubende Natur um den Lake Powell und die Glen Canyon National Recreation Area zu erkunden, ist Page. Das Städtchen zählt zu den jüngsten Gemeinden in den Vereinigten Staaten und wurde erst 1957 als Arbeitersiedlung für den Bau des Glen Canyon Dam errichtet. Page liegt etwa fünf Autostunden nördlich von Phoenix.

Auch mit dem Kanu lässt sich Weite des Lake Powell erkunden.

Sehenswert ist hier beispielsweise das Powell Museum. Gezeigt werden Erinnerungsstücke an die Colorado Erkundung des Pioniers John Wesley Powell, der schließlich Namensgeber des Stausees Lake Powell wurde. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem eine Nachbildung seines benutzten Langbootes sowie geologische und historische Fundstücke aus der Gegend.

Manch einer saust auch gerne etwas schneller über den Stausee. (Fotos KMS)

Weitere Informationen zum Lake Powell unter www.visitarizona.com oder www.tourism.az.gov.

Archiviert unter Amerika, Arizona, USA