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Von 25. September 2014 Mehr →

Neuer Blickfang in Baku: das Teppichmuseum

Neuer Blickfang in Aserbaidschans Hauptstadt Baku: Das Teppichmuseum, des Äußeres an einen aufgerollten Teppich gemahnt.

Neuer Blickfang in Aserbaidschans Hauptstadt Baku: Das Teppichmuseum, des Äußeres an einen aufgerollten Teppich gemahnt.

Nach der offiziellen Eröffnung des neuen Teppichmusuems an Bakus Promenade öffnet das Museum im Rahmen der Open Doors Night am 27. September 2014 zwischen 20 Uhr und Mitternacht für Nachtschwärmer seine Pforten. Das futuristische Gebäude in Form eines aufgerollten Teppichs wurde vom österreichischen Architekten Franz Janz entworfen. Es zählt neben den Flame Towers, dem Heydar Aliyev Center und der Crystal Hall zu den modernen, architektonischen Highlights Bakus.

Neben handgeknüpften Teppichen aus verschiedenen Regionen des Landes zählen auch Artefakte anderer traditioneller Handwerkskünste zu den rund 13.300 Ausstellungsstücken des modernen Museums. Über Touchscreens erfahren Besucher alles rund um die Herstellung, Herkunft und Verwendung der Teppiche. Die Motive und Muster der geknüpften Kunstwerke sind je nach Region unterschiedlich. Alle Erklärungen sind in englischer Sprache verfügbar.

Überall in Baku finden sich Zeugnisse der Teppichlnüfkunst - sogar am Marktplatz in der Altstadt.

Überall in Baku finden sich Zeugnisse der Teppichlnüfkunst – sogar am Marktplatz in der Altstadt.

Die Teppichweberei ist seit jeher eines der wichtigsten nationalen Kunsthandwerke in Aserbaidschan und wird bis heute oft in Handarbeit ausgeübt. Die Anzahl der Knoten ist dabei das ausschlaggebende Kriterium für die Qualität eines Teppichs. Seit 2010 ist die Handwerkskunst in der UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes geführt. Auch heute noch werden in Bakus Altstadt handgeknüpfte Teppiche feilgeboten. Sie hängen über Mauern oder liegen auf dem Boden aus. Betreten ist dabei ausdrücklich erwünscht und spiegelt eine alte Tradition wieder: Ein neu gefertigter Teppich wurde vor dem Haus oder am Marktstand ausgebreitet um von Passanten festgetreten zu werden. Auf diese Weise wurde der dicke und starre Teppich immer weicher und sanfter. Informationen zum Teppichmuseum unter www.azcarpetmuseum.az. Allgemeine Informationen zu Aserbaidschan unter www.azerbaijan.travel.

Tipp: Die schönsten Impressionen aus der Region hat Autor Karsten-Thilo Raab unter dem Titel „Faszination Aserbaidschan“ in einem Wandkalender zusammengestellt. Erhältlich ist dieser in den Formaten A2 bis A5 je nach Größe für 18,90 bis 49,90 Euro im Buchhandel sowie unter anderem bei Amazon oder im Kalendershop des Mortimer Reisemagazins.


Archiviert unter Aserbaidschan, Asien
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