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Von 27. September 2018 Mehr →

Typisch irisch: Nur die Grüne Insel hat sowas…

Landschaftskino ganz irisch – dabei ist die famose Natur ist beileibe nicht das einzige Pfund mit dem Irland wuchern kann.

Na, schon mal Gummistiefel in einer Kneipe gekauft? Wenn nicht, dann ist Irland das richtige Ziel. Es gibt viele Eigenheiten der Iren, die vielleicht so unnachahmlich sind wie das Wetter mit seinen Kapriolen. Wer aber das Wesen der Iren ergründen möchte, den dürften die folgenden, ur-irischen Alltagsszenen hilfreich sein..

Faszination Gaelic Games

Auch die regionalen Hurling-Spiele haben durchaus ihren Reiz.

Unter den ältesten und schnellsten Feldspielen der Welt sind die Gaelic Games Hurling, Camogie – von Frauen gespieltes Hurling – und Gaelic Football auch die härtesten und mit der Volksseele unmittelbar verbunden und alle keltischen Ursprungs. Im Croke Park Stadium von Dublin kann man im echten Sinn des Wortes „atemberaubende“ Matches erleben.

Pub Shops – Einkaufstour in der Kneipe

Ein Kuriosum: die O Currain Shop Bar in Dingle. (Foto Jürgen Leche)r

Auf der Halbinsel Dingle in County Kerry sind die Originale der alten Pubs, in denen sich der Einkauf einer Dose Erbsen oder einer Schachtel Nägel mit einem Pint of Guinness und einem ausgiebigen Chat verbindet, am stilvollsten erhalten. Schüttet es draußen, bleiben man beispilesweise einfach länger in Curran‘s Bar und kauft Gummistiefel auch dann, wenn der Regen aufgehört hat. Andere urige Einkaufpubs sind O’Shea’s in Borris im County Carlow und Killeen’s Pub in Shannonbridge im County Offaly.

Soda Bread

Sodabrot gehört auf der Grünen Insel zu vielen Mahlzeiten einfach dazu.

Jeder irische Bäcker, der etwas auf sich hält, besteht auf seinem Geheimrezept für Sodabrot. Frisch muss es sein, am liebsten lauwarm, fluffig und feucht. Und nur mit Butter bestrichen gilt es als eine Delikatesse. Weshalb auch ganze Wettbewerbe um das Backen von Brown oder Soda Bread ausgetragen werden. Bei den „National Ploughing Championships“ in der Grafschaft Offaly im September werden beim National Brown Bread Baking Competition die drei Finalisten der regionalen Vorausscheidungen zu nationalen Siegern ausgezeichnet.

Irisch – sprechen wie die alten Kelten

Irisch (Gaeilge auf Irisch) gehört – neben dem Schottisch-Gälischen und dem auf der Isle of Man gesprochenen Manx – zu den drei gälischen Sprachen keltischen Ursprungs, das noch in vielen, vorwiegend ländlichen Regionen als erste Sprache gesprochen wird. In Irland gehört es in der Grundschule zu den Pflichtfächern und ist seit 2007 eine der 24 offiziellen Amtssprachen der EU.

Gälisch erschließt sich den meisten nicht auf den ersten Blick.

In den Gaeltacht-Gemeinden wird die irische Kultur und Sprache gepflegt und auch im Alltag vorwiegend gebraucht. In Liedern, Balladen und bestimmten literarischen Formen ist sie für viele Iren Ausdruck der Seele. Man muss nur an die Westküste in die Grafschaften Galway, Donegal oder auch Kerry und Cork reisen, um Ortsnamen auf Straßenschild zu sehen, die man kaum aussprechen kann. Und es gibt Kurse und Sommerseminare für Gälisch. Das wäre mal ein anderes Urlaubserlebnis. Aber lassen Sie sich nicht abschrecken, alle Iren sprechen hervorragend Englisch.

Buchtipp: Ulrike Katrin Peters, Karsten-Thilo Raab: Oh, diese Iren, Conrad Stein Verlag, ISBN 978-3-86686-804-5. Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim Conrad Stein Verlag erhältlich.

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