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Von 20. Juli 2015 Mehr →

Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen

Viele Savannentiere wie Giraffen,  Elefanten, Büffel sowie verschiedene Gazellen- und Antilopenarten halten sich ganzjährig in der Masai Mara auf. (Foto Kenya Tourism Board)

Viele Savannentiere wie Giraffen, Elefanten, Büffel sowie verschiedene Gazellen- und Antilopenarten halten sich ganzjährig in der Masai Mara auf. (Foto Kenya Tourism Board)

In der Masai Mara in Kenia hat wieder die große Tierwanderung begonnen: Mitte Juli hat eine Vorhut von rund 100.000 Gnus im Süden der Masai Mara den Sand River überquert, welcher dort die Grenze zur Serengeti in Tansania bildet.

Jedes Jahr vereinigen sich in der Serengeti gegen Einsetzen der Trockenzeit rund 1,5 Millionen Gnus und Zebras, um als gigantische Herde in die noch frischen Weidegründe in der Masai Mara, dem kenianischen Teil des Serengeti-Mara-Ökosystems zu ziehen.

Ihren Höhepunkt erreicht die Tierwanderung in der Regel im Zeitraum August bis Oktober, wenn so viele Gnus und Zebras durch die Weiten der Masai Mara streifen, dass der Blick bis zum Horizont von den riesigen Herden erfüllt ist. Wer dieses Naturschauspiel einmal miterlebt hat, wird den Anblick, den Geruch sowie das laute Blöken und Schnauben der Tiermassen nie mehr vergessen.

Auf ihrer Wanderung müssen die Herden mehrmals Flüsse überqueren, was vor allem an den steilen Ufern des Mara-Flusses zu einer enormen Herausforderung wird. Oft drängen sich die Tiermassen tagelang vor den Steilkanten, bis das erste Tier den Absprung in die Fluten wagt.

Nicht nur aus der Vogelperspektive ist die alljährliche Tierwanderung in der Masai Mara überaus beeindruckend. (Foto Guido Bürger)

Nicht nur aus der Vogelperspektive ist die alljährliche Tierwanderung in der Masai Mara überaus beeindruckend. (Foto Guido Bürger)

Danach gibt es kein Halten mehr – Hunderte bis Tausende Artgenossen folgen diesem Beispiel und stürzen sich in einem wilden Spektakel den Fluss hinab. Nicht alle Tiere erreichen das gegenüberliegende Ufer: Viele der Gnus und Zebras werden Opfer der meterlangen Nilkrokodile.

Eine Safari in die Masai Mara ist nicht nur während der Tierwanderung, sondern zu allen Jahreszeiten: Lediglich ein Großteil der Gnus und Zebras wandert ab Ende Oktober zurück in die Serengeti. Die meisten anderen Savannentiere, darunter Elefanten, Büffel, Giraffen sowie verschiedene Gazellen- und Antilopenarten halten sich ganzjährig in der Masai Mara auf.

Berühmt ist die Masai Mara außerdem für ihren dichten Bestand an großen Raubkatzen. Kaum irgendwo in Afrika kann man, selbst in der Regenzeit, so gut Löwen, Leoparden und Geparden beobachten, wie in den Grassavannen der Masai Mara.

Die Masai Mara ist von Kenias Hauptstadt Nairobi entweder innerhalb einer mehrstündigen Autofahrt als auch mit verschiedenen Inlandfluggesellschaften ab Wilson Airport (Nairobi) und Ukunda (Diani Beach) in ein bis zwei Stunden Flugzeit zu erreichen. Weitere Informationen unter www.magical-kenya.de.

Archiviert unter Afrika, Kenia