Von 9. Juni 2013 Mehr →

Slowenien einmal anders: Selber ernten auf den Salzfeldern von Sečovlje

Saline

Auf den Salzfelder in Piran können Interessierte selber ihr Salz gewinnen und später mit nach Hause nehmen. (Foto: Portoroz/Piran)

Zunächst erklärt ein Ranger bei einer Führung wie aus Meerwasser und Mineralien unter Einfluss von Sonne und Wind die begehrten weißen Kristalle entstehen. Danach erhalten Besucher einen Sonnenschutz und die klassische Holzharke und dürfen unter kundiger Anleitung selbst Hand anlegen. Nach getaner Arbeit wird eine Portion des gewonnenen Salzes in ein Säckchen zum Mitnehmen umgefüllt.

Das dreistündige Erlebnis der besonderen Art kostet 25 Euro pro Person und beinhaltet eine Führung durch die Salinen, das Salzernten inklusive Ausrüstung und das eigene Salz-Souvenir. Unter diesem Link wird mindestens sieben Tage im Voraus um eine Reservierung gebeten. 

Stimmungsvoller Sonnenuntergang über den Salzfelder von Piran. (Foto: Portoroz/Piran)

Stimmungsvoller Sonnenuntergang über den Salzfelder von Piran. (Foto: Portoroz/Piran)

Das angenehm milde Klima, die saubere Luft sowie die feine Küche mit der viel gerühmten Salzblüte Fleur de Sel, Trüffel und frischem Meeresfang machen die Küstenorte Piran und Portorož in Slowenien zu einem Genuss-Reiseziel an der östlichen Adria. Absolute Ruhe und ein eindrucksvolles Ökosystem erleben Besucher in den Salzfeldern von Sečovlje. Über 253 Vogelarten leben hier und machen den 6,5 Quadratkilometer großen Naturpark zu einem Hot-Spot für Ornithologen.

Neben dem selbst geernteten Salz können Slowenien-Urlauber weitere lokale Salzprodukte wie dunkle Schokolade mit Fleur de Sel, Badesalze mit Kräuter- und Blütenextrakten oder Peelings und Seifen aus dem Salz von Sečovlje mit nach Hause nehmen. Bei einer Fahrradtour oder Wanderung durch die Hügel und Olivenhaine im grünen Hinterland warten delikates Olivenöl und Wein direkt vom Landgut auf Feinschmecker. Dabei überzeugen die Qualität und der Preis der feinen Köstlichkeiten und man zahlt bequem mit Euro.

Slowenisches Adria-Glück: Die malerische Hafenstadt Piran. (Foto: Portoroz/Piran)

Slowenisches Adria-Glück: Die malerische Hafenstadt Piran. (Foto: Portoroz/Piran)

Das Hafenstädtchen Piran liegt am Ende einer Landzunge zwischen malerischen Buchten. Die Spuren der venezianischen Vergangenheit finden sich in verwinkelten Gassen, belebten Plätzen und Kunstdenkmälern wieder. Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen und verschiedene Märkte sowie kleine Läden zum Bummeln ein. Das nur drei Kilometer entfernte Portorož ist bereits seit dem 13. Jahrhundert als Kurort bekannt.

Heute bieten verschiedene Hotels und Spas ein umfangreiches Gesundheits- und Wellnessangebot. Dieses reicht von Behandlungen mit lokalen Produkten wie Fango, Meerwasser und Salz bis hin zu Thai-Massagen und Ayurveda-Behandlungen. Der nahe gelegene Flugplatz in Sečovlje und die Casinos  verleihen dem Ort kosmopolitisches Flair. Nur rund fünf Autostunden von Süddeutschland entfernt, erstreckt sich die Region von der italienischen Grenze, rund 30 Kilometer südlich von Triest, entlang der slowenischen Adriaküste bis zur kroatischen Grenze. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana ist nur eine Stunde Fahrt entfernt.

Informationen zum Urlaub in und um Portorož und Piran sowie den Salinen von Sečovlje werden vor Ort vom Tourismusverband und unter www.portoroz.si/de bereit gestellt.

Archiviert unter Europa, Slowenien