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Von 19. Juni 2019 Mehr →

Nationalpark-Safari in Südafrika auf eigene Faust

Safari

Auf einer Safari in Südafrika nicht ungewöhnlich: Ein Gepard als „Wegsperre“.

Wer das erste Mal auf Safari geht, muss sich entscheiden: Fahre ich selbst oder buche ich eine organisierte Tour. Bei einer geführten Safari gibt es natürlich Vorteile. Ein ortskundiger Fahrer mit erfahrenem Blick für Wildtiere, ein enormer Wissensschatz und für den Busch relevante Verhaltensregeln. Doch wer sich voll auf die Wildnis Südafrikas einlassen möchte, hat mit einer Selbstfahrer-Safari die Möglichkeit, die Wunder der südafrikanischen Tierwelt ganz ohne vorgeschriebene Zeitpläne im eigenen Rhythmus zu entdecken. Und hinzu kommt: Die Safari im eigenen Auto ist preiswerter als organisierte Touren.

Wer selbst fahren möchte, sollte einen Park mit guter Beschilderung, befahrbaren Straßen und öffentlichen Einrichtungen innerhalb der Parkgrenzen wählen. Südafrika verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und bietet eine Vielfalt an Nationalparks, ideal zum Erforschen mit dem eigenen (Miet-)Wagen.

Krüger-Nationalpark fernab der vielbefahrenen Wege

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Zebra-Herden sind während einer Safari oft leicht zu entdecken.

Viele Wege führen durch den Krüger-Nationalpark. Zu einer der besten Routen für Tierbeobachtungen zählt die Timbavati Road. Diese führt ab dem Orpen Gate quer durch den Park zum Olifants und Letaba Rest Camp. Gut 50 Kilometer folgt die Straße dem Timbavati River durch vielfältige Landschaften. Das Leeubron Water Hole auf der S39 gilt unter Fotografen als einer der zehn besten Orte für Tierfotografie. Hier wurden schon Krüger’s legendäre weiße Löwen beim Trinken gesichtet. Der Timbavati Picknickplatz, in dessen Nähe sich gerne Elefanten aufhalten, eignet sich für eine Pause. Weiter Richtung Norden haben sich Koritrappen angesiedelt, der schwerste fliegende Vogel Afrikas. Übernachtet wird im Olifants Rest Camp. Über dem Fluss gelegen, können Urlauber von hier das Abenteuer Krügerpark von der Terrasse aus genießen.

Hluhluwe-iMfolozi – eines der ältesten Schutzgebiete Afrikas

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Einfach beeindruckend sind die Giraffen in freier Wildbahn.

Gut drei Stunden nördlich von Durban in KwaZulu-Natal befindet sich der Hluhluwe-iMfolozi. Der Nationalpark ist einer der ältesten Schutzgebiete des Kontinents. Die beiden Seiten des Parks, Hluhluwe im Norden und iMfolozi im Süden, unterscheiden sich in ihrer Flora und Fauna, so dass die Wildtiere zu verschiedenen Jahreszeiten in unterschiedliche Regionen des Reservats wandern. Während die Hluhluwe-Seite eher hügelig ist und über wunderschöne Aussichtpunkte verfügt, bietet die iMfolozi-Seite mit ihrem offenen Grasland die besseren Voraussetzungen für Tierbeobachtungen. Vor allem die Sontuli Loop ist ein guter Ort, um Löwen, Wildhunde und Geparden zu sichten. Auf beiden Seiten des Parks gibt es geteerte Straßen sowie Schotterpisten. Beide können mit einem normalen Mietwagen befahren werden.

City- und Busch-Safari im Pilanesberg Nationalpark

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Schöner Anblick, aber nicht ungefährlich: ein Leopard in einer Astgabel.

Rund zwei Stunden von Johannesburg entfernt befindet sich der Pilanesberg Nationalpark. In einem ehemaligen Vulkankrater gelegen, beherbergt der Park die berühmten Big Five sowie viele weitere Tierarten wie Geparden, Gnus, Nilpferde, Krokodile und viele mehr. Bevor es auf Safari geht sollten sich Selbstfahrer die Straßenkarte des Parks am Eingang besorgen und sich über die Schließzeiten der Gates informieren. Ein 200 Kilometer langes Straßennetz führt durch den Park. Von den zwei geteerten Hauptstraßen führen kleinere Schotterpisten zu Wasserlöchern, Aussichtspunkten und Picknickplätzen. Letztere eignen sich für kleine Pausen und einen Snack und sind mit Toiletten ausgestattet. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es sowohl im als auch rund um den Park.

Durch den Addo Elephant Nationalpark

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Im Addo Elephant Nationalpark lassen sich die Dickhäuter aus nächster Nähe beobachten. – Fotos www.southafrica.net

Der beliebte Addo Elephant Nationalpark bietet Safari-Selbstfahrern einen besonderen Service. Die Hop-on-Guides stammen aus den umliegenden Gemeinden. Sie teilen mit Besuchern im eigenen Fahrzeug ihr tief verwurzeltes Wissen rund um den Park und die Tiere. Wie der Name schon sagt, ist der Addo Elephant Nationalpark vor allem für seine riesigen Elefantenherden bekannt. Er beheimatet aber auch die Big Five sowie eine beeindruckende Vielfalt an Vogelarten. Um das Beobachten der Tiere zu erleichtern, gibt es mehrere Wasserlöcher und Chalets zum Beobachten der Vögel. Wie in jedem Park oder Reservat ist es ratsam, so früh wie möglich da zu sein, denn dann sind alle Raubtiere aktiver. Selbstfahrer sollten immer genügend Wasser dabei haben. Zudem sollten sie jemanden darüber informieren. wo es hin geht und zu welcher Zeit sie planen zurückzukehren. Weitere deutschsprachige Informationen unter www.southafrica.net.

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