Von 11. Dezember 2019 Mehr →

Asado – großartiger Grillgenuss auf Uruguayisch

Asado

Asado – die uruguayische Art des Grillens ist überaus schmackhaft. – Foto Deby Rodriguez/Unsplash

Währendauf der Nordhalbkugel der Winter Einzug hält, beginnt in Uruguay der Sommer und damit die Grillsaison – und was gibt es Besseres als ein gemütliches Asado an einem lauen Sommerabend? Für die Uruguayer ist das Asado fester Bestandteil der Kultur und führt nicht nur dazu, dass bei dieser Gelegenheit Familie und Freunde zusammen kommen, sondern auch dazu, dass Uruguay beim Pro-Kopf Verbrauch von Rindfleisch weltweit die Statistiken anführt.

Traditionell kommen beim Asado vor allem verschiedene Schnitte Rindfleisch auf den Grill, vom Filet über Hüftsteak oder Flap Steak zum Rib-Eye Steak und natürlich dem Asado selbst, das neben dem allgemeinen Begriff für die Art zu Grillen, auch noch für den Vertikal-Schnitt der Rippchen steht. Daneben kommen meist auch noch Würste, die sogenannten „Chorizos“, mit Käse gefüllte Paprika, Niere oder auch Kalbsbries auf den Grill. Besonders für diese Art zu Grillen, ist dabei auch, dass zunächst Feuerholz angezündet wird und die dadurch erzeugte Glut anschließend zum Garen des Fleischs verwendet wird. Dies verleiht dem Fleisch eine ganz eigene, rauchige Note.

Grilfleisch mit rauchiger Note

Beim Asado wird vornehmlich Rindfleisch auf den Grill gelegt. – Foto Jose Ignacio Pompe/Unsplash

Ist das Grillgut fertig gegart kommt nicht alles auf einmal auf den Tisch. Typischerweise wird im Freundes- und Familienkreis stattdessen nach und nach das Fleisch in kleine Stücke portioniert und unter allen Gästen aufgeteilt. Die Chorizos, Paprikas und Fleischstücke werden in verschiedenen Gängen serviert, wodurch ein Asado auch mehrere Stunden dauern kann. Das Asado ist damit nicht nur eine köstliche Art, zu Grillen, sondern auch ein soziales Ereignis.

Uruguayisches Fleisch zeichnet sich dabei durch seine exzellente Qualität aus. Im Gegensatz zu anderen Ländern werden die uruguayischen Rinder immer noch zum größten Teil in Freilandhaltung auf weitläufigen Weide gehalten. Die Rinder genießen den Freiraum und die Bewegung, und die Gourmets den ausgeglichenen Fettanteil und die zarte Textur des Fleisches.

Auch Paprika wird gerne mit angegrillt. – Foto Mike Kotsch/Unsplash

Bei einem Besuch in Uruguay ist das traditionelle Asado auf jeden Fall ein Muss. Dafür gibt es in praktisch jeder uruguayischen Stadt zahlreiche Gelegenheiten.  Weitere Informationen unter www.turismo.gub.uy und www.urualemania.de.

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