Im Pflanzenparadies der belgischen Krone

Brüssels gläserne Stadt, die Gewächshäuser von Laeken, öffnen wieder für einige Wochen für Ottop-Normal-Verbraucher. (Foto: J.P. Remy)
Brüssels gläserne Stadt, die Gewächshäuser von Laeken, öffnen wieder für einige Wochen für Otto-Normal-Verbraucher. (Foto: J.P. Remy)

Vom 18. April bis 9. Mai 2014 ist es wieder soweit: Die Königlichen Gewächshäuser im Brüsseler Stadtteil Laeken öffnen sich drei Wochen lang für Besucher. Einmal im Jahr darf die Öffentlichkeit das elegante Bauwerk aus Glas und Gusseisen besichtigen, pünktlich zur Azaleenblüte im Frühling. Das ist seit hundert Jahren Tradition.

Mächtige, zum Teil sehr alte Palmen wachsen bis unter die gläsernen Kuppeln. Purpurne, lila und pinkfarbene Fuchsien ranken über den Köpfen, Azaleenblüten in rosa und rot verströmen betörenden Duft, sattrote Kamelien prangen an hohen Büschen. Besucherinnen und Besucher wandern auf markierten Wegen durch die gläserne Stadt inmitten der Parklandschaft von Laeken und lassen sich verzaubern.

Der belgische König Leopold II. ließ die Gewächshäuser 1873 in der Nähe des königlichen Schlosses zu Laeken im Norden Brüssels erbauen. Er beauftragte damit Alphonse Balat, den Lehrmeister des berühmten Brüsseler Jugendstil-Architekten Victor Horta. Balat schuf aus Rotunden, Pavillons und Galerien einen botanischen Glaspalast für Leopolds Sammlungen exotischer Pflanzen, Bäume und Blumen. Einige der Pflanzen, die der Monarch hegte, werden noch heute von den Gärtnern des Königshauses gepflegt.

Geöffnet sind die königlichen Gewächshäuser dienstags bis donnerstags bon 9.30 bis 16 Uhr, freitags von 13 bis 16 Uhr (außer am 18. April)  sowie von  20 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 9.30 bis 16 Uhr und von 20 bis  22 Uhr.  Der Eintritt beträgt 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind frei. Weitere Informationen hier.