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Von 30. Juni 2014 Mehr →

Von wegen flatterhaft: Birdwatching in Panama

Der Kolibri lässt sich in Panama aus nächster Nähe beobachten.

Der Kolibri lässt sich in Panama aus nächster Nähe beobachten.

Dass Panama über eine reiche Vielfalt an Flora und Fauna verfügt, wussten schon die Ureinwohner dieser Region. Sie tauften den Landstrich „Panama“, was übersetzt „Reichtum an Fischen, Schmetterlingen und Vögeln“ bedeutet. Obwohl das Land mit nur 75.000 Quadratkilometern nicht viel größer ist als Bayern, gilt Panama heute als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität weltweit. In der tropischen Vegetation wachsen über 300 Baumarten sowie eine Vielzahl an Orchideen, Bromelien und Lilien. Kein Wunder, dass Panama somit ein wahres Paradies für die Bewohner der Lüfte darstellt.

Beim Bordwatching lassen sich landesweit fast 900 Vogelarten in Augenschein nehmen.

Beim Bordwatching lassen sich landesweit fast 900 Vogelarten in Augenschein nehmen.

Über 900 Vogelarten sind im kleinen Land am weltberühmten Panamakanal heimisch. Darüber hinaus halten sich mehr als 130 Zugvögel in den Monaten von September bis April in Panama auf. Grund dafür ist zum einen die einzigartige Lage des Landes, als Brücke zwischen Nord- und Südamerika, zum anderen die geografische Vielfalt mit zwei Küstenstreifen am Pazifik und der Karibik, Regenwäldern und Gebirgszügen.

Neben den bunten Papageien nennen auch Tukane und Kolibris Panama ihr Zuhause. Mit ihrem auffallend farbenfrohen Schnabel sind besonders die Tukane entlang des Panamakanals gut zu sehen. Weiterhin zu beobachten sind Wasservögel wie Pelikane, Kormorane, Tölpel, Fregattvögel sowie Reiher, Störche und Ibisse. Auch Greifvögel findet man in Panama. Der eindrucksvollste Vertreter dieser Gattung ist die Harpyie (Águila Harpía), der Nationalvogel Panamas, der es auf eine Flügelspannweite von bis zu zwei Metern bringt.

Das Hochland um Boquete in der Provinz Chiriquí hat sich nicht nur als das Land der Blumen und des Kaffees etabliert, sondern ist zugleich weit über die Landesgrenzen hinweg für seine faszinierenden Vogelarten bekannt. Beliebtestes Fotomotiv für Ornithologen und Naturliebhaber ist dabei der Quetzal, der für die Nebelwälder Mittelamerikas zwar typisch, jedoch selten sichtbar ist. Im Vulkan Baru Nationalpark ist der schillernde Vogel recht verbreitet. Aufgrund seiner Popularität wurde er auch zum Namensgeber des “Quetzal Trails”, einer anspruchsvollen Wanderung über 9,6 Kilometer entlang der Nordwand des Vulkanes, die die Schönheit der umliegenden Natur offenbart und als beliebteste Wanderroute des Landes gilt.

Fasziniert mit seinem langen Schnabel und dem schnellen Flügelschlag: Der Kolibri.

Fasziniert mit seinem langen Schnabel und dem schnellen Flügelschlag: Der Kolibri.

Nur eine halbe Stunde Autofahrt von Panama-Stadt entfernt kommen Vogelbeobachter im renommierten Panama Rainforest Discovery Center auf ihre Kosten. Hier steht ein 32 Meter hoher Aussichtsturm zu dem 174 Stufen hinaufführen. Beim Aufstieg lohnt es sich das Fernglas in der Tasche zu haben und Ausschau nach Vögeln zu halten. Der amerikanischen Umweltorganisation „Audubon Society“ ist es an diesem Ort gelungen, den Rekord zu brechen und in 24 Stunden 385 Vogelarten zu identifizieren.

Ebenfalls nicht weit von der Hauptstadt entfernt, liegt das Gamboa Rainforest Resort. Bei einer Fahrt über den Gatún-See können Besucher tolle Eindrücke gewinnen: Neben Äffchen, Schildkröten und Krokodilen können Reisende auch die großen Dampfer bewundern, die ihren Weg durch den See und den Panamakanal bahnen. Anschließend besteht die Möglichkeit an einer speziellen Vogeltour teilzunehmen. Weitere Informationen unter www.visitpanama.com.

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