Neuseeland – mit der Yacht von Hafen zu Hafen

Ein Traum nicht nur für Segler: das Eagles Nest an der Bay of Islands. (Foto TNZ)

Vom Wasser aus lässt sich ein Land ganz anders entdecken. Neuseeland hat mit rund 15.000 Kilometern Küste einige Zwischenstopps für den perfekten Segelturn zu bieten: von der Nordinsel zur Great Barrier Island, entlang der Südinsel bis hin zur Stewart Island. Diese Ankerplätze sollten unbedingt auf der Route
rund um Neuseeland liegen.

140 Inseln in der Bay of Islands

Nicht nur rund um Auckland finden Segler grandiose Bedingungen. (Foto Julian Apse)

Feine Sandstrände, ruhige Häfen, spektakuläre Küstenabschnitte und riesige Wälder. Aufgrund des milden Klimas ist die nördlichste Region der Nordinsel, die Bay of Islands, mit ihren 140 Inseln im Sommer, wie auch im Winter, bestens für einen Badeurlaub geeignet. Eine Unterkunft der Extraklasse bietet das Eagle’s Nest außerhalb von Russell. Gäste können einen Helikopter zum Waipoua Forest an der westlichen Küste chartern, um dort die scheinbar unendliche Weite der riesigen Kauriwälder zu bestaunen.

Ein ganz besonderes Angelerlebnis verspricht das Heli-Fischen: Ein Helikopter bringt die Gäste zu abgelegenen, wilden Gewässern, wo sie ungestört und in unberührter Natur Fische fangen können. Die Tutukaka-Küste östlich von Whangarei bietet beste Voraussetzungen zum Tauchen, Stand Up Paddling oder einen Reitausflug an Land.

400 km Strand an der Coromandel Peninsula

Paddelvergnügen wartet an der Cathedral Cove in Coromandel. (Foto TNZ)

Wer den Anker vor der Coromandel Halbinsel wirft, wird durch 400 Kilometer strahlende Sandstrände, rustikale Dörfer, und ein vom Regenwald geschmücktes Landesinneres belohnt. Nicht weit von Auckland entfernt, liegt die dünn besiedelte Halbinsel und lädt zum entspannen, fernab vom Großstadtleben, ein. Das Angebot an Aktivitäten ist vielseitig: Mancher mag den Fallschirmsprung in Whitianga bevorzugen, andere entscheiden sich für eine geführte Kajaktour entlang der Küste oder einen Spaziergang durch unberührten Regenwald.

Abenteuerfans können sich im Sleeping Gold Canyon über ein System von Wasserfällen 300 Meter in die Tiefe abseilen oder bei einem Tauchgang in den Buchten exotische Meeresbewohner bestaunen. Nach einem abenteuerlichen Tag dienen luxuriöse Unterkünfte wie das 970 Lonely Bay als perfekte Rückzugsorte.

Delfinschwimmen in den Marlborough Sounds

Entspannter Ausblick an den Bays of Many Coves. (Foto TNZ)

Bewaldete Hügel und ineinander verschlungene Küstenabschnitte mit geschützten Buchten laden in den Marlborough Sounds, im Nordosten der Südinsel zum Verweilen ein. Geführte Touren wie Delfinschwimmen und Vogel-Expeditionen werden von Nature Tours angeboten. Der 71 kilometerlange Queen Charlotte Track beginnt in der Nähe von Picton und führt entlang historischer Buchten, durch tiefgrüne Wälder und über spektakuläre Felsklamme – und belohnt seine Besucher mit Ausblicken über den Queen Charlotte und Kenepuru Sound. In Picton lädt das exklusive Boutique-Hotel Escape to Picton mit herrschaftlich eingerichteten Suiten und einem Gourmet-Restaurant zu Erholung und Genuss nach der Wanderung ein.

Goldene Strände an der Golden Bay

Traumstrände – wie hier der Split Apple Retreat Beach – finden sich rund um den Abel Tasman Nationalpark. (Foto TNZ)

Bei einer Cruise in der Golden Bay, im Norden von Neuseelands Südinsel, bietet sich schon vom Boot aus ein beeindruckender Anblick: Goldene, weitläufige Sandstrände gehen nahtlos über in das leuchtende Blau des Ozeans. Die Region um Nelson und um den Abel Tasman Nationalpark bietet neben den breiten Stränden auch dichte Wälder, Höhlen, die klarsten Quellen der Welt und Weingebiete.

Nelson selbst gilt mit vielen Galerien und Werkstätten als Künstlerstadt. Für eine Auszeit geht es ins Split Apple Retreat bei Kaiteriteri. Outdoor-Fans werden in Golden Bay ebenfalls glücklich – Kajak fahren, Klettern, Segeln und Reiten werden hier angeboten.

Stewart Island – Neuseelands drittgrößte Insel

Unberührte Natur und malerische Buchten finden sich auf Stewart Island. (Foto TNZ)

Etwa 30 km südlich der Südküste liegt Stewart Island, die drittgrößte Insel Neuseelands. Der einzige Ort der Insel ist Oban. Dort können Segler ihren Anker werfen und die abgeschiedene Insel erkunden. Es sind nicht luxuriöse Unterkünfte, die diesen Ort besonders machen, sondern die Einsamkeit, die absolute Ruhe und das Eintauchen in ein pures Naturerlebnis.

Nahezu die ganze Insel ist erklärtes Naturschutzgebiet. Das Paradies für Wanderer und vor allem Vogelliebhaber hat sich in Tausenden von Jahren kaum verändert. Ein weiteres Highlight ist der 37 kilometerlange Wanderweg Rakiura Track. Er führt entlang wilder Strände, durch ursprüngliche Wälder und vorbei am Paterson Inlet, dem größten Hafen der Insel.