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Von 7. September 2017 Mehr →

Eintauchen in Tokios faszinierende Wasserwelt

Odaiba ist eine künstliche Insel in der Bucht von Tokio und seit Ende des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Unterhaltungs- und Einkaufsgebiet. (Foto Tokyo Convention & Visitors Bureau)

Japans Hauptstadt Tokio begeistert mit imposanten Wolkenkratzern, ausgefallenen Themenrestaurants und einer lebendigen Tradition. Wer wortwörtlich in die Geschichte des Landes eintauchen möchte, der sollte den Besuch eines Onsen – eines japanischen Thermalbades – bei seinem Tokio-Aufenthalt einplanen. Aktiver lässt sich die Metropole mit dem Boot entlang der vielen Wasserstraßen entdecken. Wer dabei Lust auf mee(h)r verspürt, der sollte zu Tokios zahlreichen Inseln aufbrechen.

Nah am Wasser gebaut – Tokio per Boot entdecken

Ganzjährig lassen sich die unzähligen Wasserstraßen der japanischen Hauptstadt bequem mit dem Boot entdecken – ideal für Urlauber, die Tokio aus einer anderen Perspektive erleben möchten. Im Frühling erstrahlen die Flussufer während der Kirschblüte in einem Traum aus Rosatönen während sich in den Sommermonaten beeindruckende Feuerwerke im Wasser spiegeln. In der Herbstsaison erstrahlen die Blätter der Ginkgo-Bäume in leuchtendem Gelb und wen die Kälte im Winter nicht abschreckt, dem bieten sich bei klarer Luft besonders schöne Ausblicke auf die Stadt.

Für das passende Wassergefährt ist in Tokio ebenfalls gesorgt. (Foto Tokyo Convention & Visitors Bureau)

Für das passende Wassergefährt ist in Tokio ebenfalls gesorgt: von Wasserbussen bis hin zu futuristischen, Raumschiff ähnelnden Booten mit Glasdach ist für jeden Geschmack etwas dabei. An Bord der traditionellen Yakatabune – überdachte Holzkähne im Stil der Edo-Zeit – werden den Passagieren frisch zubereitete Spezialitäten wie Tempura oder Monja-yaki serviert. Tipp: Eine Bootstour bei Nacht – unvergessliche Ausblicke auf die leuchtende Skyline und Brücken inklusive.

Entspannung pur – Japans heiße Quellen

Überall auf der Welt wird gebadet – besonders stilvoll in Japan. Das japanische Bad steht seit frühester Zeit für mehr als reines Waschen und dient heute überwiegend als Entspannungsmöglichkeit für Körper, Geist und Seele. Natürliche heiße Quellen – in Japan Onsen genannt – sind dank der geologischen Gegebenheiten überall im Land zu finden und erreichen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

Ein Onsen ist DIE japanische Wohlfühloase schlechthin. (Foto Ooedo Onsen Monogatari)

Das Ooedo-Onsen-Monogatari in Odaiba ist einer der größten Onsen-Themenparks des Landes und empfängt seine Badegäste mit dem Flair der Edo-Ära (1603-1868). Neben den insgesamt 13 Bädern stehen den Besuchern auch Saunen sowie Unterhaltungs- und Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Entspannen mit Ausblick auf den Tokyo Sky Tree Tower können Besucher des Asakusa Rox Matsuri-yu. Neben drei Saunen gehören elf Bäder zu dem Onsen, darunter ein Freiluftbad, dessen Boden und Wände mit Jade ausgekleidet sind.

Der große Fang in der Großstadt

Von März bis einschließlich September dauert in Tokio die Angelsaison. Aufgrund der guten Wasserqualität beheimatet der Pazifik eine üppige Fischvielfalt: von Seebrassen über verschiedene Thunfischarten bis hin zu Mahi Mahi oder Flundern. Besonders im Herbst ist die Tokyo Bay der perfekte Ort für Sportfischer, die hier mit Charterbooten auf Fischfang gehen.

Ein Stück japanischer Lebensart: Fässer mit Sake.

Wer eine gemütliche Angelpartie bevorzugt, der wird in den Gewässern des Mizu no Hiroba Parks fündig, inklusive Ausblick auf den Ozean. Einen kürzeren Weg vom Wasser auf den Teller gibt es nur im Zauo Restaurant in Shinjuku. Nachdem die Gäste ihren Fisch selbst gefangen haben, können sie entscheiden, ob sie diesen roh, als Sushi, frittiert oder gebraten genießen möchten.

Reif für die Insel – von der Stadt ins Strandvergnügen

Rund 1.000 Kilometer von der Küste Tokios entfernt liegen die Ogasawara-Inseln. Berühmt für ihr smaragdgrünes Wasser und unberührte Natur sind die mehr als 30 Inseln ein Paradies für Taucher und gleichzeitig Heimat für Delfine (ganzjährig) und Wale (saisonal). Die Fähre „Ogasawara-Maru” verbindet das UNESCO Weltnaturerbe im Pazifischen Ozean mit der japanischen Hauptstadt. Die weite Strecke lohnt sich, denn das Freizeitangebot reicht von Walbeobachtung über Wanderungen und Kajakausflüge bis hin zum Entdecken der Unterwasserwelt beim Schnorcheln oder Tauchen.

Eine Besonderheit in und um Tokio ist fraglos die Aufgeschlossenheit der Menschen.

Wer einen kurzen Ausflug einplanen möchte, dem bietet sich eine zweistündige Fahrt per Schnellfähre zu den mehr als 100 Izu-Inseln an – bekannt für ihre Naturschönheit und weißen Sandstrände. Als erster Anlaufpunkt beeindruckt Oshima mit dem 758 Meter hohen und immer noch aktiven Vulkan Mount Mihara.

Unweit von Oshima entfernt liegt das Eiland Niijima mit den beiden besonders familienfreundlichen Stränden Maehama und Yunhama. Besonderes Highlight ist das Yunohama Roten Onsen: Besucher können hier aus sechs unterschiedlich großen Freiluftbecken wählen und beim Baden den Blick über das Meer schweifen lassen. Auffällig ist der Baustil des Onsen, das nicht traditionell Japanisch, sondern im Griechischen Stil gestaltet wurde. Weitere Informationen unter www.gotokyo.org.

Die Regenbogenbrücke ist eines der Wahrzeichen in Japans pulsierender Hauptstadt.

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