Schloss Sayn: Adliges Kleinod am Romantischen Rhein

Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn freuen sich, den Besuchern Schloss Sayn in historischem Glanz präsentieren zu können. (Foto Dominik Ketz)

Märchenhaft schön liegt Schloss Sayn eingebettet im romantischen Schlosspark. Viele Besucher sind erstaunt zu erfahren, dass das Schloss einmal bis auf die Grundmauern zerstört war. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten konnten Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn ihr Schloss schließlich wieder in altem Glanz präsentieren. Von 1995 bis 2000 wurde an dem verfallenen Gebäude ein vom Land Rheinland-Pfalz gefördertes Revitalisierungs- und Restaurationsprogramm durchgeführt.

Ursprung des Gebäudes ist ein mittelalterliches Burghaus, das sich später zu einem barocken Herrenhaus entwickelte und schließlich 1848 von Fürst Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Sayn zu einem standesgemäßen Schloss im neugotischen Stil umgestaltet und vergrößert wurde. Das Schloss wurde 1945, kurz vor Kriegsende, erheblich beschädigt und verfiel. Erst mit wieder erwachender Wertschätzung der Neugotik erklärte man Schloss Sayn zu einem Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Im Schmetterlingsgarten Sayn in Bendorf-Sayn bei Koblenz finden auch Chinesische Zwergwachteln, Schildkröten und der geheimnisvolle grüne Leguan ein Zuhause. (Foto Schloss Sayn)

Rund um das Schloss bietet der Kulturpark Sayn eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Im romantischen Schlosspark mit seinen alten Baumriesen, Teichen und Bächen liegt der Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn. 1987 wurde dieses kleine exotische Paradies, das in zwei Glaspavillons untergebracht ist, von Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet.

Die Fürsten zu Sayn-Wittgenstein zählen zu den ältesten hochadeligen Familien Deutschlands. Die Revitalisierung von Schloss und Burg Sayn und die Erschließung des Besitzes für den Tourismus stehen im Vordergrund der Bemühungen des Fürstenpaares, das sich zudem für die Bewahrung der Region Mittelrhein einsetzt. Weitere Informationen unter www.sayn.de. (rpt)