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Von 25. März 2019 Mehr →

Frühlingserwachen rund um den Vogelsberg

Blütenpracht am Vogelsberg: ein Bergmähwiese mit prächtiger Weitsicht. – Foto Vogelsberg Touristik/Christina Marx.

Genüsslich knabbern die Schafe die Bergmähwiese kurz. Waldstorchenschnabel und Wollgras kitzeln ihre Nasen. Manche der Wiesenkräuter würzen auch ein Süppchen und krönen die Kruste eines Lammrückens. Nach der Drei-Seen-Tour an den Ufern der Mooser Teiche schmeckt das Menü im Landgasthof nochmal so gut. Der Vogelsberg ist grün wie Irland, lecker wie Frankreich, ursprünglich wie Finnland und liegt mitten in Deutschland. Wenn die höher steigende Sonne den Vogelsberger Landfrühling weckt, sitzen bunte Blüten im Wiesengrün, Vögel zwitschern und Bienen wie Schmetterlinge schwirren von einer Blüte zur anderen.

Kein Berg, ein Gebirge

Die romantischen Quellen und Bachläufe verzaubern nicht nur Naturliebhaber. – Vogelsberg Touristik/Christina Marx

Vor über zehn Millionen Jahren brodelte und bebte hier die Erde. Vulkanausbrüche formten den in Hessen gelegenen Naturpark Vulkanregion Vogelsberg – kein einzelner Berg, sondern ein Mittelgebirge mit Gipfeln bis 773 Metern Höhe. Mit 60 Kilometern Durchmesser ist es das größte zusammenhängende Vulkanfeld Europas. Abwechslungsreiche Naturschauplätze, dörfliche Idylle, malerische Fachwerkstädtchen, Museen, stattliche Burgen, unzählige Feste und Freizeitangebote versprechen Entspannung und Aktivurlaub zugleich. Eine unentdeckte Reiseperle.

Hochmoor und Felsenmeer

Die Erlebnisführungen in Alsfeld sind ein Spaß für Groß und Klein. – Foto Stadt Alsfeld/Creative Foto

Über 900 Kilometer Wanderrouten und zahlreiche Radwege offenbaren verschiedenste Naturbühnen: das Hochmoor mit der seltenen Rhönquellschnecke und dem fleischfressenden Sonnentau, Magerrasenwiesen, die weite Fernsichten freigeben, das Felsenmeer, die Buchenwälder und die Seen, hunderte von Quellen oder Basaltblockhalden. Tagsüber beglückt die Stille der Natur mit Vogelzwitschern und Blätterrauschen, nachts ein ungetrübter Himmel mit klarer Sternensicht.

Burgenfrühling und Lammwochen

Die dünn besiedelte Region in Hessen lädt zum Wandern und Entspannen.  – Foto Vogelsberg Touristik/Christina Marx

Obwohl der Vogelsberg die am dünnsten besiedelte Region Hessens ist, bietet der Landfrühling ein dichtes Freizeitprogramm. Ob Ostermarkt, Johanni- oder Himmelfahrtsmarkt, die Einheimischen feiern gern und pflegen ihre Bräuche. Schotten zelebriert das Frühlingserwachen, Alsfeld den Kräuter- und Märchentag, Büdingen die Walpurgisnacht und Schlitz den Burgenfrühling. Leib und Seele hält man mit Salzekuchen und Schnittlauchsoße zusammen oder während der Lammwochen vom 5. April bis 5. Mai mit feinen Lammgerichten.

Vulkaneum und Badesee

Ein prachtvolles Fachwerk-Ensemble erwartet Besucher im hessischen Grünberg. – Foto Stadt Grünberg.

Wer satt ist und Hunger auf Kultur verspürt, erkundet auf Erlebnisführungen die zahlreichen Fachwerkstädtchen. In Lauterbach zum Beispiel plaudert die Ludderbächer Botzfraa aus dem Nähkästchen und im mittelalterlichen Büdingen Mechthild, die Frau des Torwächters. Wissensdurstige besuchen Museen wie das Vulkaneum und machen sich auf Kräuterwanderungen oder Fotosafaris ein Bild von seltenem Getier und Gewächs. Auch Überraschendes hält der Vogelsberger Landfrühling bereit, wo sonst gibt es eine Akkordeonale, einen Bibelpark oder ein Fastnachtsmuseum? Und wer nach so viel Programm einfach nur ausspannen möchte, geht in die Vulkantherme oder breitet seine Decke an einem der Badeseen aus. Weitere Infos und Pocketguide zum Download unter www.vogelsberg-touristik.de.

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