Schmittenhöhe – Überdimensionale Skulpturen auf 2.000 Meter

In Zell am See lassen sich in diesem Sommer Wandern, Kunstgenuss und Yoga kombinieren. (Foto: schmitten.at)
In Zell am See lassen sich in diesem Sommer Wandern, Kunstgenuss und Yoga kombinieren. (Foto: schmitten.at)

18 Hektar misst der beeindruckende Freiluftkunstraum auf dem Zeller Hausberg, der Schmittenhöhe in Zell am See-Kaprun im Salzburger Land. Seit diesem Sommer haben Outdoorfreunde die Möglichkeit, bei der neuen „4 Seen Kunstwanderung“ Wander- und Kunstvergnügen zu kombinieren. 

Auf der neuen viereinhalbstündigen „4 Seen Kunstwanderung“ wird Wandern in Zell am See-Kaprun zum kulturellen Erlebnis. Beginnend im Schmittental auf 940 Meter, verläuft der Weg entlang an 26 verschiedenen Skulpturen bis zum Gipfel der Schmittenhöhe auf 2.000 Meter. Bergab passieren Kunstinteressierte nicht nur beeindruckende, in die Natur eingebettete Objekte, sondern wandern außerdem an drei idyllischen Speicherteichen vorbei.

Kunst am Berg sorgt auf der Schmittenhöhe für ungewöhnliche Perspektiven. (Foto: schmitten.at)
Kunst am Berg sorgt auf der Schmittenhöhe für ungewöhnliche Perspektiven. (Foto: schmitten.at)

Die Tour bietet Outdoorliebhabern zudem einen erstklassigen Ausblick auf den Zeller See. Informationstafeln erklären auf der gesamten Strecke die Besonderheiten der Ausstellungsstücke und geben Einblick in die Gedanken des Künstlers – von der Idee bis zur Entstehung. Die Skulpturen bei „Kunst am Berg“ sollen vor allem dazu beitragen, den Blick auf die Natur zu schärfen. Die Auffahrt auf die Schmittenhöhe ist mit der Zell am See-Kaprun Sommerkarte von Mai bis Oktober kostenfrei. Die Karte erhalten Urlauber bei den rund 220 Partnerbetrieben in der Region Zell am See-Kaprun bei der Anreise.

Im Rahmen des Kunstsymposiums „Höhenluft“ trafen sich drei Künstler, um innerhalb von zwei Wochen ihre Kunstwerke auf der Schmittenhöhe zu realisieren. Eine von ihnen, Bildhauerin Erika Inger aus Südtirol, stellte dabei den Fokus auf alpenländische Tradition – passend zur Region und zur Umgebung. Das Objekt „Stoanerne Frauen und Manderlait“, übersetzt „steinerne Frauen und Männer“, besteht aus aufeinander geschichteten Steinsäulen, die in einer Gebirgssenke auf einer Fläche von knapp 25 Metern eingebettet sind. Die Künstlerin zeichnet sich durch naturverbundene Objekte aus, die sie harmonisch in die Landschaft integriert und dennoch durch strenge, geordnete Strukturen abhebt. „Stoanerne Frauen und Manderlait“ befindet sich nahe der Sonnkogel Bergstation auf rund 1.850 Meter und ist bei der „4 Seen Kunstwanderung“ zu erleben.

Das Objekt „Stoanerne Frauen und Manderlait“, übersetzt „steinerne Frauen und Männer“, besteht aus aufeinander geschichteten Steinsäulen, die in einer Gebirgssenke auf einer Fläche von knapp 25 Metern eingebettet sind. (Foto: schmitten.at)
Das Objekt „Stoanerne Frauen und Manderlait“, übersetzt „steinerne Frauen und Männer“, besteht aus aufeinander geschichteten Steinsäulen, die in einer Gebirgssenke auf einer Fläche von knapp 25 Metern eingebettet sind. (Foto: schmitten.at)

Neben Kunstliebhabern können auch Yoga-Begeisterte die Aussicht auf die rund 30 Dreitausender in der umliegenden Bergwelt bei „Yoga am Berg“ erleben. Unweit vom Gipfel der Schmittenhöhe zeigt die ausgebildete Yoga-Trainerin Erica Zehentner am 20., 24. und 27. Juli 2013 sowie 3., 7. und 28. August 2013 Einsteigern und Fortgeschrittenen Übungen zur Entspannung. Treffpunkt ist jeweils um 8.15 Uhr an der Talstation der Schmittenhöhebahn, wo die Teilnehmer Yogamatten und Decken erhalten. Die Auffahrt mit der Porsche Design Gondel gibt bereits einen ersten Eindruck auf die beeindruckende Aussicht. Die zweistündige Yogaeinheit ist im Bergbahnticket enthalten.

Weitere Informationen zur Region Zell am See-Kaprun sowie zu Kunst am Berg und Yoga am Berg unter www.zellamsee-kaprun.com.

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Karsten-Thilo Raab

berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.