Von 12. August 2011 Mehr →

Grandiose Seeidylle in Hangzhou

Willkommen am Westsee – einem Ort mit unberührter Natur, ausgezeichnet für Erholung und Glückseligkeit! Der Westsee, mit chinesischem Namen Xi Hu, ist das Wahrzeichen und zugleich Herz der chineischen Millionenmetropole Hangzhou. Die östliche Seite des Sees grenzt an die imposante City mit ihren zahlreichen Wolkenkratzern. Von drei Seiten ist der Westsee umrahmt von grünen Bergen und Teeplantagen. Die See- und Berglandschaften fügen sich zu einem einzigartig harmonischen Bild zusammen. Das klare Wasser mit den farbenprächtigen Wasserpflanzen, grüne Ufer, anmutige Wasserwege und kleine Inseln stellen sich dar wie auf einem Gemälde.

Vor einer Erkundungstour von Hangzhou, der Hauptstadt der Provinz Zhejiang, rund 190 Kilometer südwestlich von Shanghai gelegen, empfiehlt sich in jedem Fall ein Besuch im West Lake Museum, das einen Überblick über alle Sehenswürdigkeiten um und auf dem See bietet. Wer im Anschluss eine Radtour um den See machen will, dem stehen überall Fahrräder zur Verfügung, teilweise sogar kostenlos. Aber auch zu Fuß lässt sich die Umgebung des Sees hervorragend erkunden. Fast alle kulturellen Highlights sind mit Schrifttafeln in englischer Sprache versehen.

Zahlreiche Parks und Pavillons laden dazu ein, die malerische Landschaft auf sich wirken zu lassen und ein Päuschen einzulegen. Das absolute Highlight ist jedoch eine Bootstour auf dem See, denn vom Wasser aus erst entfaltet sich die volle Pracht des Gewässers.

Traditionsgemäß gibt es auf dem Westsee zehn szenische Punkte, die kein Besucher verpassen sollte. Die chinesischen Namen wurden wohlklingend übersetzt und machen Lust, den See mit allen Sinnen zu erkunden: Die „Frühlingsdämmerung“ auf dem Su-Damm zum Beispiel umschreibt den Blick auf sechs Bogenbrücken, die in der Abenddämmerung erstrahlen. Mit „Grasmücke“, die in den Weiden singt sind vielmehr die bezaubernden Stimmen der Singvögel gemeint, die in den Weidenbäumen der Parks sitzen. „Betrachten der Fische am Blumen-Teich“ beschreibt die typische Szene am südlichen Ende des Su-Damms. Hier, wo das frische Huajia Bergwasser in den Westsee fließt, blühen die schönsten Blumen und gedeihen seltene Wasserpflanzen. Auch Goldfische leben hier wie im Nirwana.

Wen der „Lotos in der Brise an gekrümmtem Hof“ in der Nase kitzelt, riecht den berauschenden Duft der Lotosblumen im hiesigen Park. Das „Abend-Läuten“ am Nanping Hügel, das abendliche Glockengeläut des buddhistischen Jingci Tempels am Fuße des Nanping Berges, klingt in den Ohren der Besucher. Wenn im Herbst der Vollmond anbricht und man im Teehaus am westlichen Ende des Bai-Damms den See überblickt, ist die Rede von „Herbst-Mond über dem ruhigen See“. Mit „Leifeng-Pagode im Abend-Glühen“ ist der sagenhafte Panoramablick von der fünfstöckigen Leifeng Pagode gemeint, besonders spektakulär während der Abenddämmerung. Am „Mittherbstfest“ werden in drei kleinen Steinpagoden Kerzen angezündet und wenn dieses Licht aus den Löchern der Pagoden auf den See scheint, sprechen Chinesen von „Drei Teiche, die den Mond widerspiegeln“.

Die romantischste aller Szenen ist „Schmelzender Schnee auf der zerbrochenen Brücke“ – der Anblick der schneebedeckten Duan Qiao Brücke. Aber auch besonders wolkige Tage haben ihren Reiz, denn dann sieht es so aus, als würden die hiesigen zwei Berggipfel die Wolken durchdringen. Besucher können dann den einmaligen Blick erleben auf die „Doppelspitzen, die die Wolken durchbohren“.

Es ist schier unmöglich all das, was den Westsee so einzigartig macht, an nur einem Tag zu erleben. Die Landschaft ist so fesselnd, dass Besucher oft stundenlang an einem einzigen Ort verweilen und die Zeit nebensächlich wird. Nach einem ereignisreichen Tag lädt die romantische Nanshan Road in der City von Hangzhou mit ihren zahlreichen Teehäusern, Coffee Shops, Bars und Restaurants zum gemütlichen Ausklang ein.

Weieter Informationen unter www.gotohz.com.

Hangzhou

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