Von 30. Mai 2012 Mehr →

Java – das Land der atemberaubenden Tempel-Anlagen

Vulkankegel mit Regenwaldkragen, sattgrüne Reisefelder, verschlafene Dörfer und pulsierende Metropolen wie Jakarta, Bandung oder Surabaya, uralte Tempelanlagen und moderne Moscheen, alte Handwerkskunst und hochtechnisierte Industriebetriebe, fliegende Händler und moderne Shopping Malls, überladene Handkarren und Nobelkarossen – keine Frage, Java besticht durch eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne, durch ein buntes Kaleidoskop aus Naturphänomenen, Erholungsmöglichkeiten und einer ungeahnten kulturellen Bandbreite.  Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten finden sich mit den Tempelanlagen von Borobodur und Prambanan ziemlich genau in der Mitte der knapp 1.000 Kilometer langen Insel. Das 1.200 Jahre alte Borobodur ist das größte buddhistische Baudenkmal der Welt und steht seit 1991 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Im Herbst 2010 mussten Teile der Anlage nach einem Vulkanausbruch geschlossen werden. Doch schon im Oktober 2011 konnte die restaurierte Tempelanlage komplett wiedereröffnet werden.

Ebenfalls aus dem 8. Jahrhundert datiert der Bau der kaum minder beeindruckenden hinduistischen Tempelanlage von Prambanan, die Jahrzehnte dem Dornröschenschlaf verfallen war, ehe sie im 19. Jahrhundert zufällig wieder entdeckt wurde. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich mit dem Candi Sewu eine weitere 1.200 Jahre alte Tempelanlage, zu deren Besonderheiten 240 Schreine in Form eines Mandalas zählen. Derweil ist das nahe gelegene Yogayakarta bis zum heutigen Tage das geistige und kulturelle Zentrum Javas. Das historische Viertel der alten Sultansstadt lädt zu einer faszinierenden Zeitreise voller Höhepunkte. So vermittelt der königliche Palast ebenso wie die Lustgärten von Taman Sari einen Eindruck vom exzessiven Leben der einstigen Herrscher.

Einen ganz besonderen Charme weiß auch die Sultansstadt Surakarta  mit ihren zwei Sultanspalästen und dem spektakulären Vulkanpanorama an den Hängen des 3.265 Meter hohen Gunung Lawu zu versprühen. An der Nordküste wartet die Millionenstadt Semarang mit dem Gassengewirr des chinesischen Viertels und der pittoresken Altstadt darauf, entdeckt zu werden. Derweil ist der Besuch des Bromo-Tengger-Semeru- sowie des Ujung Kulon Nationalparks, wo die letzten Java-Nashörner heimisch sind, für Naturliebhaber ebenso ein Muss wie ein Abstecher zum Botanischen Garten von Bogor; wird doch hier ein Querschnitt aller tropischen Pflanzen Indonesiens präsentiert. Traumstrände und farbenfrohe Korallenriffe mit einer ebenso farbenfrohen Unterwasserwelt finden Sonnenanbeter und Tauchsportler vor allem auf den 128 Inseln des Pulau Seribu vor Jakarta und im Nationalpark der Karimunjava Inseln.

Weitere Informationen unter www.tourismus-indonesien.de.

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