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Von 19. Mai 2014 Mehr →

Rosengarten der Gracia Patricia neu eröffnet

Prachtvoll angelegt: Der Roseraie Princesse Grâce in Monaco. (Foto: K. Prouin)

Prachtvoll angelegt: Der Roseraie Princesse Grâce in Monaco. (Foto: K. Prouin)

Pünktlich zum Filmstart des neuen Hollywoodblockbusters „Grace of Monaco“ mit Nicole Kidman, erblüht auch Monacos berühmter Rosengarten, der zu Ehren von Fürstin Gracia Patricia erschaffen wurde, in neuem Glanz. Der Rosengarten Roseraie Princesse Grace, im Stadtteil Fontvieille wurde 1984 zu Ehren der als Grace Kelly bekannt gewordenen Schauspielerin geschaffen. Aus Anlass des 30jährigen Jubiläums des beliebtesten Gartens im Fürstentum hat das Department of Urban Amenities (DAU) beschlossen, den kompletten Blumenbereich neu zu gestalten und um über 1.500 Quadratmeter zu erweitern.

Die Liebe von Gracia Patricia zu Pflanzen wird auch durch die Staue im Roseraie Princesse Grâce dokumentiert.

Die Liebe von Gracia Patricia zu Pflanzen wird auch durch die Staue im Roseraie Princesse Grâce dokumentiert.

Die Zahl der Rosenbüsche wird von bisher 4.500 auf mehr als das Doppelte vergrößert. Statt 150 herrlich duftender Rosensorten erblühen dann ganze 300 verschiedene Arten. Aber auch an die Umwelt wurde gedacht. Ein innovatives Hydrauliksystem mit einem Teich und einer Wasserwand sollen den Garten zu einer Top-Entspannungsoase machen. Auch der bronzene Brunnen, der sich bis dato auf der Place d’Armes im Stadtteil La Condamine befand, wird seinen Platz im Rosengarten in der Mitte des Teiches einnehmen.

„Eine der großartigen Besonderheiten dieses Rosengartens ist der ökologische Gesichtspunkt, denn zu seiner Instandhaltung werden keine chemischen Produkte verwendet“, erklärt Marie-Pierre Gramaglia, Ministerin für Umwelt und Stadtentwicklung. „Zudem werden die Rasenflächen entfernt und durch Materialien pflanzlichen Ursprungs wie Nussschalen und Holzspänen ersetzt, um die Bewässerungsmenge zu begrenzen“, so Gramaglia weiter. Den Besuchern soll damit ermöglicht werden, was in vielen anderen Gärten strengstens verboten ist: Sie können und dürfen direkt durch die Blumenbeete gehen, um die vielen Rosenarten ganz nah betrachten zu können und den einzigartigen Duft der Blüten zu erleben.

Der Rosengarten wurde 1984 zu Ehren der zwei Jahre zuvor verstorbenen Fürstin Gracia Patricia eröffnet, die eine besondere Liebe für Rosen hegte. Kein Wunder, dass eine Sorte sogar ihren Namen trägt: Grace de Monaco. Im Rosengarten blüht sie vereint mir ihrer Familie. Auch ihr Ehemann Rainier III. sowie ihre Kinder Albert II., Caroline und Stéphanie schenkten ihre Namen einer Rose.

Eigens zum Jubiläum wurde die Zahl der Rosenbüsche im Roseraie Princesse Grâce von Monaco verdoppelt.

Eigens zum Jubiläum wurde die Zahl der Rosenbüsche im Roseraie Princesse Grâce von Monaco verdoppelt.

Die monegassischen Gärten zählen zu den kostbarsten der Welt. Das liegt zum einen an der Größe der unzähligen Grünflächen in einem Staat, in dem Grund und Boden extrem begehrt und somit kostspielig sind; zum anderen finden Besucher hier eine Vielzahl von seltenen und kostbaren Blumen und Pflanzen, die aus allen Teilen der Welt stammen. Mit dieser wunderbaren Vielfalt pflegt Fürst Albert II. auch das Erbe seiner Mutter. Da Gracia Patricia Gärten über alles liebte, trug sie viel dazu bei, dass das Fürstentum in seiner heutigen Form erblüht.

Zieht seit 1984 die Besucher in seinen Bann: Der Roseraie Princesse Grâce mit seinen verschiedenen Pflanzenzonen.

Zieht seit 1984 die Besucher in seinen Bann: Der Roseraie Princesse Grâce mit seinen verschiedenen Pflanzzonen.

Nicht nur die Tatsache, dass sie eigenhändig Bäume pflanzte, zeichnete die Fürstin aus. Sie gründete 1968 auch den Garden Club de Monaco, in dem sich Gärtner und Landschaftsgestalter vereinten, um in dem kleinen Staat eine herrliche botanische Basis zu kreieren. Im Fürstentum werden noch heute große Gartenausstellungen und Wettbewerbe veranstaltet und der Blumenschmuck ziert zahlreiche Veranstaltungen. Nach der Fürstin übernahm ihre Tochter Caroline 1982 die Präsidentschaft im Garden Club, die sie noch immer innehat.

Im Exotischen Garten beispielsweise sind 7.000 Kakteen und Sukkulenten – saftreiche Pflanzen, die an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepast sind – aus Afrika und Südamerika beheimatet. Sie bereichern den 1933 in den Fels gehauenen Steingarten mit extravaganten Formen und farbenfroher Blüte. Auf verwinkelten Wegen können Besucher entlang der meterhohen Kakteen ein unvergleichliches, atemberaubendes Panorama auf das Fürstentum sowie die italienische und französische Riviera genießen.

Der Japanische Garten hingegen begeistert unter anderen mit den im Land des Lächelns typischen Kirschbäumen. Auf 7.000 Quadratmetern wandeln Besucher über Wege, Brücken und Stege vorbei an raschelndem Bambus und kostbaren Koi-Karpfen und können in kleinen japanischen Tempeln pausieren. Mit seinem in der Sonne glitzernden Wasserfall, den Hügeln und dem Strand ist diese Ruhe-Oase ein authentisches Kunstwerk, das nach den strengen Prinzipien der Zen-Kunst organisiert ist.

Auch verschiedene Sukkulelen-Arten gedeihen im Roseraie Princesse Grâce.

Auch verschiedene Sukkulenten-Arten gedeihen im Roseraie Princesse Grâce.

Der Park Prinzessin Antoinette gilt als das Königreich des heiligen Baums: des Olivenbaums. Diese Naturschönheit war wahrscheinlich der Rahmen der Sonntagsversammlungen und Heimatfeste der monegassischen Vorfahren. Der majestätische Eingang wird von einem eindrucksvollen Blütenvorhang verziert. Weitere Gärten, die Besucher in Monaco besichtigen sollten, sind der Landschaftspark von Fontvieille der durch seinen Skulpturenweg beeindruckt oder der Garten à la française vor dem Casino mit seinen den Bowling-Greens (Grünflächen für das Boule-Spiel) und seinen wunderschönen Wasserspielen. Weitere Informationen unter www.visitmonaco.com.

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