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Von 14. Dezember 2011 Mehr →

Jawort auf Polynesisch

Heiratswillige und Honeymooner, die die Wintermonate lieber bei 27 Grad an endlosen Stränden in der Südsee verbringen möchten, sind in Französisch Polynesien bestens aufgehoben – denn dank vereinfachter gesetzlicher Regelungen ist das Heiraten nach tahitianischen Traditionen jetzt für Nicht-Polynesier so unkompliziert wie nie. Die polynesische Gesetzgebung erlaubt die Eheschließung ohne Auflagen bezüglich der Aufenthaltsdauer und des Ortes der Trauung – und bei 118 Inseln auf fünf verschiedenen Archipelen bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Die Voraussetzungen für eine auch in Deutschland rechtlich anerkannte Eheschließung sind ein Mindestalter von 18 Jahren; Ausweispapiere und Geburtsurkunden in beglaubigter französischer Übersetzung, die nicht früher als sechs Monate vor der geplanten Trauung ausgestellt wurden; einen Nachweis, dass beide künftige Eheleute ledig sind (wenn im Ausweis nicht explizit angegeben); eine Aufenthaltbescheinigung des Hauptwohnsitzes im Heimatland; eventuell eine amtliche  Bekanntmachung, sofern dies das Heimatland vorschreibt; eine schriftliche Anfrage an den Bürgermeister der Gemeinde, in der die Hochzeit stattfinden soll, mit Angabe eines Alternativtermins (Sonn- und gesetzliche Feiertage sind ausgeschlossen) sowie ein ausgefülltes Formular „Foreign Weddings in French Polynesia“ (Formularvordrucke und Kontaktadressen der Bürgermeister/Rathäuser sind bei Tahiti Tourisme erhältlich). Alle Dokumente müssen spätestens 45 Tage vor der geplanten Eheschließung dem zuständigen Bürgermeister zur Prüfung vorliegen.

Sind die Formalitäten erledigt, steht einer Trauung nichts mehr im Wege, die anschließend mit einer Zeremonie nach traditionellem polynesischen Vorbild bekräftigt oder erneuert werden kann: Dabei wird das Paar in einer Piroge zum Strand gebracht. Vahine (Braut) und Tane (Bräutigam) werden mit Blumen geschmückt und treten gemeinsam, von Tänzern und Musikanten begleitet, vor einen Zeremonienmeister. Den Höhepunkt erwartet das Paar am Ende der Trauung wenn Braut und Bräutigam sowie deren (zukünftige) Kinder neue polynesische Namen erhalten. Sobald das frischgebackene Ehepaar mit einem kostbar gefertigten Batik-Tuch bedeckt wurde, ist die Verbindung vor traumhafter Kulisse besiegelt. Weitere Informationen unter www.tahiti-tourisme.de.

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