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Hachijojima – farbenfrohe Blumeninsel vor Tokio

Auf Hachijojimawird zwei Wochen lang mit viel Tamtam das Freesia Festival begangen.

Tropische weiße Sandstrände, zerklüftete Vulkanlandschaften und dicht bewaldete Berge – wenige würden dabei an Tokio denken. Doch Japans Hauptstadt verfügt über zwei imposante Inselgruppen, die das gesamte Jahr über zu einem Kontrastprogramm abseits der Metropole einladen. So bezaubern die rund 1.000 Kilometer entfernt liegenden Ogasawara-Inseln mit smaragdgrünem Wasser und unberührter Natur. Nicht ganz so weit weg und mindestens genauso beeindruckend sind die Izu-Inseln – besonders im Frühling erstrahlt eines der Eilande in den unterschiedlichsten Farben, denn dann ist es wieder Zeit für das alljährliche Freesia Festival.

Blumenpracht überall

Gerade im Frühjahr zeit sich die Insel Hachijojima in voller Pracht.

Wenn der Frühling erst einmal auf der Insel Hachijojima eintrifft, dann auf imposante Weise: Ein farbenprächtiger Blumenteppich aus Rot-, Gelb-, Lila- und Rosatönen liegt dem Hachijo Fuji zu Füßen und erfüllt die Luft mit einem lieblichen Duft. Die Blütezeit der mehr als 350.000 Freesien wird vom 24. März bis zum 7. April 2019 mit dem Freesia Festival gefeiert. Besucher können während dieser Zeit durch die malerischen Blumenfelder wandeln oder an Outdoor-Teezeremonien teilnehmen – farbenfrohe Ausblicke inklusive. Neben dem traditionellen Matcha-Tee werden auch Süßigkeiten wie Ashitaba Yatsuhashi gereicht – eine Kombination aus einer Spezialität aus Kyoto (gefertigt aus Reismehl und Zucker) und der einheimischen Pflanze, die reich an Mineralien und Vitaminen ist. Zudem gibt es einen separaten Bereich, in dem Blumenliebhaber einige der Freesien kostenfrei mitnehmen können (maximal 20 Blüten pro Person).

Matcha-Tee und Ashitaba Yatsuhashi sind für alle Genussfreudigen ein absolutes Muss.

Nach einer Stärkung in einem der zahlreichen Cafés können Besucher den Klängen der Japanischen Trommeln bei den Hachijo Taiko-Konzerten lauschen. Wer einmal in einen traditionellen Kimono schlüpfen möchte, kann dies beim Ki-Hachijo (Reservierung erforderlich). Die elegant anmutenden Kimonos wurden in Handarbeit aus Seide gefertigt und mithilfe von Pflanzenfarben in frische Gelbtöne getaucht. Wie jedes Jahr ist die Freesia Infiorata, bei der ein beeindruckender Blütenteppich aus hunderttausenden Freesien entsteht, der krönende Abschluss des Festivals.

Hachijojima –  subtropisches Paradies vor Tokios Küste

Die perfekte Kombination aus japanischer Tradition und Frühlingspracht ist auf Hachijojima garantiert. – Fotos Tokyo Convention & Visitors Bureau

Rund 300 Kilometer vor der Küste Tokyos liegt Hachijojima, die Teil der Izu-Inselgruppe ist. Jedes Jahr zieht sie viele Großstädter aus der schnelllebigen Metropole für einen Kurzurlaub an, die die Wolkenkratzer gegen weiße Sandstrände eintauschen. Die Insel bietet beliebte Surf- und Tauchplätze sowie Wanderungen hoch auf den Hachijo-Fuji, den höchsten Gipfel der Izu-Inselkette. Das gemäßigte subtropische Klima bildet einen idealen Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren und lokalen Pflanzenarten. Der vulkanische Ursprung der Insel zeigt sich in üppig grünen Graslandschaften und zerklüfteten Bergen, die beeindruckende Ausblicke auf den kristallklaren Ozean ermöglichen. Hinzu kommen die natürlichen heißen Quellen – auch Onsen genannt – die zum Entspannen einladen. Weitere Informationen unter www.gotokyo.org und www.tokyotokyo.jp.

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