Bangkok – Thailands faszinierende Stadt der Engel

Krung Thep, zu Deutsch „Stadt der Engel“, ist nur die Übersetzung des Anfangs einer langen Folge von Attributen, die Thailands Hauptstadt Bangkok angemessen beschreiben. Der vollständige Name lautet: Krung Thep Mahanakorn Amornrattanakosin Mahinthara Mahadhilokphob Nopparatratjathani Burirom Udomratjanivet Mahasathan Amornpimarn Auwatharnsathit Sakaraya Vishnukarmprasit. Dieser Name hat Bangkok als „Stadt mit dem längsten Städtenamen der Welt“ einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde beschert.

Zu den wichtigsten Anlaufpunkten in der Altstadt gehört das Gelände des Königspalastes, auch Großer Palast genannt. Auf dem Gelände befindet sich der Wat Phra Keo, in dem Thailands größtes Heiligtum, der Smaragd-Buddha, untergebracht ist. Nahe dem Königspalast liegt der Wat Pho, auch „Tempel des liegenden Buddha“ genannt – Bangkoks ältester Tempel beherbergt heute ein Zentrum der traditionellen Medizin mit Massageschule.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind das Nationalmuseum mit einer der größten Sammlungen Südostasiens, die interessante Einblicke in die Geschichte, Kunst und das Kunsthandwerk Thailands gewährt, und der Wat Mahathat, eine buddhistische Hochschule, die Meditationskurse anbietet. Im Wat Suthat befindet sich Bangkoks größter wihan (=Versammlungshalle) mit den berühmtesten Wandmalereien des Landes.

Im Chinesenviertel findet sich dem Wat Traimit, auch „Tempel des Goldenen Buddha“ genannt, die weltweit größte Buddha-Statue aus massivem Gold. Und am Hua-Lamphong-Bahnhof ging 1891 die erste private Eisenbahnlinie Thailands in Betrieb. Die Yaowarat Road ist eine der Hauptverkehrsadern von Chinatown mit zahlreichen Goldhandlungen, Kräuterapotheken, Cafés und Restaurants. Entlang der Songwat Road reihen sich alte Geschäftshäuser aus dem 19. Jahrhundert aneinander. Der Neng Noi Yee-Schrein integriert buddhistische, konfuzianische und daoistische Riten. Und auf dem Pak-Khlong-Markt erhält man ein Sortiment an frischem Gemüse und Blumen, wie es nirgendwo sonst in Thailand angeboten wird.

Das Dusit-Viertel ist Thailands Regierungszentrum mit breiten Boulevards, Palästen und Prestigebauten, die vor allem an der Phitsanulok Road und der Ratchadamnoen Avenue liegen. Der Chitrlada-Palast ist der Wohnsitz des Königspaares. Hier liegt auch der Wat Benchamabophit, dessen Verkleidung aus Carrara-Marmor ihm den Namen Marmor-Tempel eingebracht hat. Im Dusit-Zoo kann man Tiger, Bären, Elefanten und Nilpferde beobachten und durch das Gelände mit tropischen Pflanzen, Wiesen, Seen und Baumhainen spazieren. Auf dem Thewet-Blumenmarkt werden Pflanzen und Gartenbedarf aller Art angeboten.

Im Dusit-Park stehen der Seepavillon, der Vimanmek-Palast – das größte Teakholz- Gebäude der Welt – und die Thronhalle Abhisek Dusit, eine weiße, phantasievoll verzierte Halle, die das SUPPORT-Museum mit der Ausstellung von traditionellem Kunsthandwerk beherbergt.

Derweil ist das Alte Ausländerviertel ist ein ausländisch beeinflusstes altes Hafenviertel, in dem auch das 1876 von zwei dänischen Kapitänen gebaute, weltberühmte Oriental-Hotel und die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale liegen. In der Silom Road befinden sich viele Einkaufspassagen und – ebenso wie in der parallelen Surawong Road – eine Vielzahl an Schmuck- und Seidengeschäften. Entlang der Charoen Krung Road gibt es viele Schmuck- und Antiquitätengeschäfte. Das Jim-Thompson-Haus ist das ehemalige Heim des Amerikaners Jim Thompson, der Thailands Seidenweberei nach dem Zweiten Weltkrieg zu neuem Ruhm verhalf. Es gilt als eine der am besten erhaltenen traditionellen Thai-Wohnanlagen und eines der erlesensten Museen des Landes.

Patpong ist das von der Touristenpolizei überwachte Rotlichtviertel mit Bars und dem berühmten Nachtmarkt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Schlangenfarm, auf der man das Melken von Giftschlangen beobachten kann und der Lumpini-Park, Bangkoks größte grüne Lunge mit zwei Seen zum Bootfahren. Im Park kann man frühmorgens Chinesische Einwohner beim Schattenboxen beobachten.

In Thon Buri, dem Stadtviertel auf der linken Flussseite Bangkoks, erforscht man am besten Thon Buri mit seinen Pfahlhäusern, kleinen Tempeln und schwimmenden Läden per Boot. Der Wat Arun, „Tempel der Morgenröte“, ist stärker als jeder andere von der Khmer-Architektur geprägt. Und im Königlichen Barkenmuseum lagern die prunkvollen königlichen Barken, die nur zu großen Prozessionen auslaufen.

Weitere Informationen: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt, Telefon 069-1381390, www.thailandtourismus.de