
Anfang August befinden sich die British Virgin Islands jedes Jahr im „Ausnahmezustand“, denn man feiert das Emancipation Festival. Es finden zahlreiche Veranstaltungen statt, bei denen die Freiheit, die Kultur und die Geschichte der Menschen auf den BVI gefeiert wird. Auf dem Programm stehen zahlreiche Straßenfeste, Paraden und Konzerte. Das auch als August Festival bekannte Spektakel wird im ganzen Land zelebriert, der Festmittelpunkt liegt jedoch auf der Hauptinsel Tortola.

In diesem Jahr wird das Festival zum 66. Mal stattfinden. 1954 wurde das landesweite Fest ins Leben gerufen, es hat seinen Ursprung aber bereits im Jahr 1834, in dem mit dem Slavery Abolition Act die Sklaverei auf den Britisch-Westindischen Inseln abgeschafft wurde. Dieses Gesetz besiegelte am 1. August 1834 die Abschaffung der groß angelegten Plantagensklaverei in den tropischen Kolonien Großbritanniens. Daher ist der 1. August ein offizieller Feiertag auf den BVI, der Emancipation Day.

So präsentiert sich das Festival nicht nur als freudiges Ereignis, sondern auch als Mahnmal und Erinnerung an die Sklaverei. Einerseits farbenfroh und ausgelassen, aber zum Teil auch theatralisch und bedeutungsvoll: So tanzen neben den bunt verkleideten Menschen auch Menschen in Ketten – als Erinnerung an das Schicksal Ihrer Vorfahren. Die BVIlander feiern stolz ihre Wurzeln und danken ihren Vorfahren, dass sie für ihre Freiheit gekämpft haben und dafür gestorben sind. Die Kultur der Vorfahren lebt in den Herzen weiter. Und genau das spürt man an den Festtagen im August überall auf den BVI.

Wenn das Festival mit den großen Paraden seinen Höhepunkt erreicht, kann man erkennen wie viel Herzblut schon allein in den Vorbereitungen stecken muss: Monatelang werden hingebungsvoll kunstvolle Kostüme aus Federn, Pailletten und Glitzer kreiert, Tanzschritte werden einstudiert und fantasievolle Wagen werden gebaut. Die Paraden selbst sind ein eindrucksvolles und farbenprächtiges Spektakel, untermalt mit Soca-, Reggae- und Calypso- Klängen. Neben den klassischen Paraden und Veranstaltungen, stehen auch besondere Events wie Eselrennen, das Fette-Schweine-Fangen, Fungi-Musik aus Sound-Trucks und die Wahl der Miss BVI auf dem Programm, die zusätzlich für das besondere Flair sorgen. Für den kulinarischen Genuss gibt es viele Möglichkeiten, exotische traditionelle Gerichte zu probieren, beispielsweise Ziegenwassersuppe oder Corned Pork.

Im letzten Jahr konnte wegen der Corona Pandemie nur virtuell gefeiert werden. Dieses Jahr darf das Festival nun endlich wieder stattfinden, und das sicherlich noch bunter und fröhlicher als zuvor. Weitere Informationen uner www.bvitourism.com.
Buch- und Geschenktipp für Outdoor- und Abenteuerfans: How to shit in the woods
Shit happens – im echten Leben und auch in freier Wildbahn daher die Frage How to shit in the woods? Und früher oder später wird jeder Outdoorer erkennen, dass es weit komplizierter sein kann als vermutet, sein kleines oder großes Geschäft an der frischen Luft zu erledigen. Dieser Ratgeber nähert sich dem Thema mit viel Humor und ohne Berührungsängste. Kurze Ausflüge zur Toilettenkultur in verschiedenen Ländern leiten unterhaltsam zum eigentlichen Thema des Buches über: praxistauglichen Tipps zur Verrichtung des Geschäfts in freier Wildbahn. Erhöht wird der Nutzwert des handlichen und trotz allen Humors ernst gemeinten Ratgebers durch zahlreiche Produkttipps für praktische Hilfsmittel – vom Klappspaten bis zur faltbaren Papptoilette. Auch der perfekte Geschenktipp …
Pressestimmen
„Das handliche Buch hält neben allerlei Historischem und Kuriosem vor allem Unmengen an Tipps rund ums Defäkieren und Urinieren außerhalb des geschützten Rahmens der heimischen Toilette bereit – eine echte Leseempfehlung für alle, die tiefer ins Thema einsteigen wollen“, urteilte die Saarbrücker Zeitung„Der ultimative Klo-Ratgeber für Natur-Liebhaber“, befand die Hamburger Morgenpost. „How to shit in the woods (…) erklärt auf 96 Seiten viel Einleuchtendes zur Theorie des Sich-Erleichterns“, schrieb Die ZEIT; „eine gleichermaßen nützliche wie vergnügliche Lektüre“ lautete das Fazit der Wanderlust und „allerhand Tipps für das dringende Bedürfnis in der Wildnis“, wertete die Bild-Zeitung.
Karsten-Thilo Raab berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen gemacht als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführer sowie Bildbänden.
Erhältlich ist How to shit in the woods (ISBN: 978-3-86686-824-3, 7. Auflage) von Karsten-Thilo Raab und Ulrike Peters für 9,90 Euro im Buchhandel oder online bei allen gängigen Versandbuchhändlern wie www.conrad-stein-verlag.de
Mortimer
Seit dem Jahr 2011 berichtet das Mortimer Reisemagazin tagtäglich in Wort, Bild und teilweise mit Videos aus der Welt des Reisens. Mehr als 8.000 Beiträge über Destinationen aus allen Teilen der Erde stehen für Interessierte mittlerweile kostenfei bereit.
Shit happens – im echten Leben und auch in freier Wildbahn daher die Frage How to shit in the woods? Und früher oder später wird jeder Outdoorer erkennen, dass es weit komplizierter sein kann als vermutet, sein kleines oder großes Geschäft an der frischen Luft zu erledigen. Dieser Ratgeber nähert sich dem Thema mit viel Humor und ohne Berührungsängste. Kurze Ausflüge zur Toilettenkultur in verschiedenen