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Von 2. November 2017 Mehr →

Massachusetts – Geburtsstätte des Thanksgiving

Großes Spektakel zum Erntedankfest: die Thanksgiving-Parade in Plymouth (Foto Discover New England)

Wir schreiben das Jahr 1620. Nach einer 66 Tage andauernden Atlantiküberquerung an Bord der Mayflower gehen am Plymouth Rock im heutigen US-Bundesstaat Massachusetts die Pilgerväter an Land und beginnen ihren Traum von einem besseren Leben in der schönen neuen Welt. Ein Jahr später feiern sie gemeinsam mit den einheimischen Wampanoag-Indianern jenes Erntedankfest, welches die Amerikaner noch heute als den Ursprung ihres Thanksgivings bezeichnen.

Feierlichkeiten in Plymouth

Die Geschichte der Pilgerväter steht bei bunten der Parade auch im Fokus. (Foto Thanksgiving-Parade in Plymouth (Foto Discover New England)

Auch in diesem Jahr kommen am Wochenende vor Thanksgiving vom 17. bis 19. November viele Besucher aus allen Teilen der Vereinigten Staaten und dem Ausland in den wunderschönen Hafen von Plymouth, um die Tradition des Erntedankfestes an ihrem Geburtsort fortzusetzen und sich auf eine Reise in die Kolonialzeit zu begeben. Drei Tage lang werden die Geschichte und die Bedeutung des Festes voller Stolz gefeiert und überall auf den Straßen lassen Darsteller in historischen Kostümen den Geist von Thanksgiving wieder lebendig werden.

Ein geschichtsträchtiger Ort: der heutige Hafen von Plymouth. (Foto Massachusetts Office of Travel and Tourism)

Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am Samstagmorgen die große Parade, während der es liebevoll geschmückte Festwagen, Marschkapellen, Fanfarenzüge und die Nachstellung historischer Ereignisse aus allen Epochen der amerikanischen Geschichte zu sehen gibt. Darüber hinaus runden Konzerte, Stände mit amerikanischem Kunsthandwerk und ein großes Feuerwerk die Feierlichkeiten ab.

Feiern wie die Pilgerväter

Ein Stück gelebte Geschichte: eine Wampanoag-Indianerin im Freilichtmuseum Plimoth Plantation. (Foto Massachusetts Office of Travel and Tourism)

Wer mehr über die Anfänge von Thanksgiving lernen möchte, kann in Plymouth auf der Plimoth Plantation bei einem traditionellen Thanksgivingessen am 23. November erleben, wie sich das heutige Fest vom Original unterscheidet. Aufgetischt werden neben einem Truthahn und frisch geerntetem Gemüse auch Kürbiskuchen, Indian Pudding und Apfelcidre. Die Plimoth Plantation ist eines der beliebtesten amerikanischen Freilichtmuseen und führt Besucher mit seinen authentischen Gebäuden und Gärten zurück ins 17. Jahrhundert.

Streicheleinheit für einen tierischen Bewohner der Plimoth Plantation. (Foto Massachusetts Office of Travel and Tourism)

Ein Highlight ist die originalgetreue Nachbildung der Mayflower, die üblicherweise im Hafen von Plymouth liegt. Aktuell wird die Mayflower II allerdings in Mystic Seaport, Connecticut, restauriert und kann dort bis 2019 besichtigt werden, bevor sie für die 400-Jahr-Feierlichkeiten der Ankunft der Pilgerväter 2020 wieder nach Plymouth zurückkehrt.

Archiviert unter Amerika, Massachusetts, USA
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