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Von 7. Februar 2015 Mehr →

Oman einmal anders – wandern, klettern, campen

Bei einer Trekkingtour in den Bergen Omans kann man zur Ruhe kommen. (Foto: djd)

Bei einer Trekkingtour in den Bergen Omans kann man zur Ruhe kommen. (Foto: djd)

Nur sechs Flugstunden von Deutschland entfernt, bietet das Sultanat Oman ungeahnte Wander- und Klettermöglichkeiten – insbesondere im Hadschar-Gebirge, wo sich allein 42 ausgewiesene und gut markierte Trekkingpfade finden.

In der besten Reisezeit zwischen Oktober und April herrschen im Sultanat Oman durchschnittlich Temperaturen um die 25 Grad. Etwas kühler und angenehm zum Wandern ist es am Jebel Akhdar, dem „Grünen Berg” im Hadschar-Gebirge. Terrassenförmig angelegte Felder gaben ihm seinen Namen. Ein dichtes Netz von Wasserkanälen durchzieht die oberflächlich rau erscheinende Bergwelt. Der Ausblick vom riesigen Saiq-Plateau in 2.000 Metern Höhe macht den Aufstieg lohnenswert.

Natur pur: Berglandschaft im Sultanat Oman. (Foto: djd)

Natur pur: Berglandschaft im Sultanat Oman. (Foto: djd)

In Oman kann man an vielen Stellen auch unter freiem Himmel campen, unter anderem auch auf den Gipfeln des „Grünen Bergs”. Wer sich im Anschluss an eine mehrtägige Trekkingtour noch etwas erholen will, findet 3.165 Kilometer Küste, teils mit langen, feinen Sandstränden.

Darüber hinaus gibt es auch für Kulturinteressierte  vielfältige Ausflugsziele im Sultanat Oman. Das Land ist beispielsweise stolz auf seine fünf Stätten des Unesco-Weltkulturerbes. Eine davon ist die Bahla Festung in Al Dakhiliyah. Sie besteht aus der Oase Bahla mit ihren traditionellen Märkten, genannt Souqs, sowie aus alten Alleen und Moscheen und einer Mauer, die sich über eine Länge von annähernd 13 Kilometer erstreckt. Ihre Erstkonstruktion stammt vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus.

In den Bergdörfern im Sultanat Oman ergeben sich viele Möglichkeiten für Wanderpausen. (Foto: djd)

In den Bergdörfern im Sultanat Oman ergeben sich viele Möglichkeiten für Wanderpausen. (Foto: djd)

Im dünn besiedelten Oman leben rund 3,3 Millionen Menschen. Amtssprache ist Arabisch, mit Englisch kommt man dort jedoch auch gut zurecht. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt drei Stunden im Winter und zwei Stunden im Sommer. Bezahlt wird in Omani Rial (OMR), zehn OMR entsprechen etwa 23 Euro. Läden und Geschäftszentren öffnen von neun bis 13 Uhr sowie von 16 bis 22 oder 23 Uhr nachts und das von montags bis sonntags. Eine Ausnahme sind die Freitage – hier kann man in der Regel erst ab 16 Uhr einkaufen. Mehr Informationen: www.omantourism.de. (djd/pt).


Archiviert unter Asien, Oman