Dem Himmel so nah: Ballontage am Achensee

Achensee
Einen Blick zum Träumen garantieren einmal mehr die Ballontage am Achensee (Fotos Achensee Tourismus)

Einsteigen, abheben und den sensationellen Blick von oben genießen: Bei den Achensee Ballontagen vom 5. bis 11. März wird der Traum vom sanften Schweben einmal mehr wahr. Die bunten Himmelsstürmer steigen bis zu zwei Mal täglich von Achenkirch in den Winterhimmel auf. Tickets zu 250 Euro pro Person gibt es bei Achensee Tourismus. Im Preis inbegriffen sind außer dem Transfer zurück zum Startplatz am Achensee auch die fast schon obligatorische Urkunde bei der traditionellen Ballonfahrer-Taufzeremonie. Außerdem erhalten die Passagiere die Gelegenheit, den Auf- und Abbau aus nächsten Nähe live mitzuerleben können.

Romantische Stimmung mit Gänsehaut-Feeling ist beim „Nightglow“ vorprogrammiert.

Ein besonderes Highlight nicht nur für Romantiker ist zudem geplant: Der „Nightglow“ am 6. März um 20 Uhr, wenn die erleuchteten Ballone, unterlegt mit einem tollem Sound den Nachthimmel, rund um das Skigebiet Christlum zauberhaft in Szene setzen. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.

Hoch hinaus geht es auch für die Kleinen beim Kindernachmittag in Maurach.

Und noch ein Hit wartet auf die Kids: In Maurach steigt am Samstag ab 14 Uhr ein Kindernachmittag mit zahlreichen Aktivitäten von Schminken über eine Hüpfburg und gratis Zuckerwatte bis hin zu Clowns und einer begehbaren Ballonhülle.

Buch- und Geschenktipp: Leseabenteuer zwischen Deutschland und Österreich

Kriminelle Energie mit Pfiff, Spannung und Humor kennzeichnet den ebenso kurzweiligen wie spannenden Roman Keine halben Sachen mehr von Frank-Raymund Richter: Die Lehrerin Salome Salomon liebt ihren Beruf, ihr Motorrad und ihre Kater (beide ordentlich kastriert), sonst liebt sie niemanden, sich schon gar nicht. Außer ihrer Mutter steht ihr nur eine Person nahe: Sonja, Halbghanaerin und Mitarbeiterin einer Karateschule. Ihr großes Problem: Sie verliebt sich immer in die falschen Männer.

Salome, die klugen Kater und das kommunikative Motorrad bringen in ihrem Kampf gegen eine moralisch brüchige, oft brutale und kriminelle Männerwelt einige Männer zur Strecke, die es– so sehen es die Vier – nicht anders verdient haben. Unterstützt werden sie in ihrem Kampf durch ein selbstbewusstes Navi und einen depressiven Telecom Schaltkasten.

Die fantasievolle und witzige Erzählung überrascht mit einem unerwarteten Finale.

Erhältlich ist der 238 Seiten starke Roman Keine halben Sachen mehr (ISBN 978-3-939408-53-6) von Frank-Raymund Richter für 18 Euro im Buchhandel oder versandkostenfrei direkt beim Westflügel Verlag

G. Schröder

ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.