Aserbaidschan – Weinkultur mit großer Tradition

In Aserbaidschan wird nachweislich schon seit 6.000 Jahren Wein angebaut.

In Europa ist die Weinkultur aus Aserbaidschan noch eher unbekannt. Tatsächlich verbirgt sich dahinter aber eine schon Jahrtausende alte Kultur. Archäologische Funde und mikrobotanische Untersuchungen haben unlängst bewiesen, dass Wein in der heutigen Nakhchivan Region in Aserbaidschan bereits vor 6.000 Jahren angebaut wurde. Und auch die Deutschen haben Anfang des 19. Jahrhunderts ihren Teil zum Weinanbau beigetragen. Unter der Leitung von dem deutschen Siedler und Winzer Christopfer Vohrer wurde die erste vollwertige Kellerei im damaligen Helenendorf aufgebaut, die heutzutage unter dem Namen Goygol Weinkellerei noch immer besteht.­­

Uralte Weine sind in Aserbaidschan keine Seltenheit.

Neben diesem Weinanbaugebiet gibt es zahlreiche große Produzenten vorrangig im Nordwesten bis Nordosten des Landes, die die köstlichen Trauben auch in Branntwein oder Vodka verwandeln. Der aserbaidschanische Weinhandel bietet zwar auch bekannte Weinsorten wie Merlot, Pinot Noir und Chardonnay an, aber auch heimische Sorten wie Matrasa und Rkatsiteli und spezielle Weine auf Granatapfelbasis.

Der aserbaidschanische Weinhandel bietet heimische Sorten wie Matrasa und Rkatsiteli und auch spezielle Weine auf Granatapfelbasis.

Weinliebhaber können sich hier bei einer Führung teilweise sogar zu Pferd, die riesigen Anbaugebiete anschauen, die verschiedenen Herstellungsprozesse kennenlernen und bei einer Verkostung die unterschiedlichen Aromen erleben. Eine Besonderheit des Weinguts Chabiant ist das anliegende Gästehaus, in dem Reisende übernachten können. In der Innenstadt von Baku sind zahlreiche Weinbars im modernen Stil und mit traditionellem Charme zu finden, in denen Weinfreunde und Nachtschwärmer sich nicht nur durch das Weinsortiment Aserbaidschans probieren, sondern ihre Lieblingsrebsorte auch erwerben können. Weitere Informationen unter https://azerbaijanwine.com.

Buch- und Geschenktipp für naseweise Reisende und Zuhausebleiber

Reisen erweitert den Horizont und schärft den Blick für andere Länder, Kulturen und Lebensweisen. Wer reist, entdeckt immer wieder Spannendes, Faszinierendes, Kurioses, Verrücktes und Amüsantes. Vor allem Superlative und Rekordverdächtiges werden allerorts gerne mit Stolz präsentiert. Das eine oder andere bleibt im Gedächtnis, anderes ist schnell wieder vergessen. So oder so ist Reisen immer ein Stück weit vergleichen. Mal stechen Gemeinsamkeiten ins Auge, dann sind es gravierende Unterschiede zu dem, was man im heimischen Sprengel vorfindet.

Vieles von dem, was sich unterwegs entdecken lässt, sorgt später für Gesprächsstoff. Dabei gibt es Zeitgenossen, die als wandelndes Lexikon durchgehen könnten, weil sie in der Lage sind, sich noch so kleine Details und Fakten zu merken. Gerade diese Dinge sind es, die für jede Menge Gesprächsstoff und Spaß, für Staunen, Kopfschütteln und Gelächter sorgen. Und so überrascht „Prahlhanswissen für Gelegenheitsreisende“ von Karsten-Thilo Raab als ein Kompendium, das nicht unbedingt im Alltag benötigtes Wissen vermittelt, gleichzeitig jedoch jede Menge Spaß garantiert.

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Mortimer

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