
Martini. geschüttelt oder gerührt: Der zeitlose Cocktail wird in San Francisco in vielen Bars und außergewöhnlichen Locations, die entlang des neuen Martini-Trails liegen, serviert – mal mit Gin, mal mit Wodka als Basis-Spirituose.
Martinis sind gerade voll im Trend: In San Francisco scheint jeder den klassischen Cocktail zu trinken. Richtig zubereitet, schmeckt die eiskalte Kombination aus Gin oder Wodka und trockenem Wermut einfach köstlich. Von eleganten Hotel-Lounges bis hin zu urigen Kneipen, von einigen der angesagtesten Bars Amerikas bis hin zu den besten Restaurants – die kalifornische Metropole bietet viele Orte, an denen sich der zeitlose Cocktail genießen lässt.
Schließlich soll San Francisco der Ort sein, an dem der Drink ursprünglich erfunden wurde. Ein neuer Martini Trail, der von San Franciscos Tourismusbüro ins Leben gerufen wurde, hilft unentschlossenen Besuchern, die richtige Bar zu finden. Er stellt 23 außergewöhnliche Locations und ganz unterschiedliche Martini-Variationen vor.
Auf den Spuren des Mix-Getränkes

Der Martini Trail umfasst 23 Lokale, die San Franciscos pulsierende Barkultur prägen. Die Route führt vorbei an beliebten Institutionen und trendsetzenden Newcomern in Vierteln wie The Embarcadero, Nob Hill und The Richmond und bietet einen authentischen Einblick in die Cocktail-Vielfalt der Stadt. Zu den Highlights gehören unter anderem: Absinthe, Martuni’s, BIX, True Laurel, Tadich Grill, Bar Iris, Starlite, The Progress und Zam Zam.
Die Auswahl wurde von Omar Mamoon, einem in San Francisco ansässigen Food-, Drink- und Reisejournalisten, zusammengestellt. „Die Liste präsentiert nur einen Bruchteil der vielen Bars und Restaurants in San Francisco, die exzellente und ganz unterschiedliche Martinis mixen“, erklärt Mamoon. „Besucher können dank des neuen Martini Trails sowohl die Stadt erkunden als auch ihr eigenes Cocktail-Abenteuer erleben.“
Kunst des Cocktail-Mixens

Der Martini, ein zeitloses Symbol für Eleganz und Schlichtheit, ist ebenso faszinierend wie polarisierend. Obwohl seine genauen Ursprünge noch immer diskutiert werden, spielte San Francisco eine entscheidende Rolle für seinen weltweiten Ruhm. Entstanden in der Region während des Goldrausches und später in den Saloons der Stadt perfektioniert, verkörpert der Martini den Geist von San Francisco perfekt: raffiniert, ohne protzig zu sein, immer wieder neu erfunden und unvergesslich.
Der legendäre Barkeeper Jerry Thomas soll in der heutigen Le Parc Bistrobar des Galleria Park Hotels (ehemals Occidental Hotel) den Martinez – den historischen Vorläufer des Martinis – kreiert und populär gemacht haben. Das Hotel hält diese Tradition bis heute aufrecht und verwöhnt seine Gäste täglich während der „Sipping Hour“ mit kostenlosen Gin-Martinis. Weitere Informationen unter www.sftravel.com.
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Der Buchtipp (nicht nur) für Martini-Trinker
Realität ist der Zustand, der aus Mangel an Alkohol entsteht, lehrt eine irische Trinkweisheit. Frei übersetzt bedeutet dies wohl, dass das Leben – nüchtern betrachtet – nur besoffen zu ertragen sei. Aber wir wollen die Vorliebe zum Alkohol nicht bewerten. Das muss ein jeder mit sich und seiner Leber alleine ausmachen. Gleichwohl kommt es immer wieder vor, dass der eine oder andere mal einen über den Durst trinkt. Dies bleibt zumeist ohne Folgen. Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass sich so mancher in solchen Fällen den zuvor konsumierten Alkohol noch einmal durch den Kopf gehen lässt und dass das Bett mit einem Karussell zu fahren scheint.
Die Trinkgewohnheiten und -vorlieben vieler Zeitgenossen flossen dann auch in die augenzwinkernde Hommage an alle, die durchaus dem Alkohol nicht völlig abgeschworen haben, ein. So oder so dürfte bei den Geschichten rund um Bier, Wein, Champagner und andere hochgeistige Getränke, die Mortimer-Reisemagazin-Redakteur Karsten-Thilo Raab in seinem neuen Buch unter dem Titel Ich trinke, dann kannst du fahren zusammengetragen hat, kein Auge trocken bleiben.
So erfährt nicht nur der trinkfreudige Leser wie lange die Menschen rund um den Erdball für ein Glas Bier arbeiten müssen, wie viel Bier in den Schnäuzer dieser Welt hängen bleibt und wieso Wein sowohl die Intelligenz fördern können soll als auch vor intensiver Sonneneinstrahlung schützt. Daneben geht es beispielsweise um Kuriositäten wie Bier aus Käse oder Bier für Hunde oder um die Frage, warum auf Kreuzfahrten der Alkoholkonsum deutlich ansteigt.
Erhältlich ist Ich trinke, dann kannst du fahren (ISBN 978-3-7115-2765-3) von Karsten-Thilo Raab ab für 18 Euro sofort im Buchhandel.
Mortimer
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