Der Sächsische Weinwanderweg lädt auf 90 Kilometern zu genussreichen Entdeckungen. – Foto: Pilipp Herfort
Sachsen ist eines der kleinsten und zugleich sortenreichsten Weinanbaugebiete Deutschlands. Seit über 850 Jahren wird an den sonnigen Hängen im Elbtal von Dresden Elbland Wein angebaut. 1.400 Winzer, davon mehr als 90 Prozent Kleinwinzer, kultivieren auf einer Fläche von nur 500 Hektar mehr als 75 registrierte Rebsorten, darunter einige Raritäten. Entlang der Weinberge und durch Wälder, vorbei an Schlössern und Winzerhäusern schlängeln sich einige der schönsten Wanderwege der Region. In der Nähe laden Restaurants, Weingüter und Straußwirtschaften dazu ein, die sächsischen Raritäten dort zu verkosten, wo sie produziert werden.
Sächsischer Weinwanderweg
Der praktische Audioguide gibt Orientierung und Informationen unterwegs. – Foto: Thiel Public Relations
Der Sächsische Weinwanderweg ist der Klassiker und das Flaggschiff unter den Weinwandertouren im Freistaat. Auf knapp 90 Kilometern führt er mitten durch das Weinanbaugebiet an der Elbe. Historische Steillagen mit Bruchsteinmauern, der Fluss mit seinen naturnahen Ufern, prunkvolle Schlösser, barocke Gärten und Parks sowie gemütliche Weingüter und Straußwirtschaften liegen am Wegesrand. Die Strecke, markiert mit dem Symbol einer roten Traube, ist in sechs Etappen zwischen 15 und 18 Kilometern unterteilt. Dank guter ÖPNV-Anbindung können die Etappen auch einzeln als Tagestouren gelaufen werden. In einem Audioguide, der über QR-Codes an 26 Stationen unterwegs abgerufen werden kann, kommen Winzer, Weinbotschafter und Weinhoheiten selbst zu Wort.
Der Sächsische Weinwanderweg ist gut ausgeschildert. – Foto: Tourismusverband Elbland Dresden
Der offizielle Startpunkt befindet sich in Pirna, der Perle an der Grenze zur Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Zur Blütezeit des Weinanbaus im 18. Jahrhundert dehnten sich die Rebflächen bis hierhin aus. Über den Königlichen Pillnitzer Weinberg oberhalb von Schloss und Park Pillnitz geht es vis-a-vis der historischen Altstadt von Dresden mit Frauenkirche, Zwinger und Semperoper nach Radebeul. Dort laden die historischen Terrassenweinberge, das Weinbaumuseum im Berg- und Lusthaus der Hoflößnitz und das Erlebnisweingut Schloss Wackerbarth zu Zwischenstopps ein. Der Weg führt weiter über Meißen mit der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen, der Weinerlebniswelt der Sächsischen Winzergenossenschaft und der Albrechtsburg ins Elbweindorf Diesbar-Seußlitz, wo die Genusstour in den gemütlichen Winzerstuben ausklingen könnte.
Veranstaltungstipp
Mehr als 75 Rebsorten gedeihen in diesem Teil von Sachsen. – Foto: Tourismusverband Elbland Dresden
Einmal im Jahr, zu den Tagen des offenen Weingutes, bietet sich die Gelegenheit, die Vielfalt des sächsischen Weinanbaugebietes an einem einzigen Wochenende kennen zu lernen. Vom 24. bis 25. August öffnen 50 Winzer, Weingüter, Straußwirtschaften und Weinbaubetriebe ihre Türen, laden zum Verkosten ihrer Weine ein und führen Gäste durch ihre Keller und in ihre Weinberge. Dazu gibt es vielfältige musikalische und künstlerische Darbietungen.
Mortimer
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