Ein Winterausflug nach Bingen am Rhein

Warum ist es auch im Winter am Rhein so schön? Ein Beispiel ist Bingen, die Stadt am Tor zum UNESCO Welterbe „Oberes Mittelrheintal“. Denn Bingen hat sich verändert. Mit der Landesgartenschau 2008 wurde das Rheinufer zu einer der schönsten Flaniermeilen im Mittelrheintal und bietet heute als sogenanntes Kulturufer eine Vielzahl an landschaftlichen, gartenbaulichen, architektonischen und kulturellen Attraktionen, die nicht nur im Sommer einen Besuch lohnen. Warm eingepackt spaziert man die Rheinpromenade entlang, mit exklusivem Blick auf den Mäuseturm, die Ruine Ehrenfels und Rüdesheim mit dem alles überragenden Niederwalddenkmal auf der gegenüberliegenden Rheinseite.

Zu einem anschließenden Museumsbesuch lädt das „Historische Museum am Strom – Hildegard von Bingen“ ein, das 1998 – im Jubiläumsjahr „900 Jahre Hildegard“ – in dem Industriedenkmal eines ehemaligen Elektrizitätswerks eröffnet wurde. Direkt am Rhein, unweit der Nahe-Mündung gelegen, umfasst das Museum drei Dauerausstellungen: Die Ausstellung über Hildegard von Bingen füllt die große Maschinenhalle mit zwei Emporen. Das weltweit einzigartige Binger Ärztebesteck ist in einer individuell gestalteten Säulenarchitektur wie in einer Schatzkammer untergebracht. Schließlich lässt die Abteilung Rheinromantik in Erlebnis- und Galerieräumen die Rheinbegeisterung des 19. Jahrhunderts lebendig werden.

In unmittelbarer Nähe lockt die Vinothek Bingen, die mit dem „Best of Wine Tourism Award 2012“ der Great Wine Capitals ausgezeichnet wurde. Sechs Weingüter haben mit der Vinothek ein Verkostungszentrum Binger Weine geschaffen, das sich gleichzeitig als Botschaft der Binger Winzer versteht. Mit dem sagenhaften Blick über den Rhein lernen die Gäste die geschmackliche Vielfalt der Binger Weine kennen und können sich zu Weinguts-Besichtigungen, Kellerproben und Weinbergsrundfahrten anmelden.

Informationen: Tourist-Information Bingen, Rheinkai 21, 55411 Bingen, Telefon 06721-184-200, www.bingen.de.

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