Auf den Spuren der Indianer durch Arizona

In Arizona ist die uralte indianische Kultur noch an vielen Orten erlebbar.
In Arizona ist die uralte indianische Kultur noch an vielen Orten erlebbar.

Sie sind eins mit der Natur, reiten auf ihren Pferden durch die unglaublichen Landschaften Nordamerikas und durchleben atemberaubende Abenteuer: in Filmen wie Winnetou und Pocahontas erleben wir ein sehr romantisches Bild der Indianerstämme. Wie aber das wahre Leben der Ureinwohner aussah und heute aussieht, können Touristen in Arizona perfekt entdecken. Noch heute leben dort ganze 22 indianische Stämme.

Indianerstämme geben noch heute einen Einblick in ihre ursprüngliche Lebensart.
Indianerstämme geben noch heute einen Einblick in ihre ursprüngliche Lebensart.

Ein Stück ihrer Kultur zeigen sie uns zum Beispiel im Heard Museum in Phoenix. In den 12 teilweise wechselnden Ausstellungen treffen historische Artefakte auf zeitgenössische Kunst. Ein Garten mit Skulpturen, eine moderne Kunstgalerie und atemberaubende Veranstaltungen erzählen die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner. In der Ausstellung Personal Journeys: American Indian Landscapes zeigen indianische Künstler  bis zum 28. September in ihren Kunstwerken ihre Beziehung zu der Landschaft Arizonas. Persönliche Erfahrungen, kulturelle Lehren und die eigenen spirituellen Ansichten ließen die Künstler in die Werke einfließen.

Festlich geht es bei den Native Trails in Scottsdale zu. Die Veranstaltung feiert die indianische Kultur bei Tanz und Gesang und wird Anfang 2017 zum nächsten Mal stattfinden. Traditionelle Instrumente, die typische Indianerkleidung, welche zu den farbenfrohen Tanzaufführungen wie dem traditionellen pow-wow dancing getragen wird, nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte der südwestlichen Stämme.

Auch traditionelle indiansische Tänze werden noch heute aufgeführt.
Auch traditionelle indiansische Tänze werden noch heute aufgeführt.

Weiter nördlich, in Prescott liegt das Smoki Museum. Dieses zeigt mehr als 2.000 Schätze der indianischen Kunst und Kultur darunter Keramikwerke, Körbe, Steinartefakte und Perlarbeiten. Bei Veranstaltungen können Besucher mehr über das Leben der Völker erfahren so beispielsweise bei der Indian Education Series. Bis zum 2. Juni wird dort über Themen wie die Hopi Kultur, die traditionellen Gerichte oder die indianische Korbflechterei informiert.

Mit Stolz legen einige Indianer noch heute ihren traditionellen Schmuck an. (Fotos Arizona Office of Tourism)
Mit Stolz legen einige Indianer noch heute ihren traditionellen Schmuck an. (Fotos Arizona Office of Tourism)

Wer direkt mit den Indianern in Kontakt treten möchte, der sollte einen Ausflug zum Hopi Arts Trail einplanen. Touristen können hier einheimischen Künstlern über die Schulter schauen und einen Blick auf das wahre Leben und die Kultur der Hopi Indianer werfen. Auf ihrer Tour treffen die Besucher auf Korbflechter und Hersteller der berühmten handgefertigten Katsina Dolls, Keramikwerken oder Silberschmuck. Die einzigartigen Katsina Dolls sind Holzpuppen, die die Geister der Natur und der Ahnen symbolisieren. Katchinas wirken laut dem Glauben als Vermittler zwischen Göttern und den Menschen.

Die Spuren der Ureinwohner finden sich allerdings nicht nur in Museen, sondern auch in Casinos. Der Pascua Yaqui Stamm führt beispielsweise das Casino del Sol im Herzen Tucsons. Dieses verbindet die Casinoatmosphäre mit der traditionellen Indianerkultur. Gleiches ermöglicht auch der der Navajo Stamm, der zweitgrößte Stamm der USA. In seinem Resort Twin Arrows Navajo Casino Resort in Flagstaff erleben die Besucher die reiche Geschichte des Stammes gepaart mit einem Casino Erlebnis der besonderen Art.

Weitere Informationen unter  www.arizonaguide.com oder unter www.arizonareise.de.