Ungeahnte Vielfalt in der Zugspitz Region

Zugspitz Region
Zugspitz Region ganz kurios: Mit Alphorn und Lederhose auf dem Skateboard. – Foto Zugspitz Region GmbH/M.Fend

Der eindrucksvolle Natur- und Lebensraum macht die Zugspitz Region zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland. Markante Gipfel, imposante Schluchten, wilde Bäche, urwüchsige Täler und kristallklare Seen – eine Landschaft, die Gäste im Sommer wie im Winter begeistert und zu aktivem Genuss inspiriert. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, fährt auf die Zugspitze und lässt das Auge über rund 300 Gipfel schweifen.

Unterwegs auf dem Spitzenwanderweg

Zu Fuß lässt sich die gesamte Region auf dem Spitzenwanderweg erobern. Auf 200 Kilometern bestens markiertem Wege, wandern Gäste an den Natur- und Kulturhighlights der Zugspitz Region vorbei: das Murnauer Moos, Schloss Linderhof, Königshaus am Schachen, Höllentalklamm, Kuhfluchtwasserfälle sowie die Geigenbaumetropole Mittenwald sind nur einige Besonderheiten, die dem Wanderer hier zu Füßen liegen. Neben den vielen Kirchturm- und Bergspitzen ist es die Streckenführung, die den Weg zu einem spitzen Wanderweg macht. Der Weg wurde so gelegt und gut markiert, dass die schönsten Ecken der Zugspitz Region achtsam und bewusst durchwandert werden können. Die abwechslungsreiche Route führt an Badeseen wie an Königsschlössern und Wasserfällen, durch wilde Schluchten und hochalpine Kulisse, auf Voralpengipfel und in Bilderbuch-Orte sowie an Museen vorbei.

Kunst und jede Menge kreative Köpfe

Blick über Seinskopf und Oberes Isartal in den Sonnenuntergang und ins Karwendel.- Foto Alpenwelt-Karwendel/Kriner Weiermann

Murnau und der nahegelegene Staffelsee, zählen zu den wenigen Orten, die dem Wort „malerisch“ auf verschiedenste Weise gerecht werden: Zahlreiche Gebäude und Landschaften in und rund um Murnau haben es dank weltberühmter Maler an die Wände großer Kunstmuseen in New York oder München geschafft. Wer sich auf die Spuren der Originalmotive der expressionistischen Künstler begeben will, für den wurde der Kunstspaziergang kreiert. Der Weg führt u.a. zum Schlossmuseum Murnau, wo zahlreiche Bilder der Künstlerbewegung „Blauer Reiter“ ausgestellt sind und zum Münter-Haus. Das weiß-blaue Holzhaus thront über dem Ort und war in den Jahren 1909 bis 1914 das Zuhause von Gabriele Münter und ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky. Das Museum Münter-Haus ist wie ein lebendig gewordenes Kunst-Lehrbuch, in dem Besucher in das das Leben der Kreativen eintauchen können. Auf diese Weise macht Kunst auch denjenigen Freude, die nur ungern einen Fuß ins Kunstmuseum setzen.

In Oberammergau und Mittenwald haben das Kunsthandwerk der Lüftlmalerei seit dem 18. Jahrhundert Tradition. Ein Spaziergang durch den Ortskern der Gemeinden gleicht einem Besuch im Kunstmuseum unter freiem Himmel. Musikliebhaber zieht es ins Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen, wo sich der Komponist einst zu seiner Alpensinfonie inspirieren ließ. Die beeindruckende Natur scheint Einwohner und Besucher immer wieder zu neuen Kreationen zu inspirieren und so entsteht laufend neue Kunst in unterschiedlichsten Bereichen.

Die „Königliche Villa“ Schloss Linderhof in Ettal ist ein Schloss des bayerischen Königs Ludwig II. – Foto: Bayern.by/Gert Krautbauer

Das Musik-Duo „Loisach Marci“ beispielsweise kombiniert traditionelle bayerische Instrumente, wie Alphorn und Hackbrett, mit modernen Elektrobeats. Im „Inser Hoamat“-Onlineshop findet sich ebenfalls Kunsthandwerk der Region – hier haben sich die Handwerker und Künstler der Region zusammengetan, um ein gutes Stück ihrer Heimat Gästen in aller Welt zugänglich zu machen. Wer persönlich vorbeischaut, bekommt spannende Einblicke in das Handwerk der Region.

Derr Gesundheit auf die Sprünge helfen

In der gesamten Region lagert ein unerschöpfliches Reservoir an gesundheitsfördernden Kräften. Im Naturpark der Ammergauer Alpen beispielsweise schlummert ungestört das Moor – ein anerkanntes Naturheilmittel, das direkt vor Ort gestochen und Kurgästen als Bad oder Packung aufbereitet wird. Bad Kohlgrub ist das höchstgelegenste Moor-Heilbad in Deutschland und führt die Liste an Superlativen, die es in der Zugspitz Region zu finden gibt, fort. Der heilklimatische Kurort Garmisch-Partenkirchen punktet dagegen mit klarer, allergenarmer Bergluft, zahlreichen Sonnentagen und ansprechende Gesundheitsangeboten. Die schönsten Trainingsgeräte, die Berge, liegen Wanderern in der gesamten Zugspitz Region direkt zu Füßen und so ist es ein Leichtes, sich seiner Gesundheit zu widmen.

Ein Gespräch mit der Darstellerin der Oberammergauer Festspiele, Informationen über die Heilkraft des Moors direkt vom Moorlehrpfad und viele weitere wertvolle Tipps rund um die Gesundheitsangebote der Region oder die schönsten Wandertouren gibt es in der Podcast-Serie „Spitzen Ratsch – Spitzen Unterhaltung – Spitzen Momente“. Mehr unter www.zugspitz-region.de/podcast.

Buch- und Geschenktipp für Outdoor- und Abenteuerfans: How to shit in the woods

How to shit in the woods Copyright Karsten-Thilo RaabShit happens – im echten Leben und auch in freier Wildbahn daher die Frage How to shit in the woods? Und früher oder später wird jeder Outdoorer erkennen, dass es weit komplizierter sein kann als vermutet, sein kleines oder großes Geschäft an der frischen Luft zu erledigen. Dieser Ratgeber nähert sich dem Thema mit viel Humor und ohne Berührungsängste. Kurze Ausflüge zur Toilettenkultur in verschiedenen Ländern leiten unterhaltsam zum eigentlichen Thema des Buches über: praxistauglichen Tipps zur Verrichtung des Geschäfts in freier Wildbahn. Erhöht wird der Nutzwert des handlichen und trotz allen Humors ernst gemeinten Ratgebers durch zahlreiche Produkttipps für praktische Hilfsmittel – vom Klappspaten bis zur faltbaren Papptoilette. Auch der perfekte Geschenktipp …

Pressestimmen
„Das handliche Buch hält neben allerlei Historischem und Kuriosem vor allem Unmengen an Tipps rund ums Defäkieren und Urinieren außerhalb des geschützten Rahmens der heimischen Toilette bereit – eine echte Leseempfehlung für alle, die tiefer ins Thema einsteigen wollen“, urteilte die Saarbrücker Zeitung

„Der ultimative Klo-Ratgeber für Natur-Liebhaber“, befand die Hamburger Morgenpost. „How to shit in the woods (…) erklärt auf 96 Seiten viel Einleuchtendes zur Theorie des Sich-Erleichterns“, schrieb Die ZEIT; „eine gleichermaßen nützliche wie vergnügliche Lektüre“ lautete das Fazit der Wanderlust und „allerhand Tipps für das dringende Bedürfnis in der Wildnis“, wertete die Bild-Zeitung.

Karsten-Thilo Raab berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen gemacht als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführer sowie Bildbänden.

Erhältlich ist How to shit in the woods (ISBN: 978-3-86686-824-3,  7. Auflage) von Karsten-Thilo Raab und Ulrike Peters für 9,90 Euro im Buchhandel oder online bei allen gängigen Versandbuchhändlern wie www.conrad-stein-verlag.de

Karsten-Thilo Raab

berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.