Perfekte Winterkulisse im Alpin Juwel in Hinterglemm. – Foto: Alpin Juwel
Eingebettet in die beeindruckende Bergwelt von Hinterglemm liegt das Hotel Alpin Juwel, ein Haus, das sich der Achtsamkeit, dem bewussten Genuss und der Verbundenheit mit der Natur verschrieben hat. Schon beim Ankommen spürt man, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist. Das Licht, das über die Holzfassade streicht, die herzliche Begrüßung an der Rezeption, der Blick auf die umliegenden Gipfel – all das schafft ein Gefühl von Willkommen-Sein, das in Erinnerung bleibt. Das von der Gastgeberfamilie Schwabl familiengeführte Hotel wird mit viel Hingabe und einer klaren Vision geführt: Bewusstsein, Verantwortung und Verbundenheit.
Es fällt nicht schwer, sich in dem Vier-Sterne-Haus wohlzufühlen. – Foto: Alpin Juwel
Mit seinen 77 stilvollen Zimmern, darunter zwei luxuriöse Penthouse-Suiten, bietet das Alpin Juwel eine wohltuende Balance zwischen modernem Komfort und alpiner Ursprünglichkeit. Die Zimmer und Suiten bestehen vorwiegend aus Fichten- und Zirbenholz und verleihen eine einzigartige Atmosphäre zum Entspannen und Wohlfühlen. Hilfreich sind die Grander-Trinkbrunnen, weil dadurch der oftmals lästige Austausch von Wasserflaschen entfällt. Über 40 Stück sind in allen Komfortzimmern und Suiten, im Wellnessbereich und am Frühstücksbuffet installiert. Sehenswert ist auch die 200m² große Dachterrasse mit 360-Grad-Blick über Hinterglemm, wo die Gäste im Winter beim Après-Ski noch gemütlich beisammensein können.
Kulinarik mit Haltung und Herzblut
Die Kulinarik nimmt breiten Raum ein. – Foto: Karl-Heinz Goedeckemeyer / Mortimer Reisemagazin
Im Alpin Juwel spielt Kulinarik eine Hauptrolle – allerdings nicht als Inszenierung, sondern als Ausdruck von Regionalität und Wertschätzung. Der Tag beginnt mit einem Frühstück, das den Körper nährt und die Sinne weckt. Unter dem Motto „Du bist, was du isst“ wird ein Buffet serviert, das fast ausschließlich aus biologisch zertifizierten, nachhaltig erzeugten und regionalen Produkten besteht. Das Dinkelmehl stammt von kleinen Mühlen aus der Region, Kräuter und Gewürze liefert die Tiroler Firma Sonnenkontor, während der toskanische Bio-Produzent La Vialla für feine Öle, Pasta und Weine sorgt. „Unsere Küche soll nicht nur satt machen, sondern Bewusstsein schaffen – für das, was guttut und woher es kommt“, sagt Jan Dobner, F+B-Manager des Hotels.
Ein Fokus liegt auf gesunder Kost. – Foto: Alpin Juwel
Es sind die kleinen Dinge, die das Frühstück hier besonders machen: frisch gepresste Säfte, knuspriges Brot aus Dinkel und Roggen, hausgemachte Marmeladen, frisches Obst und Detox-Wasser mit Pfefferminze oder Brennnessel. Mit welcher Hingabe das Team morgens das Buffet vorbereitet, ist spürbar – jedes Detail wirkt durchdacht, nichts wirkt überladen. Schon am Frühstückstisch wird klar, dass Essen im Alpin Juwel eine Form von Wertschätzung ist: gegenüber der Natur, den Produzenten und dem eigenen Wohlbefinden.
Showküche am Abend
Auch die Showküche ist Teil des Konzepts. – Foto Alpin Juwel
Am Abend verwandelt sich das Restaurant in eine Bühne des Genusses. Die offene Showküche ist Herzstück und Treffpunkt zugleich. Hier entstehen Gerichte, die auf biologischen Zutaten basieren und doch frei von Überproduktion bleiben – das Konzept des sogenannten Soulfood. Salate, Vorspeisen und Hauptgänge wechseln saisonal und spiegeln das wider, was gerade wächst und gedeiht. Die Menüauswahl umfasst eine Suppe, einen Meatlover wie beispielsweise eine Kalbschulter oder ein ein klassischen Tiroler Rösti mit modernem Twist. Danach kann zwischen einem Fisch-oder Fleischgericht gewählt werden, während Salate und andere Vorspeisen vom Buffet genommen werden können. Dazu gibt es noch eine a-la-Carte-Karte die in der Halbpension nicht inkludiert ist.
An gemütlichen Ecken mangelt es nicht. – Foto: Alpin Juwel
Wer den Abend ausklingen lassen möchte, findet an der Bar eine große Auswahl von offenen Weinen, heimischen Bieren und prickelnden Cocktails. Im Winter werden hier regelmäßig Weinverkostungen mit befreundeten Winzern veranstaltet – ein Genuss für Kenner und Neugierige gleichermaßen. Zwischen dem Frühstück und Abendessen bietet das Hotel noch eine Nachmittagsjause mit gesunden und leichten Snacks wie Kaiserschmarren an.
Wellness mit Weitblick und Seele
Wellnessjünger und Entspannungssuchende kommen voll auf ihre Kosten. – Foto: Alpin Juwel
Zwischen den Mahlzeiten wartet Entspannung pur. Der großzügige Wellness- und Spa-Bereich des Alpin Juwel ist ein Ort, an dem Zeit keine Rolle spielt. Auf ca. 800 m² bietet das AJ-Veda-Spa einen geschützten Raum für Regeneration und Tiefenentspannung. Hier trifft alpiner Rückzug auf fernöstliche Heiltradition: Die Zirben-Panoramasauna fördert nicht nur das Immunsystem, sondern beruhigt über den Duft der alpinen Zirbe auch das Nervensystem. Im „Over-the-Edge“-Infinity-Pool scheint das Wasser direkt in die Berge zu fließen – ein magischer Ort für Weitblick und Loslassen.
Die Zimmer bestechen durch individuellen Charme. – Foto: Alpin Juwel
Innen- und Außenpools bieten Panoramablicke auf die umliegenden Gipfel. Die Oberfläche der Pools erinnert daran, dass Wohlbefinden im Alpin Juwel nicht nur eine körperliche Erfahrung ist. Dass Nachhaltigkeit nicht als Marketinginstrument verstanden wird, zeigt sich auch daran, dass die Pools mit minimaler Chemie auskommen, da sie mit energetisiertem Quellwasser gespeist werden. Auch die Energieversorgung im Haus ist nicht nur effizient, sondern energetisch optimiert, was zu einem messbar geringeren Verbrauch führt. Begleitet werden diese Spa-Erlebnisse von ayurvedischen Anwendungen durch erfahrene Therapeuten aus Sri Lanka. Das Spa-Angebot reicht von klassischen Massagen bis zu speziellen Ayurveda-Anwendungen wie der Abhyanga mit warmem Lemongrasöl. Ergänzt wird das Programm durch Dampfbad, Eukalyptusbad und verschiedene Ruhezonen, die zum Abschalten einladen. Besonders beliebt ist der große Yogaraum, in dem täglich um 8 Uhr Hatha Yoga praktiziert wird – mit Blick auf die Berge und begleitet von der Morgensonne, die das Glemmtal in sanftes Licht taucht.
Ausflugtipps: Wanderrouten in Hinterglemm
Die umliegende Bergwelt lädt von Frühjahr bis Herbst zu ausgiebigen Wanderungen ein. – Foto: Karl-Heinz Goedeckemeyer / Mortimer Reisemagazin
Auch die Umgebung trägt maßgeblich zum Erlebnis bei. Das Hotel liegt im Herzen von Hinterglemm, einem Ort, der vom Tourismus lebt und doch seine alpine Seele bewahrt hat. Zwischen urigen Almen, modernen Bergbahnen und klaren Bächen entfaltet sich eine Landschaft, die zum Entdecken einlädt. Zahlreiche Wander- und Bikewege führen durch das Glemmtal, vorbei an grünen Wiesen und imposanten Gipfeln. Den Gästen stehen mehrere Wanderwege zur Verfügung, wobei diese allerdings dazu angehalten werden, auf den ausgeschilderten Wegen zu laufen. Neben den Wanderwegen sind Wegstrecken extra für Biker vorbehalten.
Besonders lohnenswert ist der Weg von der Zwölferkogel-Bergstation zur Mittelstation, der mit beeindruckenden Ausblicken und einer zünftigen Einkehr – etwa bei hausgemachter Gulaschsuppe – belohnt wird. Sehr reizvoll ist auch die Seilfahrt zum Reiterkogler.
Hell, modern und großzügig geschnitten sind die Zimmer. – Foto: Alpin Juwel
Wer das Alpin Juwel mit dem Zug ansteuert, reist nachhaltiger. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Zell am See und Saalfelden. Von dort aus organisiert das Hotel auf Wunsch einen umweltfreundlichen Shuttle-Service oder informiert über öffentliche Anbindungen.
Informationen: Hotel Alpen Juwel, Haidweg 357, 5754 Saalbach-Hinterglemm, Salzburg, Österreich, Telefon 0043-6541-7226, www.alpinjuwel.at
Bewertung des Mortimer Reisemagazins
Sommers wie winters ist das Haus eine gute Adresse. – Foto: Alpin Juwel
In jeder Kategorie werden maximal fünf Sterne vergeben:
Lage **** Ausstattung **** Sauberkeit **** Essen und Trinken **** Service **** Wellness ****
Fazit: Das Hotel Alpin Juwel ist mehr als ein Wellnesshotel – es ist ein Statement für bewusstes Reisen und ehrlichen Genuss. Hier treffen kulinarische Qualität, nachhaltiges Denken und gelebte Herzlichkeit aufeinander. Vom Frühstück bis zur letzten Yogastunde spürt man, dass die Menschen hinter dem Haus mit Leidenschaft und Sinn arbeiten. Wer das Alpin Juwel verlässt, nimmt mehr mit als prächtige Erinnerungen: ein Stück Bewusstsein, eine neue Wertschätzung für ausgezeichnetes Essen, aufmerksamen Service und das, was in den Alpen wirklich zählt – Echtheit, Ruhe und Seele.
Die Recherche fand – ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung – auf Einladung / mit Unterstützung des Hotels Alpin Juwel in Zusammenarbeit mit Schaffelhuber Communications statt.
Karl-Heinz Goedeckemeyer
lebt in Frankfurt am Main und ist seit 2023 für das Mortimer Reisemagazin als Autor tätig. Er verfasst Beiträge zu Destinationen, wo auch Restaurants und Hotels nicht zu kurz kommen.
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