Das Trentino ist bei Kletterern wegen seiner vielseitigen Klettersteige höchst beliebt. – Foto Trentino Marketing/Daniele Lira
Trentino, die Perle des Gardasees, schmiegt sich an eine imposante Bergkulisse. Rundherum verstreut liegen liebliche Zitronen- und Olivenhaine. Kein Wunder, dass Goethe bei seiner Italien-Reise begeistert war von Riva del Garda. Der kleine Ort gehört zum Trentino – einer Provinz in Norditalien, die heute neben Sonnenanbetern und kulinarischen Genießern vor allem Aktiv-Sportler in ihren Bann zieht.
An nicht weniger als 74 Klettersteigen geht es hoch hinaus. – Foto Trentino Marketing/Federico Modica
Von Riva del Garda aus erreicht man die 74 Klettersteige in der Brenta Gruppe hervorragend. Beliebt bei Kletter-Fans ist das Valle Daone, das auch bekannt ist als Tor zum Adamello-Brenta-Naturpark. Es gehört zu den atemberaubendsten Naturreservaten des Trentino, bietet spektakuläre Aussichten auf die Berglandschaft der Dolomiten. Und beginnend in Alto Garda führen über 600 Routen auf die Spitzen des Garda Trentino – Ledro Outdoor Parks. Die Klettersteige sind auch für Kletterer geeignet, die bisher nur an künstlichen Wänden trainiert haben.
Majestätisch: die Dolomiten aus der Vogelperspektive
Paragliding in den Dolomiten verspricht grandiose An- und Aussichten. – Foto (c) Trentino Marketing/Daniele Lira
Aus der Vogelperspektive lässt sich die imposante Landschaft auch bei einem Paragliding-Flug überblicken. Ein beliebter Startpunkt liegt in Prada oberhalb von San Lorenzo in Banale. Beim Gleitflug eröffnet sich ein einzigartiges Panorama: Die Brenta-Dolomiten und der Lago di Molveno liegen den Paraglidern zu Füßen.
Beim Rafting kommt es während des Ritts auf den Wellen auf die Teamarbeit an. – Foto Trentino Marketing/Pietro Masturzo
Abenteuerlich geht es auch auf den Gewässern des Trentino zu: Ein rauschender Fluss ist der Noce zwischen Mezzana und Mostizzolo im Val di Sole. Mit seinen tosenden Stromschnellen ist der Fluss einer der besten fürs Rafting – europaweit. An Bord eines Schlauchboots, mit einem Guide, begeben sich Wagemutige auf eine Fahrt durch Strudel und kleine Wasserfälle.
Nervenkitzel pur beim Canyoning
Nichts für schwache Nerven ist das Canyoning. – FotoTrentino Marketing/L. Tonina
Wer es eher entspannt angehen mag, ist beim Soft-Rafting auf der Etsch goldrichtig. Relaxen kann man auch bei einer Tour mit dem Kanu, wofür die vielen Seen des Trentino ideale Bedingungen bieten. Und wer möchte, nutzt die mediterrane Atmosphäre des Gardasees zum Windsurfen oder Segeln.
Mit dem Mountainbike lassen sich die Dolomiten im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. – Foto Trentino Marketing/Pillow Lab
Abkühlung und jede Menge Spaß ist auch beim Canyoning garantiert. Beim Abseilen, Klettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangen mutige Entdecker bei dieser Sportart in wasserführende Schluchten und Felsspalten. Erfahrene Guides bieten die herausfordernden Touren im Valle di Ledro, im Garda Trentino und im Valle del Chiese an.
River-Trekking und Slow-Wandern
Mountainbkier kommen in der San Martino Bike Arenaauf ihre Kosten. – Foto Trentino Marketing/Roberto Bragotto
Eine spannende Alternative ist River-Trekking. Hier liegt die Herausforderung im Waten und Tauchen gegen den Strom. Der beste Ort dafür ist der Sarca bei Limarò Gorge. Wer es zwischendurch gern langsamer angehen möchte, für den ist das Slow-Wandern das Richtige.
Eine der Slow-Wanderrouten verläuft vom Valle dell’Adige bis zum Fuß der Brenta-Dolomiten. Der Wanderweg Sentiero San Vili führt über 100 Kilometer von Trento bis ins Valli Giudicarie. Wanderer laufen bei der fünf bis sechstägigen Tour auf den Spuren des Bischofs Vigilius – dem Schutzheiligen der Stadt Trento.
Das Trentino – Reiseziel für Sport-Fans
Für alle Aktivsportler bietet das trentino eine Vielzahl an Möglichkeiten. – Foto Trentino Marketing/Daniele Lira
Die autonome Provinz im Norden Italiens erstreckt sich von den Dolomiten – die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen – bis hin zum Nordzipfel des Gardasees mit der Stadt Riva del Garda. Neben den historischen Städten Trento und Rovereto besticht das Trentino vor allem mit seiner unberührten Natur: Rund 30 Prozent der Gesamtfläche bestehen aus Naturschutzgebieten. Dazu kommen mediterrane Temperaturen am Gardasee und alpines Klima in den Bergen. Extra-Tipp: Im Herbst sind viele Hütten in den Bergen noch geöffnet – und man lernt die Bergewelt authentisch und meist ohne viele Touristen kennen. Weitere Inforamtionen unter www.visittrentino.info und unter www.gardatrentino.it.
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