Auf den Spuren von Grottenolmen & Höhlenbären durch die Rübeländer Tropfsteinhöhlen

In den Rübeländer Tropfsteinhöhlen erforschen Kinder das Leben der tierischen Bewohner früher und heute. (Foto: djd)
In den Rübeländer Tropfsteinhöhlen erforschen Kinder das Leben der tierischen Bewohner früher und heute. (Foto: djd)

Der Harz hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. So bietet er erlebnisreiche Begegnungen mit der ursprünglichen Gebirgsnatur, mit den Tieren des Waldes und der Berge. In den Rübeländer Tropfsteinhöhlen beispielsweise sind Deutschlands einzige Grottenolme zu sehen, die zwischen den bizarren Stalagmiten in unterirdischen Tümpeln schwimmen.

Zwischen steilen Felswänden liegt das Dörfchen Rübeland bei Wernigerode im Harz. (Foto: Jürgen Meusel)
Zwischen steilen Felswänden liegt das Dörfchen Rübeland bei Wernigerode im Harz. (Foto: Jürgen Meusel)

Früher lebten hier sogar Höhlenbären – davon zeugen heute Bärenfiguren, die an den Ortseingängen des Dörfchens Rübeland bei Wernigerode die Gäste begrüßen. Mitten im Ort führen dann zwei Portale durch schroffe Felswände in Deutschlands älteste Schauhöhlen hinein. Besonders mit Kindern ist der Besuch dieser märchenhaft verwunschene Welt in der Baumanns- und der Hermannshöhle fast schon ein Muss.

Kleine Höhlenforscher ab zehn Jahren können bei Kindererlebnisführungen auch ohne die Eltern auf Entdeckungstour gehen. Ausgerüstet mit Fahrradhelm und Taschenlampe, orientieren sie sich auf den Spuren von Grottenolmen und Fledermäusen in der Dunkelheit.

Sie erfahren Wissenswertes über Geologie und Tropfsteine, das Leben der tierischen Höhlenbewohner und Neues aus der Höhlenforschung. Indem sie selbst Aufgaben lösen, erleben sie die Rübeländer Höhlen aktiv als ein ganz besonderes Stück Natur. Termine und weitere Informationen gibt es unter www.harzer-hoehlen.de.

Mitten im Ort führt ein Portal zur Hermannshöhle in den Berg hinein. (Foto: djd)
Mitten im Ort führt ein Portal zur Hermannshöhle in den Berg hinein. (Foto: djd)

Rund um Rübeland locken weitere übrigens familienfreundliche Ausflugsziele: Die Westernstadt „Pullman City Harz“ etwa bietet Kindern wie Erwachsenen eine Zeitreise in den Wilden Westen. Hier können sie sich einmal wie echte Indianer oder Cowboys fühlen, Gold schürfen, Ponys reiten oder ihre Schießkünste testen.

Im Harzdorf Tanne lädt ein Schaubauernhof dazu ein, das vom Aussterben bedrohte Harzer Rote Höhenvieh kennen zu lernen. Esel, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen dürfen auch gestreichelt werden und im Hofladen gibt es ökologische Fleisch- und Wurstprodukte als besondere Souvenirs. (djd)

Im Foyer der Baumannshöhle erklärt eine Ausstellung die Geologie und Geschichte der Rübeländer Schauhöhlen. (Foto: djd)
Im Foyer der Baumannshöhle erklärt eine Ausstellung die Geologie und Geschichte der Rübeländer Schauhöhlen. (Foto: djd)

Eine Fahrt mit der Rübelandbahn

Zwischen Rübeland und Blankenburg schnauft die Dampflok der Rübelandbahn auf der steilsten Strecke Norddeutschlands durch den Harz. Die Bahnlinie wurde um 1885 gebaut und führt durch eine schöne Berglandschaft, wobei der Zug 300 Höhenmeter überwindet und dabei eine Spitzkehre, ein Viadukt und mehrere Tunnel passiert. Mehr Infos unter www.arbeitsgemeinschaft-ruebelandbahn.de. (djd).