Girona – kleines Juwel an der Costa Brava

Girona
Zauberhafter Blick auf das katalonische Girona durch das Orangerot der Eiffel-Brücke. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Tierisch zauberhaft ist sie definitiv, die romantische Altstadt von Girona im nordöstlichen Teil Kataloniens an der Costa Brava. Neben vielen kleinen und großen Entdeckungen flattern Fliegen durch die Souvenirshops und ein quasi ganz großes Tier streckt den neugierigen Besuchern auch noch das werte Hinterteil entgegen. Ob das jeder, der sich auf die Spuren Hollywoods begibt, oder einfach die aus Muschelkalk geformten Pflastersteinen präparierten Sträßchen und Wege erkunden möchte begeistert, ist nicht überliefert.

Nicht nur vier Flüsse prägen die nordöstlichste Stadt Kataloniens im Ter-Tal. Die brachiale Stadtmauer, deren erste Teile bereits von den Römern errichtet wurden, umschließen noch heute Teile der Altstadt. Also los und sich erst mal einen Überblick verschaffen.

Girona
Viele Wege führen Schritt für Schritt zur sehenswerten Altstadt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Eng kann es schon mal werden. Dann passt fast kein Mäuschen mehr durch die Mauergänger, die den Blick über die Stadt bis hin zu den oft noch bis Anfang des Sommers verschneiten Pyrenäen schweifen lassen. Gut eine halbe Stunde ist grandios investiert, um einzutauchen in die besondere atmosphärische Stimmung, die vor allem bei Sonnenuntergang über der Stadt liegt.

Einfach mal groß denken

Prächtig erhebt sich die Kathedrale Santa Maria in der Altstadt Gironas. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Tiefer eintauchen lässt sich dann, wenn die Schritte wieder die Pflastersteine der Wege durch die Altstadt berühren. Vor kurzem noch von oben bestaunt, schnell direkt erreicht. Die Kathedrale der Santa Maria prägt mit ihrer imposanten Treppe prominent das Zentrum. Darauf spielten sich sogar Szenen von Games of Thrones ab. Hinter den Fassaden aus Kalkstein verbirgt sich eine – im wahrsten Sinne der Worte – großartige Überraschung.

Girona
Den Blick in die Ferne schweifen lassen im katalonischen Girona. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Doch zuerst müssen die 90 Stufen beschritten werden. Kein Problem für die, die sich auf den Stadtmauern schon mal warmgelaufen haben. Thema „warm“ – im Sommer wird es dieses durchaus in den engen Gässchen und Sträßchen. Also lieber dann ganz viel früher los.

Wieso Maria, wenn Kathedrale reicht?

Die Türe schwingt auf und der Besucher findet sich mit fast 23 Metern im größten gotischen Kirchenschiff der Welt. Von außen betrachtet eine echte Überraschung, von innen enthüllt sich das Geheimnis. Besteht das Kirchenschiff doch „einfach“ aus einem riesigen Saal, hier gibt es keine Seitenschiffe. Darüber hinaus lassen sich viele Kapellen bestaunen.

Girona
Kleine Glücks- und Schutzsymbole sorgen für Abwechslung. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

„Für uns in Girona ist es ganz leicht“, berichtet Anna Aliu schmunzelnd. Und sie muss es ja wissen, als Mitarbeiterin von Associació de Guies de Girona führt sie oft und gerne gespannte Besucher durchs Städtchen. Und Anna Aliu klärt auf: „es gibt in Girona nur eine Kathedrale, eben die Santa Maria. Deswegen sparen wir uns immer einfach das „Maria“ und sagen einfach nur „die Kathedrale“.“ Klingt logisch, ist es auch.

Gut geknutscht Löwe

Girona
Blitzblankes Hinterteil, da werden wieder viele Besucher nach Girona zurückkehren. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Nach der beeindruckenden Größe der Santa Maria lohnt direkt im Anschluss die Suche nach dem – nun überraschend kleinen – Hinterteil einer Löwin. Wer sich auf den Allerwertesten küssend von der kleinen Statue entfernt, soll der Legende nach sicherlich nochmals nach Girona zurückkehren.

Die alten Mauern verbergen bestimmt noch viele weitere Geheimnisse. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Vielleicht reicht auch ein Streicheln. Wer weiß das schon so genau und der blank gescheuerte Pöppes kann fast nicht nur von sanften Küssen so sauber funkeln. Ehrlich gesagt, der Löwin scheint es ziemlich egal zu sein. Gelassen scheint sie alles über sich ergehen zu lassen.

Brückenblick und Stadtgeflüster

Girona
Ein Muss ist der Bummel durch die Rambla de la Libertad. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Früher oder später findet sich jeder in der Rambla de la Libertad ein. Den einen lockt der Duft nach frischem Kaffee solo, der andere lässt sich von der bunten Glitzerwelt der kleinen Läden verführen. Egal welche Prioritäten das Herz höherschlagen lassen, auf der beliebten und belebten Straße findet ein jeder sein persönliches Highlight.

Girona
Um die Ecke der Rambla de la Libertad wird es direkt viel ruhiger. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Ein schmaler, etwas versteckter Durchgang zwischen der Häuserfront eröffnet einen ganz anderen Blick auf Giorna. Die im dekorativem orangerot gehaltene Eiffel-Brücke, die von Gustave Eiffels Firma selbst designet wurde, spannt sich über dem Fluss Onyar und enthüllt ein besonderes Fotomotiv auf die bunte Häuserfront der historischen Altstadt direkt am Fluss.

Fühlen wie in Hollywood

Girona
Fühlen wie ein Hollywood-Star an der Escales de Sant Martí. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Ein ganz anderes Spiel spielt sich nicht nur auf der Treppe vor der Santa Maria, sondern auch auf der berühmten Treppe Escales de Sant Martí ab. Auch hier fühlt sich Hinz und Kunz schnell wie ein Statist in Games of Thrones.

Girona
Direkt neben der berühmten Treppe Escales de Sant Martí liegt ein angesagter Fahrradshop. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Ein bisschen Theatralik muss sein. Und die Besucher, die sich am Fuße der Treppen ein leckeres Getränk munden lassen, genießen die kostenlosen Vorstellungen. Fahrradfans, und die gibt es rund um Girona in großen Mengen, werfen einen Blick in das beliebte Fahrradgeschäft direkt rechts neben der filmreifen Treppe.

Fliegen in sympathisch

Die berühmten Fliegen von Girona fliegen einem überall über den Weg. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Spätestens nach dem Besuch des zweiten Souvenirladens stellt sich eine ganz andere Frage. Wieso zieren durchaus freundlich aussehende Fliegen das eine oder andere Mitbringsel? Dazu geht es zurück in ganz alte Zeiten. Der Ursprung dieses ungewöhnlichen Stadtsymbols führt tief in Gironas mittelalterliche Geschichte. Während einer französischen Belagerung im Jahr 1286, so erzählt es die Legende, drangen Soldaten in die Kirche Sant Feliu ein und brachen das Grab des heiligen Narcís auf, des Schutzpatrons der Stadt.

Besonders zu Feierlichkeiten herrscht regen treiben auf der Rambla de la Libertad. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Was dann geschah, wurde zum Mythos: Aus dem geöffneten Sarkophag stieg ein Schwarm wütender Fliegen auf, attackierte die Angreifer – und trieb diese in panischer Flucht zurück vor die Stadtmauern. So wurden die kleinen Tierchen zum Sinnbild ihrer eigenen Geschichte: der Beharrlichkeit einer Stadt, die sich immer wieder gegen Angriffe behauptete. Bis heute stehen die Fliegen für Schutz, Widerstandskraft und die geheimnisvolle Hilfe des Heiligen, der Girona einst vor dem Untergang bewahrt haben soll.

Leckere und nachhaltige Stärkung

Zeit für eine Stärkung zwischendurch im Restaurant „La Fonda“, Teil des Kulturzentrums El Foment. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Mitten in der quirligsten Ecke der Altstadt liegt El Foment, Gironas kulturelles Wohnzimmer – und mittendrin das Restaurant „La Fonda“, ein Ort, an dem man nicht einfach nur isst, sondern ein Stück Girona serviert bekommt. Zwischen Ausstellungen, Lesungen und kleinen Bühnenmomenten duftet es nach klassischen Rezepten und neuen Ideen.

Girona
Kleine Verführungen im Restaurant „La Fonda“, das in der historischen Altstadt liegt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

So finden sich Freunde der nachhaltigen, traditionellen katalonischen Küche gerne für einen Zwischenstopp im Restaurant „La Fonda“ ein. Besonders beliebt und ein Geheimtipp ist das drei Gänge Menü zur Mittagszeit. Doch nicht nur das Zaubern leckerer Gerichte, die mit modernen Akzenten neu interpretiert werden und aus regionalen und saisonalen Produkten frisch gekocht werden, macht das La Fonda zum beliebten Treffpunkt für jung und alt – es ist das Gesamtkonzept.

Abschied zwischen Flügeln, Pfoten und Mythen

Zeit für Romantik bleibt in Girona definitiv. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Und am Ende des abwechslungsreichen Bummels durch das nur wenig flatterhafte und bestimmt nochmals besuchenswerte Girona bestätigt Anna Aliu, dass es an diesem Fleckchen Erde einfach schön ist, „man hat alles was man braucht, nicht zu viel und nicht zu wenig.“ Und genau das macht es wohl aus, weshalb Girona früher und heute einfach tierisch lebendig war und geblieben ist. Weitere Informationen unter www.costabrava.org,

Wissenswertes zur nachhaltigen Seite der Costa Brava

Wer an Girona und die Costa Brava denkt, sieht meist zuerst Buchten, Klippen und blaues Meer. Doch die Region zeigt längst eine neue, überraschende Facette: eine Destination, die weit über Postkartenmotive hinausgeht und sich mit spürbarer Konsequenz für Nachhaltigkeit, den Schutz ihres Territoriums und das Wohl der Menschen einsetzt. Hier entsteht ein Costa-Brava-Gefühl, das nicht nur schön aussieht, sondern gut tut – der Landschaft, den Gemeinden und allen, die sie entdecken.

Geführte Touren mit spannenden Infos

Spannendes Dies und Das erzählen die Guides der Associació de Guies de Girona. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Wer tiefer in die spannenden Geschichten von Girona eintauchen möchte, unternimmt die Tour mit einem der unterhaltsamen Guides von Associació de Guies de Girona. Weitere Informationen unter www.guiesdegirona.com

Den Ibis Eremita in Torre Mornau entdecken

Girona
Mit Meeresbiologin Marina Izquierdo den Waldrapp retten in Torre Mornau. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Im Wiederansiedlungsprojekt des Waldrapps (Ibis eremita) setzt sich die Meeresbiologin Marina Izquierdo dafür ein, die in Europa einst ausgestorbene Vogelart zurückzubringen. Eine ganz andere, auch tierische Erfahrung.

Tierische Begegnungen mit skeptischem Blick in Torre Mornau. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Projekt verbindet Naturschutz mit aktivem Mitmachen: Besucher werden direkt in die Schutzarbeit eingebunden und entwickeln so ein tieferes Verständnis für Biodiversität und ökologische Verantwortung. Weitere Informationen unter www.alivefund.org

Weingut und Weinprobe mit Aussicht

Domènec Ludeña vom Weingut Espelt Viticultors führt charmant in das Weingut und die köstlichen Weine ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Espelt Viticultors ist ein familiengeführtes Weingut im Empordà – spektakulär gelegen im Naturpark Cap de Creus. Bei der Tour geht es durch die charaktervollen Weinberge von Mas Marès, bevor eine Verkostung die Aromen dieser besonderen Landschaft erlebbar macht.

Schöner könnte der Ausblick – auch auf die Weinberge des Weinguts Espelt Viticultors – nicht sein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Hier trifft Weinbau auf Naturschutz: Espelt Viticultors arbeitet mit Methoden, die Biodiversität fördern und das Gleichgewicht des Schutzgebiets bewahren. Ein Beispiel dafür, wie Genuss, Tradition und nachhaltiger Tourismus Hand in Hand gehen. Weitere Informationen unter www.espeltviticultors.com

Aufs Boot – Projekt Sèpia in L’Estartit, Naturpark Montgrí

Informative Einblicke in das Projekt Sèpia in L’Estartit. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Projekt Sèpia setzt sich für die Rückkehr der Sepia-Bestände vor L’Estartit ein. Gemeinsam mit Fischern, Forschern und Behörden werden Eier aus den Netzen gewonnen, künstliche Brutplätze im Meer angelegt und überwacht.

Boris Weitzmann, Meeresbiologe, führt unterhaltend in das Projekt zur Rettung der Sepia ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Die Initiative rund um Meeresbiologe Boris Weitzmann als Taucher und Umweltpädagoge, zeigt, wie traditionelle Fischerei und Wissenschaft erfolgreich zusammenarbeiten können. Sie stärkt die Regeneration mariner Ressourcen und sensibilisiert Besucher für den Schutz empfindlicher Meeresökosysteme – ein wichtiger Baustein nachhaltiger Küstentourismusentwicklung. Weitere Informationen unter www.projectesepia.com

Radeln rund um Pals

Auch das wunderschöne Städtchen Pals kann mit Na Fent Bikes er-radelt werden. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Die Aktivität führt auf einer geführten Radtour durch die Reisanbaugebiete – eine der typischsten Kulturlandschaften der Costa Brava. Die Route verläuft durch weite Felder, traditionelle Bauernhöfe und Feuchtgebiete, die eng mit dem lokalen Reisanbau verbunden sind.

Girona
Besonders charmant radelt es sich mit Martí von Na Fent Bikes. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Organisiert von Na Fent Bikes bietet die Tour eine aktive, entspannte Möglichkeit, Landschaft, Landwirtschaft und Natur des Baix Empordà aus nächster Nähe zu erleben. Weitere Informationen unter www.nafentbikes.com

Auf Schusters Rappen

Abwechslungsreiches Wandern garantiert die Camí de Ronda. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Der Camí de Ronda ist einer der schönsten Küstenwege der Costa Brava: Er verbindet malerische Buchten, steile Klippen und kleine Küstenorte und führt über schmale Pfade, Strände und aussichtsreiche Promenaden.

Raus in die wunderbare Natur auf der Camí de Ronda. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Einst von Küstenwächtern genutzt, begeistert er heute Wanderer mit seiner landschaftlichen Vielfalt und dem Zugang zu teils unberührten Naturabschnitten. Ein Weg, der Meer, Bewegung und mediterranes Lebensgefühl perfekt vereint. Weitere Informationen unter www.camideronda.com

Gartenpracht bei Lloret de Mar

Die kühle Prise im Jardins de Santa Clotilde mit Guide Maria von Guia de Turisme de Catalunya genießen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Der Jardins de Santa Clotilde ist ein kunstvoll angelegter Garten im Stil des Noucentisme – spektakulär auf einer Klippe zwischen der Cala Boadella und dem Strand von Fenals gelegen.

Überraschend naturverbundene Abwechslung in Lloret de Mar im Jardins de Santa Clotilde. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Terrassen, Zypressen, Skulpturen und Wasserläufe formen eine mediterrane Gartenwelt, die an italienische Renaissanceanlagen erinnert. Mit ihren weiten Blicken über das Meer gehören die Gärten zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Costa Brava. Weitere Informationen unter www.lloretdemar.org und www.patrimoni.lloret

Die Genussseite der Costa Brava

Im Restaurant „La Fonda“ in Girona eine Pause einlegen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Restaurant „La Fonda “ in Girona: Katalonische Küche mit modernen Tupfern genießen mitten in der Altstadt von Girona. Tipp: das drei Gänge Menü zur Mittagszeit. Weitere Informationen unter www.elfoment.org

Das Miryam in L’Escala steht für traditionelle Küche unter Chefkoch und Inhaber Pere Sabadí. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Restaurant Miryam in L’Escala gilt als feste Adresse für frische Fischküche – besonders für blauen Fisch und die berühmten lokalen Anchovis.

Girona
Auch Oktopus ist im Miryam sehr beliebt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Serviert werden traditionelle Gerichte, die auf hochwertigen Zutaten aus der Region basieren. Weitere Informationen unter www.restaurantmiryam.com

Ein überraschender Geheimtipp ist das L’Arc im romantischen Städtchen Palafrugell. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Im Restaurant L’Arc in Palafrugell schmeckt man die Costa Brava auf den ersten Bissen: mediterran, frisch und ganz nah an der Region. Die Küche verbindet katalanische Klassiker mit einer modernen Leichtigkeit und setzt kompromisslos auf Saison und Qualität.

Kleine Leckereien verführen den Gaumen im L’Arc in Palafrugell. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Ambiente ist entspannt, aber liebevoll gestaltet – ein Ort, an dem sich Einheimische und Reisende ganz selbstverständlich begegnen. Und genau deshalb spürt man hier so deutlich, was Palafrugell kulinarisch ausmacht. Telefon 0034 972 30 34 19.

Girona
Zeit für Genussmomente im Gammarus Restaurant & Beach Club. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Gammarus Restaurant & Beach Club liegt direkt am Meer in der traumhaften Cala Canyelles zwischen Lloret und Tossa. Restaurant, Beach Club und Rooftop‑Pool verbinden sich hier zu einem entspannten mediterranen Erlebnis.

Einfach einen Tag am Meer, dazu lädt das Gammarus Restaurant & Beach Club ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Die Küche setzt auf frischen Fisch, Meeresfrüchte und Reisgerichte – begleitet von kreativen Cocktails und einer lässigen Strandatmosphäre, die sofort Urlaubsgefühl aufkommen lässt. Weitere Informationen unter www.gammarus.en.

Sich gemütlich betten

Girona
Im Hostal Empúries an der Platja Portixol lieben die Gäste den traumhaften Blick auf die Costa Brava. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Hostal Empúries in LÉscala nur circa 50 Autominuten von Girona, liegt direkt an der Costa Brava, nur wenige Schritte von den Ausgrabungsstätten von Empúries entfernt. Es verbindet seine Wurzeln von 1907 – damals Unterkunft für Archäologen – mit modernem mediterranem Komfort.

Beliebter Fotospot beim Hostal Empúries. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Hostal Empúries zählt zu den Pionieren des nachhaltigen Tourismus. Als eines der ersten Hotels Europas erhielt es die LEED‑Gold‑Zertifizierung – einen der weltweit anspruchsvollsten Standards für umweltbewusstes Bauen und Betreiben. Weitere Informationen unter www.hostalempuries.com

Den Sonnenaufgang auf dem Rooftop im Eco-Hotel Can Mascort in Palafrugell genießen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Eco-Hotel Can Mascort in Palafrugell ist ein kleines, von Lourdes und Alfred nachhaltig geführtes Boutique-Hotel, im Herzen von Palafrugell. Untergebracht in einem liebevoll restaurierten historischen Gebäude verbindet es traditionelle katalanische Architektur mit einem klaren, ökologischen Design.

Das Eco-Hotel Can Mascort in Palafrugell wird mit viel Liebe von Lourdes und Alfred nachhaltig geführt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Die Zimmer sind schlicht, hochwertig und bewusst reduziert – ein ruhiger Rückzugsort, der Authentizität und Achtsamkeit in den Mittelpunkt stellt. Weitere Informationen unter www.canmascortecohotel.com


Die Recherche fand – ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung – auf Einladung / mit Unterstützung des Patronats de Turisme Costa Brava Girona und dem Spanischen Fremdenverkehrsamts – Turespaña statt.

Susanne Timmann

lebt im Rheinland, ist aber in der Welt zuhause. Seit 2022 fungiert sie als stellvertretende Chefredakteurin des Mortimer Reisemagazins, für das sie Beiträge in Wort und (Bewegt-) Bild über Destinationen weltweit verfasst.