Das Frankfurt Airport Marriott hält 233 Zimmer direkt am Terminal 1 vor. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Kosmopolitisches Design, exzellente Küche, atemberaubender Ausblick: Das Frankfurt Airport Marriott Hotel verbindet die Dynamik des größten Drehkreuzes Deutschlands mit der Ruhe eines Fünf-Sterne-Refugiums.
Das Hotel ist eine Insel – nicht im Wasser, sondern zwischen bedeutenden Verkehrsadern. Auf der einen Seite die Autobahn sowie der ICE-Halt und auf der anderen Seite Deutschlands größter Flughafen. Was zunächst wenig verlockend klingt, erweist sich tatsächlich als perfekte Lage vor allem für alle, die spät abends oder früh morgens vom Frankfurter Flughafen zu Reisezielen rund um den Globus starten oder an dem internationalen Drehkreuz ankommen. Das Frankfurt Airport Marriott Hotel liegt mitten im bisweilen hektischen Strom der Reisenden und erweist sich doch als eine Oase der Ruhe und Eleganz mit viel Komfort.
Zwischen Landebahn und Schienen
Blick vom Frankfurt Airport Marriott auf The Squaire mit dem ICE-Halt. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Zusammen mit seinem angrenzenden Schwesterhotel, dem Sheraton Frankfurt Airport, bildet es eine architektonische Einheit. Die Lobby öffnet sich großzügig, überspannt von hohen Decken und durchzogen vom Licht, das durch bodentiefe Fenster fällt. Hier treffen Kapitäne der Luftfahrt auf digitale Nomaden, während im Hintergrund das leise Klirren von Gläsern aus der Bar herüberdringt. Jedes Möbelstück scheint darauf ausgelegt zu sein, den Körper nach (oder vor) Stunden in engen Flugzeugsitzen sanft aufzufangen.
Adieu Lärm!
Von der Passage zwischen Terminal und The Squire geht es direkt ins Hotel. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Die schallisolierten Fensterfronten sind die wahren „Helden“ dieser Konstruktion. Sie lassen das Panorama der startenden Maschinen herein, sperren jedoch den Donner der Turbinen konsequent aus. Diese visuelle Verbindung zur Außenwelt erinnert den Gast permanent daran, dass er sich am wichtigsten deutschen Drehkreuz befindet, ohne dass er den Preis der Lärmbelastung zahlen muss.
Service mit leiser Souveränität
Der Loungebereich hält gemütliche Sitzmöbel vor. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Obschon fraglos eine Topadresse, ist der Service im Frankfurt Airport Marriott Hotel ein wenig anders. Die Mitarbeitenden scheinen zu spüren, wann ein Gast Ruhe braucht, wann er Orientierung sucht oder wann er einfach nur ein Lächeln erwartet. Ein Spagat, der umso bemerkenswerter wirkt, zumal die Gäste aus aller Herren Länder in dem renommierten Airport-Hotel oft nur kurz verweilen, aber dennoch das Gefühl haben sollen, willkommen zu sein. Die Abläufe sind präzise, fast wie ein Flugplan, und doch wirkt nichts mechanisch. Es ist die Mischung aus Professionalität und menschlicher Wärme, die den Aufenthalt zu einem angenehmen Erlebnis macht.
Eleganz des Unaufgeregten
Die Zimmer im Executive-Bereich sind großzügig geschnitten. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
233 Zimmer inklusive 18 Suiten – darunter auch zehn barrierefreie Zimmer – hält das Hotel vor. Die Räume sind stilvoll, aber nicht protzig. Die Materialien hochwertig, aber nicht aufdringlich. Alles wirkt wie eine Einladung, sich zurückzulehnen und den Moment zu genießen. Diese Art von Eleganz passt perfekt zu einem Flughafenhotel, das Reisende aus aller Welt empfängt. Es ist ein Ort, der weiß, dass seine Gäste oft müde sind, manchmal gestresst, manchmal voller Vorfreude. Und genau deshalb schafft er eine Atmosphäre, die beruhigt, ohne zu langweilen, und inspiriert, ohne zu überfordern.
Auch eine Sofaecke gehört zur Ausstattung der Executive-Zimmer. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Verbindendes Designelement ist eine Hommage an die Frankfurter Buchmesse, die weltweit wichtigste Fachmesse der Branche. Dieser lokale Bezug wird durch inspirierende Zitate an den Wänden oder eine gemütliche Sofaecke zum Lesen und Entspannen hervorgehoben. Zusätzlich sind die Zimmer klimatisiert und verfügen über einen Schreibtisch, einen 55-Zoll-Fernseher, eine Kaffee- oder Teemaschine, Parkettböden und die bereits positiv hervorgehobenen, schallisolierten Fenster.
An den Wänden findet sich ein Hommage ans Reisen und an die Frankfurter Buchmesse. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Praktisch für Umsteigepassagiere mit kurzen Aufenthalten ist zudem der Wäscheservice, der auf Anfrage am selben Tag zur Verfügung steht. Ein Bonus für Reisende mit einem längeren Aufenthalt ist das Angebot an Tageszimmern.
Kulinarik mit globalem Gaumen
The Eatery bietet ein breitgefächertes Angebot an Speisen und Getränken. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Die kulinarischen Herzstücke des Doppelhotels sind die Restaurants „Eatery“ und „Taverne“. Letzteres besticht durch eine Brauhaus-Atmosphäre und serviert regionale Köstlichkeiten zusammen mit einem frischgezapften Bier oder spritzigem Apfelwein aus dem Odenwald. Komplettiert wird das kulinarische Angebot durch die „Eatery“, wo eine Mischung aus modernem American Grill und europäischer Tradition auf den Tisch kommt. Gäste mit frühen Abflugzeiten können von 3:30 Uhr bis 6:30 Uhr morgens ein „Early Bird”-Frühstück genießen.
Die gemütliche Taverne ist stimmungsvoll beleuchtet. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Auf der Lobby-Ebene lädt „The Bar“ zu einem gepflegten Drink ein. Es ist ein Ort, an dem Geschichten aus aller Welt zusammenlaufen. Die Barkeeper servieren Signature Cocktails, die oft namentlich auf die Luftfahrt oder die hessische Heimat anspielen. Derweil steht Rauchern mit der Davidoff Lounge die einzige Raucherbar am Flughafen Frankfurt offen. Müßig zu erwähnen, dass hier zum Angebot ausgewählte Zigarren aus dem Humidor gehören.
Raum für Arbeit und Begegnung
Leckere kleine Snacks werden im M Club vorgehalten. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Mit seiner unmittelbaren Lage am Terminal 1 richtet sich das Frankfurt Airport Marriott Hotel natürlich auch an Geschäftsreisende – und schafft Räume, die mehr sind als funktionale Arbeitszonen: Der 600 Quadratmeter große M Club etwa vereint den Komfort eines Arbeitszimmers mit dem Servicelevel eines First-Class-Bereichs. Gäste werden am separaten Empfangsbereich begrüßt und profitieren von einer Reihe exklusiver Annehmlichkeiten, einem kleinen Fitnessbereich und einer angrenzenden Terrasse. Zum Frühstück bietet das Küchenteam ein kleines exklusives Frühstücksbuffet; für den Rest des Tages werden verschiedene Snacks und Fingerfood-Elemente an den Buffetstationen präsentiert.
Wellness, Fitness und Regeneration
Der Fitnessbereich im M Club ist bestens ausgestattet. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Wer Entspannung sucht, findet sie auf 400 Quadratmeter im hauseigenen Fitness- und Wellnessbereich – und dies rund um die Uhr. Wer erst spät abends im Hotel ankommt und seinen Bewegungsdrang stillen möchte, findet hier die entsprechende Infrastruktur.
Gelebtes Umweltbewusstsein
Wohnzimmercharme hat der M Club. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Ungeachtet oder gerade auch wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen bekennt sich das Frankfurt Airport Marriott Hotel zu einem klaren Umweltbewusstsein. Energieeffiziente Systeme, wassersparende Technologien und ein starkes Engagement für lokale Lieferketten definieren den nachhaltigen Anspruch. Es ist ein feiner Widerspruch – und vielleicht genau deshalb so überzeugend: Ein Luxushotel im Zentrum des Flugverkehrs, das aktiv an Lösungen arbeitet, den ökologischen Fußabdruck seiner Gäste zu minimieren.
Die Bäder sind geräumig und gut durchdacht. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
Informationen: Frankfurt Airport Marriott Hotel, Terminal 1, Airport, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt am Main, Telefon 069-6959770, www.marriott.com
Bewertung des Mortimer Reisemagazins
Näher am Terminal als das Frankfurt Airport Marriott geht nicht. – Foto: Karsten-Thilo Raab / Mortimer Reisemagazin
In jeder Kategorie werden maximal fünf Sterne vergeben:
Lage ***** Ausstattung ***/* Sauberkeit **** Essen und Trinken ***/* Service ****
Fazit: Wo Business Class auf urbanen Luxus trifft: Das Frankfurt Airport Marriott Hotel ist mehr als ein Ort zum Schlafen. Es ist eine Zwischenwelt, ein Raum, der sich zwischen Ankunft und Abflug spannt und den Reisenden für einen Moment aus dem Takt der globalen Mobilität nimmt.
Die Recherche fand – ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung – auf Einladung / mit Unterstützung von Marriott International statt.
Karsten-Thilo Raab
berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.
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