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Zwei neue Welterbestätten in China

Die Reisterrassen von Honghe bestechen durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem und sind nun Welterbe. (Foto: Xinhua)

Die Reisterrassen von Honghe in China bestechen durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem und sind nun zum Welterbe der UNESCO erhoben worden. (Foto: Xinhua)

Riesenjubel im Reich der Mitte: Die Reisterrassen von Honghe in der Provinz Yunnan und das Tianshan-Gebirge in Xinjiang wurden von der UNESCO während ihrer Sitzung in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh zum Welterbe erklärt.

In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem über eine Höhe von bis zu 1.500 Metern. Diese technische Meisterleistung hat eine der atemberaubendsten Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde und Wasser. Die Terrassen werden von den Hani auch „Leitern zum Himmel“ genannt.

FFast doppelt so groß wie die Alpen: das Tianshan-Gebirge in Xinjiang im Norwesten von China. (Foto: Xinhua)

Fast doppelt so groß wie die Alpen: das Tianshan-Gebirge in Xinjiang im Norwesten von China. (Foto: Xinhua)

Das Tianshan-Gebirge im nordwestchinesischen uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, ist circa 2.450 Kilometer lang und 400 Kilometer breit. Damit ist es in etwa doppelt so groß wie die Alpen und doch weites gehend unberührt. Rund 16.000 Gletscher gibt es in dem Gebirge, das außerdem Heimat von 1.700 Schneeleoparden ist. Die höchsten Berge des Tianshan-Gebirges sind der „Gipfel des Sieges“ mit 7.439 Metern und „Herr der Geister“ mit 7.010 Metern.

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