Von 12. März 2016 Mehr →

Wiener Prater feiert seiner 250. Geburtstag

Seit dem Jahre 1897 ist das Riesenrad das weltweite Symbol für Wiens berühmten Vergnügungspark.

Seit dem Jahre 1897 ist das Riesenrad das weltweite Symbol für Wiens berühmten Vergnügungspark.

Im Jahr 2016 feiert der Wiener Prater einen runden Geburtstag: Vor 250 Jahren hatte Kaiser Joseph II. das einstige Jagdrevier für das Volk geöffnet. Im Jubiläumsjahr gibt es für den Jubilar einen großen Blumenkorso und drei Ausstellungen zum Thema.

Mit rund sechs Quadratkilometern ist der Park Wiens größtes Vergnügungs- und Naherholungsgebiet. Das einstige Jagdrevier der Habsburger wurde 1766 von Kaiser Joseph II der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Anblick des Riesrads lässt das Herz von Romantikern höher schlagen. (Foto Christian Stemper)

Der Anblick des Riesrads lässt das Herz von Romantikern höher schlagen. (Foto Christian Stemper)

Zum 250-Jahre-Jubiläum findet am 9. April 2016 ein großer Blumenkorso statt, mit über 100 Fiakern, Oldtimern, Motorrädern und vielem mehr. Das Wien Museum Karlsplatz beleuchtet bis zum 21. August 2016 mit der Ausstellung „In den Prater! Wiener Vergnügungen seit 1766“ die abwechslungsreiche Geschichte des Praters.

Das Jüdische Museum Wien widmet dem Jubilar bis zum 18. September 2016 die Schau „Unterhaltung zwischen Prater und Stadt. Wege ins Vergnügen“. Und das Circus- & Clownmuseum Wien zeigt vom 31. März bis zum 31. Dezember 2016 die Ausstellung „Wunderwelt Prater. 250 Jahre Wiener Prater“.

Im Prater fand 1873 die große Weltausstellung statt. Zum 50. Thronjubiläum Kaiser Franz Josephs 1897 wurde dort das Riesenrad errichtet. Bei Festen im Prater durften Schausteller ihre Zelte und Buden errichten. Viele von ihnen blieben und bildeten so den Grundstock für den heutigen Vergnügungspark, den Wurstelprater, mit seiner alten Holzrutschbahn, historischen Kinderkarussellen, modernen Fahrgeschäften und zahlreichen Lokalen.

Der sogenannte grüne Prater mit seinen Alleen, Bäumen und Wiesen ist nach wie vor ein beliebtes Erholungs- und Sportareal. Am Rande des Praters siedelte sich 2013 der Campus WU der Wiener Wirtschaftsuniversität an, der mit architektonischen Highlights u. a. von Zaha Hadid Architecture, CRABstudio und Atelier Hitoshi Abe aufwartet.


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