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Von 24. Juli 2018 Mehr →

Wer weiß denn so was? „Fun Facts“ über Celle

Das niedersächsische Celle besticht durch prachtvolle Fachwerkfassaden. (Fotos Celle Tourismus)

„Fun Facts“ sind nicht nur eine unterhaltsame Art Wissen zu vermitteln, in Ihnen steckt oft viel Spanendes, was dem Besucher auf den ersten Blick meist verborgen bleibt. Aus diesem Grund haben wir einmal fünf solcher kuriosen aber auch interessanten Fakten gesammelt und zusammengestellt, die man bei einem Besuch im niedersächsischen Celle auf keinen Fall verpassen sollte.

Wo rohe Rouladen ein Genuss sind

Eine ungewöhnliche Delikatese ist die „rohe Roulade“.

Das gibt es nur in Celle, denn hier wurde sie erfunden. Die berühmte Celler rohe Roulade, die angeblich auch Bud Spencer schon genießen durfte. Rindfleisch hauchdünn geschnitten, mit Senf, Speck, Zwiebeln gefüllt, zu einer kleinen Roulade gerollt und mit eingelegter Gurke serviert. Unbedingt probieren!

Denkmalgeschützte Toilette

In luftigen Höhe befindet sich das Hängeklo eingequetscht zwischen zwei Häusern.

In der charmanten Stadt am Rande der Lüneburger Heide gibt es das wohl älteste, denkmalgeschützte Klo Deutschlands. Dieser Aborterker befindet sich zwischen den Häusern Großer Plan 1 und 2 (Sparkasse), die im 18. Jahrhundert erbaut wurden. Damals befand sich das „Örtchen“ auf den Hinterhöfen und man nutzte das Nachtgeschirr. Hier gönnte sich ein wohl bequemer Hausherr diese Einrichtung in die „Zwische“. Ob es vom Nachbarn mitbenutzt werden konnte bleibt ein Geheimnis.

Das  24-Stunden-Kunstmuseum

Das 24-Stunden-Kunstmuseum weiß auch nach Einbruch der Dunkelheit Akzente zu setzen.

39854828 – unter dieser Nummer ist beim Deutschen Marken- und Patentamt in München ein einzigartiges Museumskonzept registriert: Das erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt. Morgens, mittags, abends und nachts bietet das Kunstmuseum Celle Begegnungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Robert Simon und wechselnder Sonderausstellungen.

Raktenfahrzeuge auf der Hasenbahn

Bahnstrecke von Celle nach Hannover wurde als „Hasenbahn“ bekannt.

Auf der Bahnstrecke von Celle nach Hannover, die auch „Hasenbahn“ genannt wurde fuhren Raketenfahrzeuge. Während der Bauphase konnten die Hasen über die Gleise hoppeln, denn an dieser Strecke wurde am längsten in ganz Europa gebaut (von 1907 bis 1936). Daher auch der Name Hasenbahn. Die Ruhe wurde nur einmal gestört, als die Firma Opel 1928 Versuche mit Raketenfahrzeugen durchführte.

Hochschulzwerg

Bohrköpfe der Technischen Universität Clausthal Zellerfeld.

In Celle ist die kleinste Uni Deutschlands ansässig. Nämlich derzeit mit exakt sieben Studenten der Technischen Universität Clausthal Zellerfeld, die am Drilling Simulator arbeiten, einer weltweit einzigartigen Forschungseinrichtung, in welcher der Vorgang des Bohrens im Erdreich mit einer Hardware-Versuchseinrichtung und einem Software-Simulator nachvollzogen wird, die beide miteinander verbunden sind. Weitere Informationen unter www.celle-tourismus.de.

Prachtvoll anzusehen: das Celler Schloss.

Archiviert unter Europa, Deutschland, Niedersachsen
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