Von 13. Juli 2018 Mehr →

Sommerliches Strandvergnügen in Neuengland

Bunt und farbenfroh zeigt sich Neuengland auch abseits seiner traumhaften Strände. (Foto M. Bossmann/Massachusetts Office of Travel and Tourism)

Lange, sandige Strände, fast 10.000 Kilometer Küste, kleine Imbissbuden mit fangfrischem Lobster und Muscheln und hausgemachte Eiscreme am Nachmittag eines heißen Tages. Das ist der Sommer in Neuengland. In den fünf zu Neuengland gehörenden Bundesstaaten Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, Maine und New Hampshire laden wunderschöne Strände zum entspannten Sonnenbad ein.

Connecticut – lange Sandstrände und Piratenschätze

Auch Wellenreiter finden in Neuengland – so wie hier in Scarborough – traumhafte Bedingungen. (Foto Maine Office of Tourism)

Einst landeten die britischen Truppen während der Revolution am Calf Pasture Beach in East Norwalk. Heute ist der hübsche Strand eine Freizeitoase mit einem Skatepark, einem Spielplatz für die Kleinen und einem Bocciaplatz für die Großen. Etwas weiter westlich liegt in Westport der Compo Beach. Hier geht es mit einem Basketballplatz und Beachvolleyballfeldern sportlich zu. Im historischen Städtchen Milford ist der sandige Strand im Silver Sands State Park ein beliebtes Ziel, denn man hat einen wunderbaren Blick auf Charles Island. Der Legende nach liegt hier sogar ein Piratenschatz vergraben.

Auch das ist Neuengland: Picknick am Strand. (Foto Connecticut Office of Tourism)

Der häufig als schönster Strand Connecticuts bezeichnete Hammonasset Beach liegt in Madison. Drei Kilometer lang streckt sich der sandige Strand in die Landschaft und lädt zu Spaziergängen ein. Für Abkühlung sorgt das vom Long Island Sound und dem Atlantik gespeiste Meer. Im Osten des Constitution State lockt der feine weiße Sand des Rocky Neck State Park in East Lyme. Neben Schwimmen kann man hier Wandern, Picknick machen und Wildtiere beobachten. Wer einen unberührten Strand genießen möchte, sollte den auf einer Halbinsel liegenden Bluff Point State Park im Long Island Sound besuchen.

Rhode Island – unberührte Natur und feiner Sand

Der Crescent Beach auf Block Island lädt zum perfekten Badevergnügen ein. (Foto Block Island Tourism Council)

Newport ist als Stadt am Meer bekannt und dementsprechend gibt es in der hübschen Stadt viele öffentliche Strände, wie etwa Easton’s Beach mit seinem alten Karussell, kleinen Bötchen und dem Save the Bay Exploration Center. Der Gooseberry Beach am Ocean Drive ist bestens zum Wellenreiten geeignet und der Third Beach in Middletown lädt zum entspannten Schwimmen ein. Der Sachuest Beach liegt von hier nur eine kurze Autofahrt entfernt und ist der größte Strand der Gegend. Er lockt mit feinem Sand, Duschen und dem angrenzenden Norman Bird Sanctuary und Sachuest Point National Wildlife Refuge.

Herrliche An- und Aussichten am Mohegan Bluffs auf Block Island. (Foto Rhode Island Commerce Corporation)

In Rhode Islands South County gibt es in Narragansett den Narragansett Town Beach, den Scarborough State Beach und den Captain Roger Wheeler State Beach. Ein absoluter Geheimtipp ist die kleine Insel Block Island. 27 Kilometer feinsten Sandstrandes schmiegen sich hier an die dramatischen, steilen Klippen. Empfehlenswerte Strände sind Crescent Beach und der Fred Benson Town Beach.

Versteckte Strände in Massachusetts

Abendstimmung am Strand Martha’s Vineyard . (Foto Massachusetts Office of Travel & Tourism)

Duzende von Stränden reihen sich an Massachusetts Küstenlinie aneinander. Nördlich von Boston liegt in Ipswich der Crane Beach mit seinem berühmten Muschelrestaurant. Der Singing Beach in Manchester verdankt seinen Namen dem singenden Geräusch welches der Sand beim Laufen unter den Füßen macht. Die Horseneck Beach State Reservation in Westport Point ist einer der beliebtesten State Parks im Bay State. Hier laden lange Strände und ein großes Marschland zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ein kleiner Geheimtipp sind die versteckt liegenden Strände und Meeresarme von Buzzards Bay.

Strandschönheit in Cape Cod: der Nauset Beach. (Foto Massachusetts Office of Travel & Tourism)

Kein Geheimtipp, dennoch sehr zu empfehlen, sind die mehr als 100 öffentlichen Strände von Cape Code, Martha’s Vineyard und Nantucket. Im Norden von Cape Cod sind Familien mit Kindern gut aufgehoben, während im Süden wildes Surfvergnügen wartet. Teil des Cape Cod National Seashore und einer der schönsten Strände der USA ist Coast Guard Beach. Der breite Sandstrand und die beeindruckenden Dünen laden zum Entspannen ein, es gibt Picknickplätze und Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung. Zu den Stränden in Nantucket und Martha’s Vineyard müssen Besucher mit einer Fähre übersetzen.

Maine – felsige Küste trifft Sandstrand

Ein Stück Bilderbuch-Maine am Pine Point Beach. ( Foto Maine Office of Tourism)

Wer bei Maine an zerklüftete Felsen denkt, liegt richtig. Doch zur Überraschung vieler rühmt sich der Pine Tree State auch mit wunderschönen Sandstränden, vor allem im Süden. Am beliebten Fotomotiv Nubble Lighthouse schmiegen sich zahlreiche Strände an die Küste. Im kleinen Ogunquit warten fünf Kilometer Sandstrand und Dünen darauf, entdeckt zu werden. Hier gibt es zudem eine Strandpromenade und unzählige Lobsterrestaurants mit fangfrischen Köstlichkeiten.

In Maine gehört der Genuss von fangfrischem Hummer fast schon zum Muss. (Foto Maine Office of Tourism)

Etwa 20 Autominuten weiter nördlich gibt es in Kennebunkport viele Strände, an die man eigenes Essen mitbringen darf. Für Spaß und Unterhaltung ist am Old Orchard Beach gesorgt. Hier gibt es einen Freizeitpark, Konzerte und abendliche Feuerwerkspektakel. Im malerischen Cape Elizabeth befindet sich der Crescent Beach State Park und im weiter nördlich gelegenen Popham Beach State Park kann man bei Ebbe bis Fox Island laufen.

New Hampshire – mal süß, mal salzig

Traumhaft schön ist auch ein Tag am See wie hier am Lake Wentworth. (Foto New Hampshire Division of Travel and Tourism Development)

Zwar hat der Granite State lediglich 28 Kilometer Küstenlinie, dafür aber genauso schöne Strände wie die anderen Neuengland-Staaten. Beliebt bei Einheimischen ist der Hampton Beach State Park. Familien können hier im Meer schwimmen und sich später von der Sonne trocknen lassen. Neben einem internationalen Sandburgenbauerwettbewerb gibt es im Sommer jeden Mittwoch kostenlose Konzerte und im August ein Festival für Kinder.

Ein Traum für die ganze Familie: ein Strandtag am Hampton Beach. (Foto New Hampshire Division of Travel and Tourism Development)

Wer es etwas ruhiger mag, findet Entspannung im Wallis Sands State Park, Jenness State Beach und Rye Beach an New Hampshires Goldküste. Einen spektakulären Ausblick auf das Meer verspricht der Great Island Common im historischen Städtchen New Castle. Neben einem kleinen Strand gibt es hier auch Picknicktische und einen Spielplatz. Wer genug vom salzigen Meerwasser hat, sollte sich im erfrischenden Süßwasser von New Hampshires Lakes Region abkühlen. Ein schattiges Plätzchen am Ufer der Seen steht den Sandstränden in nichts nach.

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