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Notizen aus der Welt des Reisens – zu Besuch bei Königs, Den Haag aufs Dach geschaut

Vom Turm der Großen Kirche, auch bekannt als „Haagse Toren“, eröffnen sich tolle Blicke auf Den Haag. (Foto NBT)

Seit neuestem kann man in Den Haag den Turm der Großen Kirche, auch bekannt als „Haagse Toren“ zu besteigen. Zusammen mit einem Guide können Besucher bis zum 24. September die 288 Stufen bis zur Spitze erklimmen. Der Turm bietet eine spektakuläre 360-Grad-Sicht über das Stadtzentrum sowie auf die Badeorte Scheveningen und Kijkduin. Um das Jahr 1420 wurde der sechseckige Turm errichtet, und gegen Ende des 15. Jahrhunderts hatte die stilvolle Kirche ihren heutigen Umfang erreicht. Einige Grafen von Holland, Albrecht von Bayern und Philipp der Gute von Burgund, unterstützten die verschiedenen Phasen des Baus finanziell. Die Grote Kerk ist ein typisches Beispiel des Haager Hallentyps: ein hölzernes Tonnengewölbe aus Hauptschiff und mehreren Querschiffen derselben Höhe. Mit dem Binnenhof gehört die Große Kirche zu den ältesten Gebäuden in Den Haag.

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Matsch erstes Bergsteigerdorf in Südtirol

Matsch, Südtirols erstes „Bergsteigerdorf“, liegt in der Wanderregion Matscher Tal im Vinschgau oberhalb der Gemeinde Mals. (Foto Frieder Blickle)

Am 23. Juli 2017 wird Matsch offiziell erstes „Bergsteigerdorf“ in Südtirol. Von größeren Landschaftseingriffen und technischen Erschließungen verschont geblieben, tritt die Fraktion auf 1.580 Metern oberhalb von Mals im Vinschgau dann dem gleichnamigen internationalen Netzwerk bei. Die gemeinsame Initiative der Alpenvereine von Österreich, Deutschland, Slowenien und Südtirol will strukturschwache Regionen gezielt dabei unterstützen, ihre touristische Zukunft im Sinn der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Alle „Bergsteigerdörfer“ unterliegen strengen Kriterien, darunter hohe Alpinkompetenz, authentisches Ortsbild, intakte Natur und umweltverträgliche Mobilität. Bislang gibt es 21 „Bergsteigerdörfer“ in Österreich und Deutschland, neben Matsch kommen 2017 Schleching und Sachrang in Oberbayern hinzu. 2018 sollen zwei weitere Kandidaten in Slowenien und Südtirol folgen.

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Kilkenny Arts Festival: Lifestyle des Südostens

Berühmte Landmarke in Kilkenny ist das gleichnamige Castle. (Foto Tourism Ireland)

In der mittelalterlichen Stadt Kilkenny ist das opulenteste Kulturfestival Irlands vom 11. bis 20. August 2017 beheimatet. Seit seiner Gründung 1974 hat das Kilkenny Arts Festival die besten Musiker, Performer, Autoren und Künstler in das mittelalterliche Herz der Insel geladen. Für zehn Tage jeden August werden die historischen Kirchen, das normannische Castle, historische Innenhöfe und Gärten bespielt. Und die mit 8.600 Bewohnern kleine Stadt im Südosten Irlands scheint riesengroß und ist voller Bewegung. Ein Zentrum des Kunsthandwerks war und ist Kilkenny schon immer. Läden und Galerien finden sich überall in den hübschen Gassen der Altstadt wie kleine Wahrzeichen ihrer großen Vergangenheit. Und wie sich diese Stadt der Lebensart und des Genusses bis in die Moderne ausdrückt, erlebt man mit ihrem Arts Festival. Das umfangreiche Programm von klassischer Musik über experimentelles Theater, Performance-Kunst bis Tanz und DJ-Pop ist jetzt unter http://go.irlnd.co/e2sb8 zu finden.

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Öffnung des Königlichen Palastes in Brüssel

Überaus prachtvoll: der Spiegelsaal im königlichen Palast in Belgiens Hauptstadt Brüssel. (Foto Jan Fabre)

Während die belgische Königsfamilie Urlaub macht, können das Volk und Touristen das Brüsseler Domizil der Royals besichtigen. Vom 21. Juli bis 3. September 2017 haben Interessierte wieder Gelegenheit, in dem neobarocken Schloss einen Blick in das Dienstzimmer von König Philipp zu werfen. Außerdem verfügt die aus dem 19. Jahrhundert stammende Residenz über zahlreiche Prunksalons und eine interessante Sammlung belgischer Gegenwartskunst. Sehenswert ist auch der Spiegelsaal, den ein Kunstwerk von Jan Fabre schmückt: Der Künstler ließ die nie vollendete Decke und einen der drei Kronleuchter mit fast anderthalb Millionen blau-grün schimmernden Deckflügeln von Skarabäus-Käfern bekleiden. Weitere Informationen unter www.monarchie.be/de.

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Teneriffa installiert kostenloses W-Lan

Die spanische Kanareninsel Teneriffa – hier ein Blick auf den Teide – arbeitet an der Erstellung eines kostenfreien Wlan-Netzes.

Noch in diesem Monat sollen Besucher und Einheimische in den vier Gemeinden Adeje, Arona, Puerto de la Cruz und Santiago del Teide auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa kostenlosen Zugang zum Internet erhalten. Zudem bestehen Pläne, den Service auf die gesamte Insel auszuweiten.

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