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Notizen aus der Welt des Reisens – Palau wird teurer, Jubiläum in Berchtesgaden

Reisen in die Insel-Traumwelt von Palau werden spürbar teurer.

Reisen nach Palau werden noch mehr zum kostspieligen Vergnügen: Bei der Einreise mit dem Flugzeug ist die vom Inselstaat in der Pazifik erhobene Umweltgebühr von rund 81 Euro bereits im Ticketpreis enthalten. Wer per Schiff kommt, zahlt diese bei der Ankunft. Ab Juli wird zudem die bei der Ausreise zu zahlende Flughafensteuer von gut 40 auf rund 81 Euro erhöht.

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Marillenblüte in der Wachau

Die Marillenblüte läutet in der Wachau den Frühling ein und verwandelt die Welterberegion an der Donau – hier in Mitterarnsdorf – in ein hellrosa getöntes Blütenmeer (Foto Niederösterreich-Werbung/Andreas Hofer)

Von Ende März bis Mitte April bringen die geöffneten Knospen von rund 100.000 Marillenbäumen die Wachau in Niederösterreich zum Leuchten: Das Blütenmeer in Pastellrosa markiert den Frühlingsbeginn und lädt  zu Spaziergängen auf der Rossatzer Marillenmeile oder Radtouren entlang der Donau ein. Eine Marillenblüten-Cam und -Hotline unter Telefon 0043 2713 3006060 halten Interessierte über den perfekten Reisezeitraum auf dem Laufenden, im Rahmen des Marillen-Blüten-Frühlings veranstalten die Obstbauern Verkostungen direkt in ihren blühenden Gärten. Weitere Informationen unter www.donau.com.

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Kick-off der Kraniche am Hornborgasee

Am Hornborgasee in Västergötland tummeln sich im Frühjahr Tausende von Kranichen.

Auch unter den Kranichen gibt es Spezialisten, die ganz früh unterwegs sind, um sich den besten Platz am „Pool“ zu sichern. Besonders schön lässt sich das im Frühjahr am Hornborgasee in Västergötland beobachten, wenn täglich über 10.000 Kraniche auf ihrem Weg zu den Brutplätzen im Norden hier rasten und ihren berühmten Balztanz aufführen. Im Schnitt verweilen die Frühlingsboten ein bis zwei Wochen an diesem eutrophen Flachsee östlich des Tafelbergs Billingen, der nur 120 Kilometer nordöstlich von Göteborg liegt. Die „Kranichtanzsaison“ dauert ungefähr bis Ende April. Das spektakuläre Schauspiel des Kranichtanzes wird ergänzt durch den Kranichzug und den unnachahmlichen Gesang: Wenn sich tausende Vögel gleichzeitig in den Himmel schwingen, ist alleine das ein unvergessliches Erlebnis. Um all das in Ruhe beobachten und in sich aufnehmen zu können, finden Besucher am Hornborgasjö ein Informationszentrum, Wanderwege sowie Vogeltürme.

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40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden

Atemberaubend schön: Der Königssee inmitten der kraftvollen Berchtesgadener Bergwelt. (Foto Berchtesgadener Land Tourismus/Marika Hildebrandt)

Vor 40 Jahren wurde in Berchtesgaden der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands gegründet. Seitdem entwickeln sich Flora und Fauna im südöstlichsten Winkel Bayerns nahezu ungestört. Das Sonderprogramm umfasst Erlebniswanderungen im Reich des 2.713 Meter hohen Watzmann ebenso wie ein Alpines Philosophicum zum Thema Wildnis (ab 12. Juni) oder den öffentlichen Festtag im „Haus der Berge“ (3. Oktober). Den gesamten Sommer lang haben Besucher die Gelegenheit zu außergewöhnlichen Bergerlebnissen und Wanderungen durch das 210 Quadratkilometer große Areal rund um den Königssee. Vom regionalen Steinadlerprojekt über die aktive Almwirtschaft bis zu den Kernfunktionen des Schutzgebiets: Spezielle Führungen, Vorträge und Ausstellungen ermöglichen weit mehr als eine Annäherung an die imposante Bergwelt. Weitere Informationen unter www.berchtesgaden.de.

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