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Von 18. Januar 2017 Mehr →

Newseum – wie Rockmusik die Welt verändert

Grandioser Museumskomplex im Herzen von Washington D.C.: das Newseum. (Foto Sam Kittner)

Die Songs von Jimi Hendrix, James Brown, John Lennon und anderen Musiklegenden waren viel mehr als nur musikalische Hits ihrer Zeit. Ihre Lieder bewegten die Menschen und wurden zu Hymnen einer Protestbewegung gegen Rassismus, den Vietnamkrieg und für die Einhaltung der Menschenrechte. Welchen Einfluss sie auf die Politik und Gesellschaft hatten, verdeutlicht die neue Sonderausstellung „Louder than words: Rock, Power and Politics“ im Newseum in der US-Hauptstadt Washington D.C.

Mit Filmen und Musikvideos auf interaktiven Bildschirmen, Fotos, Jukeboxen und zahlreichen, interessanten Exponaten lässt die Ausstellung Musikgeschichte von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart lebendig werden. Zu sehen sind unter anderem John Lennons Gitarre, die er bei den Bed-ins mit Yoko Ono und für die Aufnahme von „Give Peace a Chance“ benutzte und Jimi Hendrixs E-Gitarre, mit der er auf dem legendären Woodstock-Festival 1969 spielte.

Die legendäre Gitarre von John Lennon gehört zu den erlesenen Ausstellungsexponaten. (Foto Newseum)

Dazu gehören aber auch handgeschriebene Original-Songtexte von Bob Dylan und seine Mundharmonika. Nicht zu vergessen sind Bill Clintons Saxophon, ein Geschenk von Henri Selmer; Madonnas Schmuck aus ihrem Video „Like A Virgin“ und Lady Gagas berüchtigtes Fleischkostüm, das sie bei den MTV Music Awards 2010 getragen hat.

Das Outfit von Bruce Springsteen auf dem Cover von „Born in the U.S.A.“ wird ebenfalls in den Fokus gerückt. (Foto Newseum)

„Louder than words: Rock, Power and Politics“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland, Ohio. Dort war die Ausstellung im vergangenen Jahr zu sehen. Bis zum 31. Juli 2017 wird sie nun im Newseum in Washington, D.C. gezeigt.

Wissenswertes zum Newseum

Das Newseum liegt nur einen Steinwurf entfernt vom Capitol an der berühmten Pennsylvania Avenue. (Foto Maria Bryk)

Das Museum, das sich ursprünglich in Rosslyn, Virginia, befand, wurde 2008 in Washington, D.C. wiedereröffnet. Mit einer Ausstellungsfläche von 23.000 Quadratmetern, verteilt auf sieben Etagen, ist es das größte Medienmuseum der Welt. Zur Sammlung gehört auch das größte Stück der Berliner Mauer außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen unter www.newseum.org.

Ein Stück deutsch-deutscher Geschichte in der US.Hauptstadt. (Foto Sam Kittner)

Archiviert unter Amerika, District of Columbia, USA
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