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Von 24. November 2018 Mehr →

Nachhaltiger Meeresschutz auf den Fidschi-Inseln

Teil des Nachhaltigkeitskonzepts ausf den Fidschi-Inseln ist das Anpflanzen von Korallen. – Foto Tourism Fiji/Wong

Türkisblaues Wasser, leuchtende Korallen und bunte Fischschwärme so weit das Auge blickt – die einzigartige Unterwasserwelt der Fidschi-Inseln rund um Great Astrolabe Reef, Somosomo Strait & Co. begeistert Taucher und Entdecker. Doch die heutigen Ozeane stehen unter großem Stress und Faktoren wie Klimawandel, Plastikmüll, Verschmutzung und Überfischung gefährden das sensible Ökosystem. Mit zahlreichen Projekten rund um den Natur- und Meeresschutz sagt der Tourismus auf Fiji den menschengemachten Veränderungen den Kampf an.

„Die Meeresumwelt ist eine entscheidende Ressource für Fidschis Tourismusindustrie“, mahnt Faiyaz Siddiq Koya, Minister für Industrie, Handel, Tourismus, Land und Bodenschätze von Fidschi. „Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für den Erhalt dieses unberührten Lebensraums in der Gesellschaft zu schärfen und die Bildung zu diesem Thema voranzutreiben.“ Betriebe wie das Barefoot Manta Resort, das Jean-Michel Cousteau Resort oder Captain Cook Cruises wollen etwa mit eigenen Bildungszentren, Müllsammelaktionen und Aufforstungsinitiativen helfen, die einzigartige Natur des Südseeparadieses auch für nachfolgende Generationen zu bewahren.

Hauseigener Meeresbiologe und aktiver Meeresschutz

Die grandiose Unterwasserwelt der Fidschis weiß Schnorchler und taucher gleichermaßen zu begeistern. – Foto Tourism Fiji

Manta Rochen, Haie, Schildkröten, Fischschwärme in allen Farben und bunt leuchtende Korallen: Das Leben im Riff rund um die Inselgruppe der Yasawas ist vielfältig und ein Muss für alle Tauch- und Schnorchel-Fans. Um diese Diversität zu erhalten, schreitet das Barefoot Manta Resort mit seinem seit Juni eröffneten „Life Under the Sea“ Marine Science and Education Center als gutes Beispiel voran. Hier erfahren Einheimische und Urlauber von den hauseigenen Meeresbiologen Wissenswertes und Spannendes zur Unterwasserwelt. Das Freiwilligen-Team rund um Rob Macfarlane erklärt etwa welche Bedeutung schon die kleinsten Lebewesen in dem Meeres-Ökosystem haben und wie wichtig es ist dieses durch gezielte Maßnahmen aufrecht zu erhalten.

Auch die Korallenaufforstung und das Entfernen von Schädlingen am Riff rund um Drawaqa Island spielt dabei eine wichtige Rolle, genauso wie die Restauration der Uferzone durch Dünenaufschüttung oder das Pflanzen von jungen Mangroven. Mit speziellen Programmen beteiligen sich auch Urlauber aktiv am Meeresschutz in dem Resort und pflanzen so beispielsweise ihre eigenen Korallen.

Die Schule unter dem Meer und saubere Strände

Auf den Fidschis wird viel dafür getan, dass die paradiesischen Zustände so bleiben. – Foto Tourism Fiji

Auch das umweltbewusste Jean-Michel Cousteau Resort bei Savusavu widmet sich aktiv dem Meeresschutz durch regelmäßige Riff-Kontrollen, das Bepflanzen der Ufer mit Mangroven oder Korallenschutz. Außerdem unterstützt es Bildungsprogramme für Schulen, lokale Gemeinden und seine Gäste. Ganz nach den Prinzipien des berühmten Namensgebers lernen schon die Kleinsten in der „School under the Sea“ alles rund um den Lebensraum Ozean. Während den besonderen Touren zum Riff oder in die Mangroven-Wälder entdecken Urlauber die Umwelt aus den Augen eines Meeresbiologen und erfahren dabei Wissenswertes zu den ökologischen Zusammenhängen.

Captain Cook Cruises stellt sich mit seinem „Ocean Ambassador Programm“ und dem Reduzieren von Plastik an Bord dem Müllproblem in den Meeren entgegen. Mit den Schiffen entdecken Urlauber die Yasawa Inseln und die abgelegene Lau-Gruppe in mehrtägigen Kreuzfahrten. Die Initiative konzentriert sich auf die Beseitigung von Plastikmüll auf abgelegenen Stränden und in Dörfern während der Landgänge. So sollen sowohl die Besatzungsmitglieder und Einheimischen als auch Passagiere auf das Plastik-Problem aufmerksam gemacht werden und helfen den Müll einzusammeln. Weitere Informationen gibt es bei Tourism Fiji unter www.fiji.travel.

Archiviert unter Fidschi-Inseln, Ozeanien
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