Madrid – ein Stück Hollywood in Spanien

Die spanische Hauptstadt Madrid entwickelt sich mehr und mehr zu einem bedeutenden Schauplatz für internationale Filmproduktionen. Bilder von der spanischenKapitale sind auf den großen Leinwänden der Welt zu sehen. Renommierte nationale und internationale Regisseure wählen Madrid als bevorzugtes Ziel für ihre Dreharbeiten aus. Zum einen wegen der ausgezeichneten Locations, zum anderen wegen der hervorragenden audiovisuellen Arbeitsbedingungen und Strukturen. Mit Hilfe der Madrid Film Commission, die von der Stadt-Marketing-Agentur Promoción Madrid gesponsert wird, soll die Zahl der Dreharbeiten für Kino, Fernsehen und andere audiovisuelle Produktionen noch weiter erhöht werden. Das Non-Profit-Unternehmen, das im Jahr 2003 gegründet wurde, gibt bei Dreharbeiten in Madrid wertvolle Ratschläge und liefert wichtige Informationen.

Im vergangenen Jahr war Madrid Schauplatz für eine ganze Reihe von großen Filmproduktionen. Insgesamt war die Madrid Film Commission in 104 spanische und 46 internationale audiovisuelle Projekte involviert. Dazu gehören acht internationale Spielfilme wie „Intruders“, ein Film des spanischen Regisseurs Juan Carlos Fresnadillo, unter Mitwirkung von Clive Owen, Pilar Lopez de Ayala und Daniel Brühl. Für „The Cold Light of Day“ mit Bruce Willis, Sigourney Weaver und Henry Cavill, drehte Mabrouk El Mechri acht Wochen lang in Madrid. Auch das neueste Werk von Spaniens Starregisseur Pedro Almodovar „The Skin I Live In“ mit Antonio Banderas und Elena Anaya wurde teilweise in Madrid aufgenommen. Zu weiteren audiovisuellen Produktionen, die 2010 in Zusammenarbeit mit der Madrid Filmkommission entstanden, zählen der Spielfilm „Death by Love“, der im Park „Quinta de los Molinos“ gedreht wurde, wie auch die Nike-Werbespots, die auf der Plaza de Ramales und in der Gran Via entstanden.

Die Gran Vía – Schauplatz Nummer 1 Schon lange ist Madrids Gran Via aufs Engste mit der Filmindustrie verbunden. Regisseure vom Rang eines Pedro Almodóvar, Alejandro Amenábar oder Alex de la Iglesia haben ihre Sicht von der berühmtesten Madrider Straße in Filmen wie „La flor de mi secreto“, „Abre los ojos“ oder „El Dia de la Bestia“ verewigt. Promoción Madrid reiht sich als Koproduzentin in diese bedeutsame Reihe ein und zollt der Avenida mit vier Kurzfilmen Tribut, die als Hommage an das hundertjährige Bestehen gedacht sind. Die Filme der Regisseure Max Lemcke, Chus Gutierrez, Juana Macias und Sergio Candel waren in den Callao-Kinos unter dem Titel „Kleine Geschichten für eine Große Straße“ (Pequeñas historias para una Gran Via) zu sehen.

Neben der Gran Via bietet Madrid noch viele andere filmische Hotspots an. Zu den bevorzugten Drehplätzen gehören die Casa de Campo, der Prado und das Reina Sofia Museum, die Puente de Segovia, die Plaza Mayor, der Paseo de la Castellana, das Ateneo, der Markt San Miguel, die Gondelbahn, der Circulo de las Bellas Artes, die Puerta del Sol, der Bahnhof Atocha, die Plaza de Oriente, und jetzt Madrid Rio. Alle diese einzigartigen Orte wie auch das Know-how für audiovisuelle Projekte haben Madrid zu einer der film-freundlichsten Städte der Welt gemacht. Promoción Madrid hat daran Anteil, indem sie die Filmindustrie als Werkzeug für die Tourismusföderung erachtet und deren Potential nutzt, die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten Madrids durch den Film in andere Länder zu transportieren.

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