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Von 5. Januar 2018 Mehr →

Jahresrückblick aus der Welt des Reisens – 2017 (4)

Jahresrückblick

Der vierte und letzte Teil im Jahresrückblick des Mortimer Reisemagazins beschäftigt sich mit den Monaten Oktober bis Dezember 2017.

Der vierte und letzte Teil im Jahresrückblick des Mortimer Reisemagazins greift die Entwicklungen und Tendenzen im vierten Quartal 2017 auf. Denn auch zwischen Oktober und Dezember ereignete sich in der Welt des Reisens wieder allerlei Kurioses, Verrücktes und Bemerkenswertes, das Eingang in dieser Jahresrückblick fand:

Oktober 2017

Ein 64-jähriger US-Bürger feuerte in der Nacht zum 2. Oktober in Las Vegas aus dem 32. Stockwerk des Mandalay Bay Hotels auf Besucher eines Country-Festivals und tötete 59 Menschen. Mehr als 500 weitere wurden verletzt.

Die britische Fluggesellschaft Monarch Airlines meldet am 2. Oktober Insolvenz an. Alle Flüge werden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Betroffen sind gut 100.000 Reisende. Die britische Regierung hat daraufhin andere Airlines beauftragt, Urlauber nach Hause zu holen und spricht von der größten Rückholaktion in Friedenszeiten.

05Im Charleroi Airport Hotel in Belgien wird den Gästen für 3,50 Euro pro Nacht ein Goldfisch im Glas zur Verfügung gestellt, um so möglicher Einsamkeit der Gäste entgegen zu wirken.Am Flughafen Kuala Namu in Medan auf der indonesischen Insel Sumatra schafften es tausende von Bienen, die sich auf dem Flügel eines A320 niederließen, am 2. Oktober ie Fluggesellschaft Citilink am Start zu hindern. Erst nachdem die Feuerwehr sie mit Wasser vertrieben hatte, konnte es losgehen. Warum sich die Bienen für den Flieger interessierten, ist unklar. Ein Grund könnte sein, dass sie durch Baumfällarbeiten in der Gegend heimatlos geworden waren.

Eigentlich wollte Germania vom Mini-Airport Cuxhaven/Nordholz ab Ende September nach Mallorca fliegen. Doch schon nach dem ersten Flug am 29. September war Schluss. Weil der Flughafen Sicherheitsbedenken bei der Gepäck- und Passagierabfertigung nicht beseitigen konnte, verweigerte das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr die Abfertigungsgenehmigung. Die verbleibenden ab Nordholz geplanten Flüge wurden daher nach Bremen verlegt.

In der britischen Haupstadt London installiert des Start-up-Unternehmen Strawberry Energy 20 solarbetriebene Parkbänke, die eine kostenlose Lademöglichkeit für Smartphones bieten und neben W-Lan auch Umweltdaten aus der Umgebung zur Verfügung stellen.

Auf dem Flughafen Utqiagvik in Alaska, dem nördlichsten Airport der USA, blockiert am 26. Oktober eine 200 Kilogramm schwere Robbe den Flugverkehr, als sie auf der Landebahn ein Nickerchen hält. Mit Hilfe eines Motorschlittens wird das Tier schließlich zurück zum Meer gebracht.

Ein Arbeitsloser findet einen USB-Stick mit Informationen zu Überwachungskameras, Fluchtwegen, Polizeipatrouillen und anderen unverschlüsselten sensiblen Daten über Londons größten Airport, den Flughafen Heathrow. Der Mann übergab sie einer Zeitung. Die Flughafenleitung untersucht den Vorfall und hat inzwischen die Sicherheitspläne überarbeitet.

Ein siebenjähriges Mädchen hat es am 29. Oktober im schweizerischen in Genf geschafft, ohne Eltern, Papiere oder Ticket an Bord eines Easyjet-Fliegers nach Korsika zu kommen. Die Kleine entwischte ihren Eltern am Hauptbahnhof, fuhr allein mit dem Zug zum Airport und schummelte sich mit List durch alle Sicherheitskontrollen bis ins Flugzeug. Erst dort flog die Ausreißerin auf und ein Besatzungsmitglied informierte die Polizei.

Acht Tote fordert am 31. Oktober ein Terroranschlag in New York. Ein in den USA lebender Usbeke mit einem Pick-up auf einen Fußgänger- und Radweg im Südwesten Manhattans bewusst Menschen an, bis er von Polizisten durch Schüsse gestoppt wurde. Bei dem Attentat in der Nähe von Ground Zero wurden tzudem elf Personen eils schwer verletzt, darunter auch eine Deutsche.

November 2017

Die Fluggesellschaft Finnair ruft Passagiere seit Anfang November in Helsinki dazu auf, sich im Rahmen einer Studie vor dem Abflug freiwillig wiegen zu lassen. Die Daten sollen u.a. helfen, den Kerosin-Verbrauch für die Maschinen besser planen zu können.

Frauen, die ihre Tage haben, bekommen seit Anfang November an vier Tagen pro Woche in der Anna Loulou Bar in Tel Aviv 25 Prozent Rabatt auf ihre Drinks. Ein „spezieller Nachweis der Menstruation“ sei für die Vergünstigungen nicht notwendig. Die Damen müssen lediglich bei der Bestellung angeben, dass es gerade wieder „diese Zeit im Monat“ sei.

9.999 Schweizer Franken hat ein chinesischer Gast im Hotel Waldhaus am See in St. Moritz für zwei Zentiliter eines angeblich 1878 abgefüllten Macallan Whiskys bezahlt. Kurz darauf kam dem Hotelier der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Labortests ergaben tatsächlich, dass der Tropfen wohl erst 1970 destilliert wurde. Woraufhin er eigens nach China reiste, um seinem Gast das Geld zu erstatten.

37 Jahre lang schrieb sich Meier’s Weltreisen entgegen allen Rechtschreibregeln unverzagt mit Apostroph. Nun gibt der Fernreisespezialist auf – nicht das Geschäft, sondern das Häkchen. Mit einer Auffrischung des Markenauftritts zum nächsten Sommer wird es ersatzlos gestrichen.

Ein verheerendes Erdbeben im Grenzgebiet zwischen dem Iran und Irak kostet am am 12. November mehr als 450 Menschen das Leben, Tausende werden zum Teil schwer verletzt.

Dass Humor und kasachische Behörden nicht gut zueinander passen, mussten am 14. Novevber sechs tschechische Touristen erfahren, die sich in Hauptstadt Astana im tanga-artigen „Mankini“-Look der Filmfigur Borat zeigten. Sie wurden verhaftet und zu Geldstrafen verurteilt. In Kasachstan steht der Kultfilm von Sacha Baron Cohen, der zum Teil in dem Land spielt, auf dem Index.

Zug-Verkehr ist nicht strafbar – das erklärte jedenfalls Ende November eine zur Schlichtung herbeigerufene Polizeistreife, nachdem ein Streit zwischen einem jungen Paar, das auf der Toilette eines Regionalzuges lautstarken Sex hatte, und einem weiteren Fahrgast eskaliert war, der sich durch ebendies gestört fühlte. Es gibt zweifellos erotischere Orte für ein Techtelmechtel, aber immerhin herrscht nun diesbezüglich auf dem Zugklo Rechtssicherheit.

Dezember 2017

Ein versuchter Terroranschlagam 11. Dezember  in New York geht glimpflich aus. Ein Mann hatte einen Sprengsatz in einem Fußgängertunnel in der Nähe des Times Square gezündet. Er und mehrere Passanten wurden dabei verletzt. Die selbstgebaute Rohrbombe zündete zum Glück nicht richtig.

Skandal in Japan: Beim Schnellzug Shinkansen haben  Verspätungen zugenommen. Um durchschnittlich 54 Sekunden sind die Schnellzüge dort verspätet. Da dürfte die Deutsche Bahn AG vor Neid erblassen.

Trinkgeld an Bord einfach abzubuchenist gemäß Urteil des Landgerichts in Koblenz unzulässig. Veranstalter Berge und Meer hatte bei einer Kreuzfahrt als Trinkgeld automatisch zehn Euro pro Person und Nacht vom Bordkonto der Reisenden abgebucht. In der Reiseausschreibung sei zwar darauf hingewiesen worden, dass die Zahlung an der Rezeption gekürzt, gestrichen oder erhöht werden könne. Das genüge aber nicht, so die Richter. Die Kunden müssten der Abbuchung ausdrücklich zustimmen.

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